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Dossier

Inflation und Arbeitsmarktentwicklung

Im September 2022 war die Teuerungsrate mit zehn Prozent erstmal seit den Nachkriegszeiten zweistellig. Gefährden die aufgrund der Energiekrise verursachten Preiserhöhungen den Lebensstandard und die Arbeitsplätze? Welche Auswirkungen hat die steigende Inflationsrate auf die Entwicklung des Arbeitsangebots, der Arbeitsnachfrage und der Löhne? Die Infoplattform stellt Studien und deren Ergebnisse zu den volkswirtschaftlichen Wechselwirkungen zwischen Inflation und Arbeitsmarktentwicklung zusammen.

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im Aspekt "Inflation in Deutschland"
  • Literaturhinweis

    Inflationsdifferenzen zwischen den Bundesländern (2026)

    Kluth, Ricarda; Lehmann, Robert ; Thum, Marcel ;

    Zitatform

    Kluth, Ricarda, Robert Lehmann & Marcel Thum (2026): Inflationsdifferenzen zwischen den Bundesländern. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 33, H. 01, S. 09-13.

    Abstract

    "Die Inflation entwickelt sich innerhalb Deutschlands seit 2020 recht unterschiedlich. Während die Preise in den ostdeutschen Flächenländern und Bremen stärker gestiegen sind als in Deutschland insgesamt, gilt genau das Gegenteil für Schleswig-Holstein und Hamburg. Stellt man der Preis- die nominale Stundenlohnentwicklung gegenüber, zeigen sich vor allem reale Gewinne in Ostdeutschland und reale Verluste für die westdeutschen Bundesländer. Falls diese Unterschiede persistent sind, könnte dies auf Dauer die relativen Lebensstandards zwischen den Bundesländern beeinflussen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Accuracy of Firms’ Wage Inflation Expectations (2025)

    Buchheim, Lukas ; Link, Sebastian ; Möhrle, Sascha;

    Zitatform

    Buchheim, Lukas, Sebastian Link & Sascha Möhrle (2025): The Accuracy of Firms’ Wage Inflation Expectations. In: AEA papers and proceedings, Jg. 115, S. 261-265. DOI:10.1257/pandp.20251018

    Abstract

    "Much of recent survey-based macroeconomic research studies firms' aggregate price inflation expectations, but little is known about their expectations of own wage inflation. This paper examines the accuracy of wage inflation expectations using novel panel survey data from German firms. By comparing forecast errors for firms' own wage inflation and consumer price index inflation, we show that wage forecasts tend to be more accurate, and forecast errors for the two variables are positively correlated. Moreover, the analysis reveals that various firm characteristics and wage-setting factors, particularly collective bargaining agreements, predict the forecast accuracy of wage inflation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Which Macroeconomic News Matters for Price-Setting? (2025)

    Hack, Lukas; Rostam-Afschar, Davud ;

    Zitatform

    Hack, Lukas & Davud Rostam-Afschar (2025): Which Macroeconomic News Matters for Price-Setting? (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17935), Bonn, 60 S.

    Abstract

    "We examine how macroeconomic news affects firms' extensive-margin price-setting plans in a survey that we rolled out with randomized daily invitations. These plans predict future realized inflation. Using a high-frequency event study framework, we find that inflation and employment surprises imply significant and sizable revisions in firms' pricing plans. There is a limited role for news about the trade balance, but no significant role for other commonly studied data releases, e.g., industrial production. We also study news coverage and agents' news search behavior, finding that the intensive-margin response of media coverage and news search may partly drive our main results." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Germany’s macroeconomic drivers during the pandemic and inflation surge (2025)

    Hohberger, Stefan ;

    Zitatform

    Hohberger, Stefan (2025): Germany’s macroeconomic drivers during the pandemic and inflation surge. In: International economics and economic policy, Jg. 22. DOI:10.1007/s10368-024-00651-7

    Abstract

    "This paper estimates a three-region macroeconomic model to analyse the key drivers of Germany’s GDP, inflation, and wage growth during the COVID-19 pandemic and inflation surge. Incorporating COVID-related demand and supply shocks, trade in commodities, and endogenous ELB periods, the results highlight that (i) the 2020–2021 downturn was primarily driven by domestic and global lockdown shocks, (ii) the 2021–2022 inflation surge resulted from rising commodity prices, recovering global demand, and supply-side pressures, and (iii) wage growth per hour was shaped by opposing demand and supply forces. The model’s estimated shocks closely align with external indicators, supporting its empirical plausibility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Einkommensverteilung und Inflation: Theorie und Empirie zu Deutschland (2025)

    Sell, Friedrich L. ; Stiefl, Jürgen;

    Zitatform

    Sell, Friedrich L. & Jürgen Stiefl (2025): Einkommensverteilung und Inflation: Theorie und Empirie zu Deutschland. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 78, H. 12, S. 70-76.

    Abstract

    "Die von Christine Lagarde für den Euroraum herausgestellte prominente Rolle der Gewinnmargeninflation ab 2022 lässt sich für Deutschland in den Daten des BIPDeflators für den Zeitraum 1992 bis 2024 nicht finden. Von den drei angebotsseitigen Inflationstreibern – Gewinnmargeninflation, Lohndruckinflation und Abgabeninflation – dominiert der Einfluss der Gewerkschaften und ihrer Lohnpolitik auf die Verteilungsposition des Faktors Arbeit (Brutto- und Nettolohnquote). Dies ist durchaus überraschend vor dem Hintergrund, dass sich die deutschen Gewerkschaften (nach wie vor) im Kampf gegen sinkende Mitgliederzahlen befinden und ihr abnehmender Organisationsgrad dem in europäischen Nachbarstaaten durchaus ähneln dürfte" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IMK Inflationsmonitor: Inflation fällt im März 2025 auf 2,2 %, auch Kernrate sinkt weiter (2025)

    Tober, Silke;

    Zitatform

    Tober, Silke (2025): IMK Inflationsmonitor. Inflation fällt im März 2025 auf 2,2 %, auch Kernrate sinkt weiter. (IMK policy brief / Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung 190), Düsseldorf, 12 S.

    Abstract

    "Mit 2,2 % lag die Inflationsrate in Deutschland im März 2025 sehr nah am Inflationsziel der EZB und etwas niedriger als im Vormonat (2,3 %). Dabei zogen die Preise für Nahrungsmittel, Alkohol und Tabakwaren verstärkt an (3,3 % nach 2,9 % im Februar 2025), während die Preise für Energie mit 2,8 % stärker zurückgingen als in den drei Monaten zuvor (jeweils 1,6 %) und die Kernrate sich um 0,1 Prozentpunkte auf 2,5 % verringerte. Auch der Anstieg des für die EZB besonders relevanten harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) schwächte sich ab, und zwar um 0,3 Prozentpunkte auf 2,3 %. Dabei war der Rückgang der Energiepreise mit 2,6 % etwas geringer als im VPI, während sich die Kernrate um 0,3 Prozentpunkte auf 2,8 % verringerte. Die Inflationsraten der neun hier betrachteten Haushaltstypen in verschiedenen Einkommensklassen lagen im März 2025 zwischen 1,7 % und 2,0 %. Die Spanne der haushaltsspezifischen Inflationsraten war damit auf einem niedrigen Niveau. Die Inflation dürfte sich im Jahresverlauf weiter normalisieren und sowohl in Deutschland als auch im Euroraum nahe 2 % liegen. Allerdings sind die Abwärtsrisiken für die Inflation durch den sich verschärfenden internationalen Zollkonflikt gestiegen. Die EZB muss auf die deutlich gestiegene Gefahr einer globalen Rezession und die erhöhten Risiken für die Finanzmarktstabilität reagieren. Bereits vor dem Zollkonflikt waren weitere Zinssenkungen erforderlich, weil die Geldpolitik trotz der anhaltenden Wirtschaftsschwäche noch restriktiv ausgerichtet ist. Nun ist eine geldpolitische Lockerung umso dringlicher, damit Geld- und Fiskalpolitik gemeinsam die Binnennachfrage stärken und ein günstiges Umfeld für Investitionen schaffen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Licht und Schatten der deutschen Konjunktur: IW-Konjunkturprognose Herbst 2024 (2024)

    Bardt, Hubertus ; Seele, Stefanie; Demary, Markus; Grömling, Michael; Obst, Thomas; Schaefer, Thilo; Pimpertz, Jochen; Hentze, Tobias; Schäfer, Holger; Henger, Ralph;

    Zitatform

    Bardt, Hubertus, Markus Demary, Michael Grömling, Ralph Henger, Tobias Hentze, Thomas Obst, Jochen Pimpertz, Thilo Schaefer, Holger Schäfer & Stefanie Seele (2024): Licht und Schatten der deutschen Konjunktur: IW-Konjunkturprognose Herbst 2024. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2024,68), Köln, 4 S.

    Abstract

    "Das reale Bruttoinlandsprodukt wird in Deutschland im Jahr 2024 allenfalls das Vorjahresvolumen erreichen. Dabei gibt es moderate Zuwächse beim Konsum, da sich die Inflationsrate bei gut 2 Prozent normalisiert. Dem stehen starke Rückgänge bei den Investitionen gegenüber. Der Außenhandel leidet unter der schwachen Weltwirtschaft. Positive Wirtschaftsimpulse aus dem Dienstleistungssektor verhindern eine schwere Rezession in Deutschland, denn in der Industrie und der Bauwirtschaft sind deutliche Rückgänge zu sehen. Die Beschäftigung wird in diesem Jahr im Dienstleistungssektor ansteigen, zugleich nimmt aber auch die Arbeitslosigkeit auf 6 Prozent zu." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Juni 2024 (2024)

    Bauer, Anja ; Weber, Enzo ;

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    Bauer, Anja & Enzo Weber (2024): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Juni 2024. In: IAB-Forum H. 28.06.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240628.01

    Abstract

    "Im ersten Quartal 2024 wuchs die deutsche Wirtschaft preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,2 Prozent, nachdem sie im Schlussquartal 2023 um (revidiert) 0,5 Prozent geschrumpft war. Die Erholung dürfte sich auch im zweiten Quartal nur langsam fortsetzen. Die Inflation hält sich hartnäckig über der Zwei-Prozent-Marke, der Konsum entwickelt sich zurückhaltend und auch die Konjunkturaussichten hellen sich diesen Monat nicht weiter auf. Die Situation am Arbeitsmarkt ist unverändert: Die Beschäftigung steigt leicht, die Arbeitslosigkeit auch." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    IAB-Prognose 2024: Die Beschäftigung steigt, aber die Arbeitslosigkeit auch (2024)

    Bauer, Anja ; Gartner, Hermann ; Wanger, Susanne ; Hellwagner, Timon ; Zika, Gerd ; Hummel, Markus; Hutter, Christian ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Bauer, Anja, Hermann Gartner, Timon Hellwagner, Markus Hummel, Christian Hutter, Susanne Wanger, Enzo Weber & Gerd Zika (2024): IAB-Prognose 2024: Die Beschäftigung steigt, aber die Arbeitslosigkeit auch. (IAB-Kurzbericht 06/2024), Nürnberg, 12 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2406

    Abstract

    "Das hohe Preis- und Zinsniveau sowie eine schwache Auslandsnachfrage haben die wirtschaftliche Entwicklung gedämpft. Der Arbeitsmarkt wurde dadurch zwar beeinträchtigt, aber angesichts der schwachen Konjunktur hält er sich vergleichsweise gut. Der Kurzbericht gibt einen Ausblick auf die Entwicklung im Jahr 2024." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Mai 2024 (2024)

    Bauer, Anja ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Bauer, Anja & Enzo Weber (2024): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Mai 2024. In: IAB-Forum H. 04.06.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240604.01

    Abstract

    "Im ersten Quartal 2024 wuchs die deutsche Wirtschaft preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,2 Prozent, nachdem sie im Schlussquartal 2023 um (revidiert) 0,5 Prozent sank. Das leichte Wachstum wurde im Wesentlichen durch die Investitionstätigkeit und den Außenhandel getragen. Der Konsum ging hingegen leicht zurück. Am Arbeitsmarkt ist die Situation unverändert: Die Arbeitslosigkeit stieg moderat und die Beschäftigung nahm tendenziell nur noch wenig zu. Da sich die Konjunkturaussichten seit Beginn des Jahres insgesamt aufgehellt haben, könnte die Wirtschaft im zweiten Quartal weiter Tritt fassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - April 2024 (2024)

    Bauer, Anja ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Bauer, Anja & Enzo Weber (2024): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - April 2024. In: IAB-Forum H. 29.04.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240429.01

    Abstract

    "Die Anzeichen mehren sich, dass sich die Konjunktur langsam aufhellen könnte. Zwar ist die Investitionstätigkeit weiter gedämpft, der Konsum und die Auslandsnachfrage sind noch zurückhaltend. Aber die Industrieproduktion steigt zum zweiten Mal in Folge und auch das Geschäftsklima verbessert sich weiter. Der Arbeitsmarkt zeigt sich nach wie vor robust." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Januar 2024 (2024)

    Bauer, Anja ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Bauer, Anja & Enzo Weber (2024): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Januar 2024. In: IAB-Forum H. 31.01.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240131.01

    Abstract

    "Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 preis- und kalenderbereinigt um 0,1 Prozent gefallen. Hauptgründe für den Rückgang waren die hohe Inflation, die gestiegenen Zinsen und die schwache Weltkonjunktur. Dies führte zu Konsumzurückhaltung, einem angeschlagenen Baugewerbe und einer rückläufigen Industrieproduktion. Gestützt wurde die Wirtschaft von den Investitionen und dem relativ robusten Arbeitsmarkt. Zum Auftakt des Jahres 2024 bleiben die Konjunkturaussichten weiterhin getrübt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - März 2024 (2024)

    Bauer, Anja ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Bauer, Anja & Enzo Weber (2024): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - März 2024. In: IAB-Forum H. 28.03.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240328.01

    Abstract

    "Die deutsche Wirtschaft steckt noch im Abschwung fest. Im Konsum und auch bei den Investitionen ist nur wenig Dynamik zu verzeichnen. Für das erste Quartal ist daher noch nicht mit dem Anziehen der Konjunktur zu rechnen. Immerhin hellt sich das Geschäftsklima am aktuellen Rand auf. Der Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin vergleichsweise robust." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Februar 2024 (2024)

    Bauer, Anja ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Bauer, Anja & Enzo Weber (2024): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Februar 2024. In: IAB-Forum H. 29.02.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240229.01

    Abstract

    "Das Bruttoinlandsprodukt ist im vierten Quartal preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zurückgegangen. Die rückläufigen Investitionen und der angeschlagene Außenhandel bremsten die Konjunktur. Der Konsum konnte etwas zulegen und der Arbeitsmarkt zeigte sich weiterhin robust. Die Einschätzungen zur gesamtwirtschaftlichen Lage bleiben am aktuellen Rand getrübt, während sich die Erwartungen an die Zukunft aufhellen. Die konjunkturelle Erholung dürfte sich daher weiter verzögern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Inflationsausgleichsprämie erhöht Einkommen von 26 Millionen Beschäftigten um 52 Milliarden Euro: Bestimmungsfaktoren und Auswirkungen der Sonderzahlungen (2024)

    Behringer, Jan; Dullien, Sebastian ;

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    Behringer, Jan & Sebastian Dullien (2024): Inflationsausgleichsprämie erhöht Einkommen von 26 Millionen Beschäftigten um 52 Milliarden Euro. Bestimmungsfaktoren und Auswirkungen der Sonderzahlungen. (IMK policy brief / Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung 171), Düsseldorf, 20 S.

    Abstract

    "Die Möglichkeit der Auszahlung einer steuer- und abgabenfreien Inflationsausgleichsprämie war eine wichtige, in der konzertierten Aktion 2022 vereinbarte Maßnahme zur Stabilisierung der Kaufkraft im Energiepreisschock nach der russischen Ukraine-Invasion. Anhand einer Online-Befragung wird in diesem Policy Brief abgeschätzt, welcher Anteil der abhängig Beschäftigten in Deutschland in den Jahren 2022 bis 2024 eine Inflationsausgleichsprämie erhalten hat. Dabei zeigt sich, dass die überwiegende Mehrheit der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten von einer solchen Prämie profitiert hat. Außerdem hatte die Prämie für viele Personen eine so relevante Größenordnung, dass sie dadurch eine spürbare finanzielle Entlastung wahrnahmen und deutlich seltener von Plänen zur Konsumeinschränkung berichteten als Personen ohne Inflationsausgleichsprämie. In der Summe wurden fast 26 Millionen Beschäftigten mehr als 52 Mrd. Euro ausgezahlt. Die Mindereinnahmen bei Steuern und Sozialabgaben werden dabei auf rund 40 Mrd. Euro geschätzt. Die Lohnstückkosten sind bis zu gut 1,5 Prozent niedriger ausgefallen, als es ohne diese Prämie der Fall gewesen wäre, wenn die gleiche Kaufkraft bei den Haushalten erreicht worden wäre." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Labor at risk (2024)

    Botelho, Vasco ; Foroni, Claudia; Renzetti, Andrea ;

    Zitatform

    Botelho, Vasco, Claudia Foroni & Andrea Renzetti (2024): Labor at risk. In: European Economic Review, Jg. 170. DOI:10.1016/j.euroecorev.2024.104849

    Abstract

    "We propose a Bayesian VAR model with stochastic volatility and time varying skewness to estimate the degree of labor at risk in the euro area and in the United States. We model the asymmetry of the shocks to changes in the unemployment rate as a function of real activity and financial risk factors. We find that the conditional distribution of the changes in the unemployment rate displays time-varying volatility and skewness, with peaks coinciding with the Global Financial Crisis and the COVID-19 pandemic, in both areas. We also take advantage of the multivariate nature of our parametric model to measure the joint risk of large increases in the unemployment rate together with large annual rates of inflation, a proxy for “stagflation ” risks. The model captures an increase of the risk of stagflation with the surge in inflation that followed the recent energy crisis in 2022. Nevertheless, stagflation risks were contained by the resilient performance of the labor market in both areas. Labor at risk is therefore important for the assessment of the inflation-unemployment trade-off." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Deutsche Wirtschaft im Herbst 2024: Konjunktur stottert in kraftlose Erholung (2024)

    Boysen-Hogrefe, Jens; Kooths, Stefan; Sonnenberg, Nils; Jannsen, Nils; Hoffmann, Timo; Schröder, Christian ; Groll, Dominik;

    Zitatform

    Boysen-Hogrefe, Jens, Dominik Groll, Timo Hoffmann, Nils Jannsen, Stefan Kooths, Christian Schröder & Nils Sonnenberg (2024): Deutsche Wirtschaft im Herbst 2024: Konjunktur stottert in kraftlose Erholung. (Kieler Konjunkturberichte 117), Kiel, 45 S.

    Abstract

    "Die deutsche Wirtschaft kommt nicht in die Gänge. Die vorsichtigen Erholungssignale, die vor einigen Monaten auszumachen waren, haben sich nicht verfestigt. Mittlerweile zeichnet sich ab, dass die Wirtschaftsleistung vorerst weiter stagnieren wird. Das Verarbeitende Gewerbe befindet sich in der Rezession und die privaten Haushalte halten sich trotz steigender Realeinkommen beim Konsum zurück. Die Investitionen leiden weiter unter der hohen Unsicherheit und den restriktiven Finanzierungsbedingungen. Ab dem kommenden Jahr dürfte das Bruttoinlandsprodukt zwar wieder etwas steigen. So lässt die restriktive Wirkung der Geldpolitik allmählich nach. Die weiter steigenden Realeinkommen dürften zudem zu einer moderaten Belebung des privaten Konsums führen, und die wirtschaftliche Expansion in den Absatzmärkten wird das Exportgeschäft voraussichtlich etwas stimulieren. In Anbetracht des derzeit geringen gesamtwirtschaftlichen Produktionsniveaus bleibt die Erholung aber kraftlos. Insgesamt haben wir unsere Prognose nach unten angepasst. Für das laufende Jahr rechnen wir nun mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 0,1 Prozent (Sommerprognose: +0,2 Prozent), im kommenden Jahr dürfte es um 0,5 Prozent zulegen (1,1 Prozent). Im Jahr 2026 wird das Bruttoinlandsprodukt wohl um 1,1 Prozent steigen, auch gestützt von der höheren Zahl an Arbeitstagen, die 0,3 Prozentpunkte zum Zuwachs beitragen werden. Die Inflation ist weiter zurückgegangen und wird in den kommenden beiden Jahren wohl bei 2 Prozent liegen. Die Arbeitslosigkeit dürfte angesichts der schwachen Konjunktur von 5,7 Prozent im Jahr 2023 auf 6,1 Prozent im Jahr 2025 steigen. In den kommenden Jahren werden zunehmend die Auswirkungen des demografischen Wandels sichtbar werden und voraussichtlich zu einem Rückgang der Erwerbstätigkeit im Jahr 2026 führen. Das Budgetdefizit dürfte vor allem aufgrund der wegfallenden Preisbremsen von 2,6 Prozent in Relation zum Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 auf 1,7 Prozent im Jahr 2025 zurückgehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Inflation and Wage Expectations of Firms and Employees (2024)

    Buchheim, Lukas ; Link, Sebastian ; Möhrle, Sascha;

    Zitatform

    Buchheim, Lukas, Sebastian Link & Sascha Möhrle (2024): Inflation and Wage Expectations of Firms and Employees. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17269), Bonn, 34 S.

    Abstract

    "We study the link between expected inflation and wages using novel panel data from German firms and employees. We find that pass-through—the percentage point change in wage growth given a one percentage point change in expected inflation—is small: 0.11–0.17 for firms and 0.03–0.07 for employees. Utilizing variation in the coverage length of collective agreements, we estimate that passthrough at the intensive margin is 1.4-2 times larger than average pass-through, highlighting the importance of wage rigidities for pass-through. Pass-through also rises with the bargaining power of employees. At the extensive margin, expected inflation has little effect on additional wage negotiations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Dezember 2023 (2024)

    Gartner, Hermann ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Gartner, Hermann & Enzo Weber (2024): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Dezember 2023. In: IAB-Forum H. 03.01.2024. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240103.01

    Abstract

    "Nachdem das Bruttoinlandsprodukt preis-, saison- und kalenderbereinigt im dritten Quartal um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal zurück ging, bleibt die Konjunktur auch in den Folgemonaten schwach. Das Geschäftsklima hat sich im Dezember wieder eingetrübt, nachdem es sich in den Vormonaten noch erholt hatte. Die Investitionsneigung wird durch hohe Finanzierungskosten, zuletzt aber auch durch Unsicherheiten der weiteren Finanzpolitik gedämpft. Das IAB-Arbeitsmarktbarometer lässt für die nächsten Monate aber eine stabile Lage am Arbeitsmarkt erwarten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gartner, Hermann ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Ohne Inflationsausgleich ändert das Elterngeld seinen Charakter (2024)

    Geis-Thöne, Wido;

    Zitatform

    Geis-Thöne, Wido (2024): Ohne Inflationsausgleich ändert das Elterngeld seinen Charakter. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2024,96), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Seit seiner Einführung im Jahr 2007 ist nie eine Anpassung der Mindest- und Höchstsätze für das Elterngeld erfolgt. So ist die Kaufkraft des Elterngeldes für Eltern mit höheren und niedrigem Einkommen bis zum Jahr 2023 um rund 38 Prozent gesunken und diese Entwicklung setzt sich ohne Inflationsausgleich weiter fort." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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