Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

    Die soziale Teilhabe von Hartz-IV-Beziehenden hat sich seit 2010 verbessert

    Mittwoch, 17. Februar 2021

    Münzen auf PapierDie soziale Teilhabe von Personen in der Grundsicherung hat sich seit 2010 insgesamt verbessert. Trotzdem können sie sich viele Aktivitäten im Bereich sozialer Teilhabe nach wie vor nicht leisten. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Zudem verbesserte sich die soziale Teilhabe von Grundsicherungsbeziehenden schwächer als in der Gesamtbevölkerung.

    Presseinformation

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    Aktuelle Daten und Indikatoren: Armut und materielle Unterversorgung


    Unbesetzte Ausbildungsplätze und vorzeitig gelöste Verträge stellen Betriebe vor Herausforderung

    Dienstag, 16. Februar 2021

    Älterer Koch schaut junger Köchin am Herd über die SchulterIm Jahr 2019 blieben 26 Prozent aller Ausbildungsplätze in Deutschland unbesetzt. Das zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Gleichzeitig wurden im Ausbildungsjahr 2018/2019 15 Prozent aller abgeschlossenen Ausbildungsverträge vorzeitig gelöst oder von den Auszubildenden nicht angetreten. Unabhängig von der aktuellen Covid-19-Pandemie und auch darüber hinaus könnten unbesetzte Ausbildungsstellen und vorzeitig gelöste Verträge längerfristig eine Herausforderung für Betriebe darstellen, ihren Fachkräftebedarf zu sichern.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 3/2021


    Gesetzlicher Mindestlohn: 2022 dürfte der Rückstand gegenüber der Tariflohnentwicklung aufgeholt sein

    Montag, 15. Februar 2021

    Junge Frau schaut in eine digitale Matrix

    Bislang hinkt die Entwicklung des gesetzlichen Mindestlohns der Entwicklung der Tariflöhne und der allgemeinen Lohnentwicklung hinterher. Mit der ab Mitte 2022 wirksamen Erhöhung auf 10,45 Euro pro Stunde dürfte dieser Rückstand überwunden werden.

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    Was kann maschinelles Lernen in der Arbeitsmarkt- und Bildungsforschung leisten? Ergebnisse eines internationalen Workshops

    Freitag, 12. Februar 2021

    Junge Frau schaut in eine digitale MatrixMaschinelles Lernen versetzt Computer in die Lage, mit minimaler menschlicher Intervention aus Daten zu lernen. Mittels dieser Methoden erkennen IT-Systeme in großen Datenmengen Muster und wählen optimale Vorgehensweisen aus. Bei einem internationalen Workshop zeigten Forschende, dass solche Verfahren in der Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Gesundheitsforschung spannende Beiträge leisten können.

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    Kompetenz-Kompass: Mit einem neuen Verfahren lassen sich die Kompetenzanforderungen in Stellenanzeigen systematisch abbilden

    Donnerstag, 11. Februar 2021

    Großaufnahme einer Stellenanzeiger in einer Zeitung und eines KugelschreibersKenntnisse über aktuelle berufliche Kompetenzanforderungen sind nicht zuletzt für Arbeitsmarktdienstleister wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) essenziell. In einem kürzlich veröffentlichten Forschungsbericht hat das IAB mit Unterstützung des IT-Systemhauses der BA die in Stellenanzeigen nachgefragten Kompetenzen näher analysiert. Mit dem neuen Auswertungsverfahren lassen sich Stand und Entwicklung der dort genannten fachlichen und überfachlichen Anforderungen nachvollziehen.

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    Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse steigert die Beschäftigungschancen um 25 Prozentpunkte

    Dienstag, 9. Februar 2021

    Studienabsolventinnen und -absolventen ausländischer Abstammung stehen in einer Reihe hintereinander und halten ihr Zeugnis in den Händen.Die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse steigert die Beschäftigungswahrscheinlichkeit von Einwanderinnen und Einwandern nach einem Jahr um 17 Prozentpunkte und nach drei Jahren um 25 Prozentpunkte im Vergleich zu Personen, die keine Anerkennung ihres Berufsabschlusses beantragt haben. Dies zeigt eine Studie des IAB. Eine Anerkennung führe demnach sehr schnell zu positiven Arbeitsmarkteffekten und diese bleiben auch über die Zeit bestehen, so die Autorinnen und Autoren.

    Presseinformation
    IAB-Kurzbericht 02/2021


    Die coronabedingten Arbeitsausfälle steigen im Lockdown auf 59,2 Millionen Arbeitstage

    Montag, 8. Februar 2021

    Kranke Frau mit Maske liegt auf dem Sofa.Eine Studie des IAB zeigt, dass die coronabedingten Arbeitsausfälle der Erwerbstätigen im aktuellen Lockdown bis Mitte Februar auf 59,2 Millionen Arbeitstage steigen. Das entspricht 6,2 Stunden pro Kopf.

    Presseinformation

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    Nicht alle Wünsche werden wahr: Welche Kompromisse Jugendliche beim Ausbildungsberuf eingehen

    Mittwoch, 3. Februar 2021

    Vier junge Menschen in unterschiedlicher BerufskleidungBei der Wahl des Ausbildungsberufs navigieren junge Menschen zwischen persönlichen Interessen, sozialen Erwartungen, Anforderungen im beruflichen Bildungssystem und Marktbedingungen. Dabei zeigt sich, dass die Mehrheit der Auszubildenden eine Ausbildung nicht in dem Beruf absolviert, den sie in der Schulzeit angestrebt haben. Nur eine Minderheit von ihnen muss deswegen Abstriche beim Ausbildungsberuf in Kauf nehmen. Viele stellen sich sogar besser.

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    European Labour Market Barometer: Durststrecke am europäischen Arbeitsmarkt

    Dienstag, 2. Februar 2021

    Das European Labour Market Barometer zeigt einen Ausblick für die europäische Arbeitsmarktentwicklung in den nächsten 3 Monaten. Im Januar 2021 steht Komponente A (Arbeitslosigkeit) bei 98,3 Punkten; Komponente B (Beschäftigung) steht bei 98,1 Punkten; das European Labour Market Barometer als Mittelwert beider Komponenten steht bei 98,2 Punkten. Werte über 100 signalisieren einen positiven Ausblick, Werte unter 100 einen negativen.Das European Labour Market Barometer ist zu Jahresbeginn um 0,5 Punkte gegenüber dem Dezember gefallen. Der Stand von 98,2 Punkten ist der niedrigste seit August 2020. Im Gegensatz zum Frühjahr vergangenen Jahres liegt der Frühindikator des Europäischen Netzwerks der öffentlichen Arbeitsverwaltungen und des IAB aber nur moderat im negativen Bereich.

    Presseinformation

    Das „European Labour Market Barometer“ wird monatlich aktualisiert.


    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage – Januar 2021

    Freitag, 29. Januar 2021

    Die Grafik zeigt repräsentative Icons um die Verknüpfungen der Wirtschaft zu veranschaulichen: Euro-Zeichen, Einkaufswagen, Weltkugel, Tafel mit einer Statistik, ein Koffer und ein Zeichen für Informationsaustausch

    Der aktuelle Lockdown führt pro Woche zu Verlusten von 0,4 Prozent der in einem Quartal erbrachten Wirtschaftsleistung. Die Wirkungen sind aber deutlich begrenzter als im ersten Lockdown. Angesichts der weltweit angelaufenen Impfungen dürfte die Wirtschaftsleistung im Anschluss wieder kräftig anziehen. Auch wenn sich der Arbeitsmarkt bisher relativ robust zeigt, beeinträchtigt die weltweite zweite Corona-Welle aktuell auch hier die Erholung.

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    Weitere Artikel zur Serie Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt


    Zuwanderungsmonitor Januar 2021

    Freitag, 29. Januar 2021

    Auf einer Tafel steht mit Kreide Integration Die ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im Dezember 2020 gegenüber dem Vormonat um rund 5.800 Personen gewachsen. Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im Oktober 2020 bei 14,9 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,9 Prozentpunkte gestiegen. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung betrug im Oktober 2020 52,7 Prozent und bleibt gegenüber dem Vorjahresmonat unverändert.

    Zuwanderungsmonitor Januar 2021



    Ausbildung während der Pandemie: Junge Geflüchtete brauchen mehr denn je professionelle Unterstützung

    Donnerstag, 28. Januar 2021

    Junger Mann mit Bart sitzt auf einem Balkon an seinem LaptopJunge Geflüchtete dürfen auf ihrem Weg in Ausbildung nicht auf sich alleine gestellt sein. Dies gilt in der aktuellen Wirtschaftskrise umso mehr. Doch in Corona-Zeiten können die oft älteren Ehrenamtlichen aufgrund des Infektionsrisikos nicht in gewohntem Umfang helfen. Professionelle Unterstützungsangebote sind nun wichtiger denn je, um die berufliche Integration zu stärken.

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    Video zum Online-Workshop „Gründungen in der Covid-19-Krise“ jetzt abrufbar

    Mittwoch, 27. Januar 2021

    zwei junge Unternehmensgründer besprechen sich vor einem LaptopIm Rahmen des Online-Workshops „Gründungen in der Covid-19-Krise“ aus der IAB-Veranstaltungsreihe „Wissenschaft trifft Praxis im virtuellen Raum“ diskutierten die Teilnehmenden über die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf das Gründungsgeschehen.

    Das Video zur Veranstaltung mit allen Impuls-Vorträgen ist jetzt auf dem IAB-Youtube-Kanal verfügbar:

    Zum Video


    IAB-Arbeitsmarktbarometer: Arbeitsmarkt hält dem Lockdown stand

    Mittwoch, 27. Januar 2021

    Das IAB-Arbeitsmarktbarometer zeigt den Arbeitsmarktausblick für die nächsten 3 Monate. Im Januar 2021 steht Komponente A (Arbeitslosigkeit) bei 101,6 Punkten; Komponente B (Beschäftigung) steht bei 98,9 Punkten; das IAB-Arbeitsmarktbarometer als Mittelwert beider Komponenten steht bei 100,2 Punkten. Werte über 100 signalisieren einen positiven Ausblick, Werte unter 100 einen negativen.Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im Januar um 0,4 Punkte auf 100,2 Punkte gefallen. Das ist der erste deutlichere Rückgang seit dem ersten Lockdown. Dennoch verbleibt der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im leicht positiven Bereich.

    Presseinformation

    Arbeitsmarktbarometer

     


    Arbeitsmarktübergänge in Krisenzeiten

    Montag, 25. Januar 2021

    Podium with live speakers and speakers connected virtually through a huge screen placed on the podiumWährend der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2020 veranstaltete das IAB vom 7. bis 9. September 2020 die interdisziplinäre Konferenz „Labour Market Transitions: Challenges for Public Policies and Research“. Die Konferenz konzentrierte sich auf die wissenschaftliche Analyse von Arbeitsmarktübergängen und auf politische Maßnahmen zur Erleichterung solcher Übergänge. Mit Blick auf die COVID-19-Pandemie ging das IAB neue Wege und wählte ein hybrides Konferenzformat mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor Ort in der berühmten Meistersingerhalle in Nürnberg und Online-Gästen.

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    Gründungen in der Covid-19-Krise

    Freitag, 15. Januar 2021

    Veranstaltungsraum mit vielen Menschen, in großer Schrift steht Wissenschaft trifft Praxis geschriebenDas IAB lädt für den 21. Januar 2021 zu einer weiteren Online-Veranstaltung in seiner Reihe „Wissenschaft trifft Praxis – im virtuellen Raum“ ein. Diesmal werden die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf das Gründungsgeschehen aus der Sicht von Wissenschaft und Praxis beleuchtet.

    Die Veranstaltung findet von 13 bis 14.30 Uhr via Zoom statt. Weitere Informationen zum Programm und zur Teilnahme finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite.


    Erwerbslose in der Grundsicherung: Welche Faktoren begünstigen die Aufnahme stabiler Beschäftigungsverhältnisse?

    Mittwoch, 13. Januar 2021

    Eine Hand hält eine WasserwaageEntgegen verbreiteter Annahmen nehmen erwerbslose Arbeitslosengeld-II-Beziehende in einem nicht zu vernachlässigenden Umfang (wieder) eine Beschäftigung auf. Diese Beschäftigungsverhältnisse sind jedoch oft nicht von langer Dauer – kein ganz neuer Befund. Weniger klar ist indes, welche Faktoren die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung begünstigen. Das Gleiche gilt für die Faktoren, die deren Dauer beeinflussen. Eine aktuelle Studie des IAB liefert neue Erkenntnisse.

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    Qualifikations- und Berufsprojektion: 2040 wird das Gesundheits- und Sozialwesen der größte Wirtschaftsbereich sein

    Dienstag, 12. Januar 2021

    Älterer Mann bedient eine MaschineDie Alterung der Bevölkerung sorgt dafür, dass das Gesundheits- und Sozialwesen mit bundesweit sieben Millionen Beschäftigten im Jahr 2040 die meisten Erwerbstätigen stellen wird, ca. 660.000 mehr als noch in diesem Jahr. Dies geht aus einer Projektion des IAB und des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hervor. Die Corona-Pandemie dürfte das Wachstum der Branche zusätzlich verstärken.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 1/2021

    IAB-Forschungsbericht 1/2021


    Neueste Ergebnisse aus der IAB-Betriebsbefragung zur Covid-19-Krise

    Dienstag, 12. Januar 2021

    Blau gefärbte Szenerie an der Börse mit dem Schriftzug „COVID-19“Wie stark sind die deutschen Betriebe seit Beginn der Corona-Krise über die Zeit von selbiger betroffen? Wie lange reichen ihre Liquiditätsreserven noch? Wie hoch ist der Anteil der Betriebe, die in den letzten drei Wochen Beschäftigte entlassen bzw. eingestellt haben? Und wie hoch ist der Prozentsatz an Betrieben, die Kurzarbeit genutzt haben? Wie stark waren Betriebe im November vom Nachfragerückgang und von erhöhten Kosten durch Hygieneauflagen betroffen? Aufschluss über diese Fragen bieten Daten aus der 7. Welle der IAB-Studie „Betriebe in der Covid-19-Krise“ – differenziert nach Branchen und Betriebsgröße.
    Die entsprechende Publikation, Ergebnisse aus Welle 7 der Studie „Betriebe in der Covid-19-Krise“, ist heute unter „Aktuelle Daten und Indikatoren“ erschienen.


    Effekte arbeitsmarktpolitischer Reformen

    Montag, 11. Januar 2021

    IAB Bibliothek: Menschen strömen aus einer Tür eines Bürogebäudes hinein und hinaus

    Soziale Ungleichheit ist ein zentrales Thema im gesellschaftlichen Diskurs. Die Studie untersucht die Effekte der deutschen Arbeitsmarktreformen der vergangenen dreißig Jahre. Die Analyse zeigt, inwiefern verschiedene Personengruppen oder Wirtschaftszweige betroffen sind und die Auswirkungen der Flexibilisierung in unterschiedlichem Ausmaß tragen.

    IAB-Bibliothek, Band 373


    European Labour Market Barometer: Europäischer Arbeitsmarkt bricht nicht ein

    Donnerstag, 7. Januar 2021

    Das European Labour Market Barometer zeigt einen Ausblick für die europäische Arbeitsmarktentwicklung in den nächsten 3 Monaten. Im Dezember 2020 steht Komponente A (Arbeitslosigkeit) bei 99,2 Punkten; Komponente B (Beschäftigung) steht bei 98,6 Punkten; das European Labour Market Barometer als Mittelwert beider Komponenten steht bei 98,9 Punkten. Werte über 100 signalisieren einen positiven Ausblick, Werte unter 100 einen negativen.Das European Labour Market Barometer steigt im Dezember gegenüber dem Vormonat um 0,5 Punkte und steht zum Jahresende bei 98,9 Punkten. Der Frühindikator des Europäischen Netzwerks der öffentlichen Arbeitsverwaltungen und des IAB deutet damit zwar auf eine negative Entwicklung des europäischen Arbeitsmarkts in den nächsten Monaten hin, diese dürfte aber moderat ausfallen.

    Presseinformation

    Das „European Labour Market Barometer“ wird monatlich aktualisiert.


    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage – Dezember 2020

    Dienstag, 5. Januar 2021

    Das Bruttoinlandsprodukt, das im ersten Halbjahr 2020 infolge der Corona-Pandemie stark geschrumpft war, erholte sich im Sommer deutlich. Im Schlussquartal dürfte die Wirtschaftsentwicklung angesichts der zweiten Infektionswelle erneut nachgegeben haben, bis zuletzt gingen die Infektionszahlen nicht zurück. Jede Woche Lockdown dürfte 0,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts im vierten Quartal gekostet haben. Einen Einbruch wie im Frühjahr gibt es aber nicht, vor allem die Industrie scheint derzeit durch die Corona-Krise weniger belastet. Der Arbeitsmarkt dürfte insgesamt relativ robust bleiben, dennoch beeinträchtigt die weltweite zweite Corona-Welle die Erholung.

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    Weitere Artikel zur Serie Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt


    Zuwanderungsmonitor Dezember 2020

    Dienstag, 5. Januar 2021

    Auf einer Tafel steht mit Kreide Integration Die ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im November 2020 gegenüber dem Vormonat um rund 27.000 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im Oktober 2020 bei 14,9 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,9 Prozentpunkte gestiegen. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung betrug im Oktober 52,7 Prozent und bleibt gegenüber dem Vorjahresmonat unverändert.

    Zuwanderungsmonitor Dezember 2020



    IAB-Arbeitsmarktbarometer: Arbeitsmarktentwicklung bleibt stabil

    Mittwoch, 30. Dezember 2020

    Das IAB-Arbeitsmarktbarometer zeigt den Arbeitsmarktausblick für die nächsten 3 Monate. Im Dezember 2020 steht Komponente A (Arbeitslosigkeit) bei 102,4 Punkten; Komponente B (Beschäftigung) steht bei 99,5 Punkten; das IAB-Arbeitsmarktbarometer als Mittelwert beider Komponenten steht bei 101,0 Punkten. Werte über 100 signalisieren einen positiven Ausblick, Werte unter 100 einen negativen.Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im Dezember um 0,5 Punkte auf 101,0 Punkte gestiegen. Damit signalisiert der Frühindikator eine leichte Aufwärtsentwicklung am Arbeitsmarkt über die ersten Monate des Jahres 2021.

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    Arbeitsmarktbarometer


    Die Kosten der Arbeitslosigkeit sind 2019 leicht gestiegen

    Montag, 28. Dezember 2020

    Drei Puzzleile je ein hat als Motiv Einhundert, Zweihundert und Fünfhundert Euro NoteVor der Corona-Krise war die Zahl der Arbeitslosen im Jahr 2019 noch einmal gesunken. Die Kosten der Arbeitslosigkeit, also die Belastung der öffentlichen Haushalte durch Mehrausgaben und Mindereinnahmen infolge von Arbeitslosigkeit, legten aber im Vorjahresvergleich leicht um 1,6 Prozent zu. Sie beliefen sich insgesamt auf 51,3 Milliarden Euro.

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    Job-Futuromat: Neues Design, weitere Inhalte, aktualisierte Daten

    Mittwoch, 23. Dezember 2020

    IAB-Job-FutoromatDer Job-Futuromat des IAB zeigt sich nach einer Überarbeitung nicht nur in einem neuen Design. Er bietet nun auch weitere Inhalte und aktualisierte Daten. So wurden unter anderem die seit 2016 neu entstandenen Berufe aufgenommen; die Tätigkeitsprofile und die Substituierbarkeitspotenziale der Berufe für die technologischen Möglichkeiten im Jahr 2019 wurden aktualisiert. mehr...

    Job-Futuromat


    Migrantinnen und Migranten schätzen die intrinsische Arbeitsqualität negativer ein

    Dienstag, 22. Dezember 2020

    Frau mit weißem Kittel, Mann mit Hemd und Jeans und ein Mann in Bauarbeiterkluft lachen in die KameraDie Qualität der Arbeitsplätze von Migrantinnen und Migranten und Personen ohne Migrationshintergrund unterscheidet sich deutlich, wie eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt. Die intrinsische Arbeitsqualität, also inwieweit ein Arbeitsplatz den Beschäftigten die Möglichkeit bietet, ihre Kompetenzen und Qualifikationen selbstbestimmt einzusetzen und zu entwickeln, schätzen Migrantinnen und Migranten deutlich negativer ein als Beschäftigte ohne Migrationshintergrund.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 25/2020


    Bernd Fitzenberger: „Der Gesundheitsschutz schafft neue Ausbildungsplätze für ungelernte Arbeitskräfte“

    Montag, 21. Dezember 2020

    Bernd Fitzenberger im GesprächIAB-Direktor Bernd Fitzenberger erkennt durchaus positive Entwicklungen als Begleiterscheinung der Covid-19-Pandemie. So entstünden sogar Chancen für auf dem Arbeitsmarkt Benachteiligte.

    Das Video finden Sie auf dem YouTube-Kanal des IAB. Zum YouTube-Video


    38 Prozent der Beschäftigten in Betrieben mit Homeofficeoptionen können dies auch nutzen

    Montag, 21. Dezember 2020
    In Betrieben, in denen zumindest für einen Teil der Belegschaft Homeoffice prinzipiell möglich ist, können 38 Prozent der Beschäftigten dies auch nutzen. Vor der Covid-19-Pandemie traf dies noch auf 27 Prozent der Beschäftigten zu. 13 Prozent der Beschäftigten können kein Homeoffice nutzen, obwohl dies ihre Tätigkeit eigentlich zulässt. Das sind 10 Prozent weniger als noch vor der Pandemie. Rund die Hälfte der Beschäftigten kann kein Homeoffice nutzen, weil ihre Tätigkeit dies nicht zulässt.

    Presseinformation

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    Jeder dritte vom November-Lockdown betroffene Betrieb sieht sich in seiner Existenz bedroht

    Freitag, 18. Dezember 2020

    Geschlossenes Restaurant, in dem alle Stühle hochgestellt sind. In der Mitte steht ein frustrierter Kellner mit Mundschutz.In der zweiten Novemberhälfte waren 12 Prozent der Betriebe von den Regelungen des Lockdowns betroffen und mussten ganz oder teilweise schließen, zeigt eine Studie des IAB vom Freitag. Von diesen Betrieben sieht sich ein Drittel akut in der Existenz bedroht.

    Presseinformation

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    Der Arbeitsmarkt nach der Covid-19-Pandemie. Videointerviews mit IAB-Direktor Bernd Fitzenberger

    Donnerstag, 17. Dezember 2020

    Mehrere Würfel stehen beieinander und ergeben zusammen die Worte 2021 CoronaDie ganze Welt spricht über Covid-19. Die deutsche Wirtschaft droht mit dem Winter-Lockdown in eine Rezession zu schlittern. Doch auch diese Krise wird vorübergehen. In einer Anfang November dieses Jahres geführten dreiteiligen Interviewreihe wagt IAB-Direktor Bernd Fitzenberger einen Blick auf den Arbeitsmarkt nach der Covid-19-Pandemie.

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    Weitere Artikel zur Serie Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt


    Weniger Exporte, steigende Nettozuwanderung, viele Einbürgerungen – erste Folgen des Brexits für Deutschland

    Donnerstag, 17. Dezember 2020

    Auf dem Foto sieht man im Hintergrund die Flagge des Vereinigten Königreichts, im Vordergrund einen Mann der schnell davon eiltDie Ungewissheit über die Folgen des Brexits wirkt sich schon seit geraumer Zeit auf Deutschland aus. Die Exporte in das Vereinigte Königreich sind deutlich zurückgegangen. Seit dem Brexit-Referendum verzeichnet Deutschland einen Wanderungsüberschuss gegenüber Großbritannien. Die Zahl der Einbürgerungen britischer Staatsangehöriger hat sich sogar verfünffacht.

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    Qualifizierungschancengesetz: Trotz verstärkter Förderung noch weiteres Potenzial für die Weiterbildung von Beschäftigten

    Dienstag, 15. Dezember 2020

    Frau im Großraumbüro von einem BildschirmDas Qualifizierungschancengesetz hat nach seiner Einführung 2019 insgesamt nicht zu einem deutlichen Sprung bei der Zahl der geförderten Weiterbildungen von Beschäftigten geführt. Dies geht aus einer Studie des IAB hervor. Der Anstieg bei den Weiterbildungen mit Zuschüssen zu den Lehrgangskosten war 2019 in etwa so hoch wie der in den Vorjahren. Einen deutlichen Anstieg gab es 2019 aber bei den Förderungen mit einem Arbeitsentgeltzuschuss. Hier wurden doppelt so viele Weiterbildungen gefördert wie im Vorjahr.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 24/2020


    Bernd Fitzenberger: „Es gibt überraschenderweise viele offene Ausbildungsstellen“

    Montag, 14. Dezember 2020

    Bernd Fitzenberger im GesprächNicht alle Befürchtungen zu Beginn der Covid-19-Krise hätten sich bestätigt, so IAB-Direktor Bernd Fitzenberger. Im Video-Interview erläutert er die aktuelle Lage am Ausbildungsmarkt, weist auf gefährliche Entwicklungen hin und gibt konkrete Empfehlungen für weitere Stützungsmaßnahmen.

    Das Video finden Sie auf dem YouTube-Kanal des IAB. Zum YouTube-Video


    Welche Rolle spielt die berufliche Wiedereingliederung bei der Behandlung psychisch kranker Menschen?

    Freitag, 11. Dezember 2020

    Auf dem Foto ist schemenhaft ein auf einem Sofa entspannt sitzender Mann zu sehen und eine Frau die sich Notizen auf ein Papier machtDie Behandlung von psychisch erkrankten Menschen beinhaltet auch psychosoziale Ansätze, die Bereiche wie Wohnen und Arbeit einschließen. Berufliche Wiedereingliederung sollte daher auch Ziel einer erfolgreichen Behandlung sein. Welchen Stellenwert hat das Thema Arbeit im Behandlungsprozess und wie werden psychisch erkrankte Menschen bei der Wiedererlangung ihrer Arbeitsfähigkeit unterstützt?

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    Neueste Ergebnisse aus der IAB-Betriebsbefragung zur Covid-19-Krise

    Donnerstag, 10. Dezember 2020

    Blau gefärbte Szenerie an der Börse mit dem Schriftzug „COVID-19“Wie stark sind die deutschen Betriebe seit Beginn der Corona-Krise über die Zeit von selbiger betroffen? Wie lange reichen ihre Liquiditätsreserven noch? Wie hoch ist der Anteil der Betriebe, die in den letzten drei Wochen Beschäftigte entlassen bzw. eingestellt haben? Und wie hoch ist der Prozentsatz an Betrieben, die Kurzarbeit genutzt haben? Wie stark waren Betriebe im November vom Nachfragerückgang und von erhöhten Kosten durch Hygieneauflagen betroffen? Aufschluss über diese Fragen bieten Daten aus der 6. Welle der IAB-Studie „Betriebe in der Covid-19-Krise“ – differenziert nach Branchen und Betriebsgröße.
    Die entsprechende Publikation, Ergebnisse aus Welle 6 der Studie „Betriebe in der Covid-19-Krise“, ist heute unter „Aktuelle Daten und Indikatoren“ erschienen.


    IAB und ifo: Sozialstaat federt Einkommensverluste durch Corona ab

    Donnerstag, 10. Dezember 2020

    Corona-Buchstaben auf GeldmünzenDas deutsche Sozialsystem hat die von Corona ausgelösten Einkommensverluste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erheblich gedämpft. Zu diesem Schluss kommt eine gemeinsame Studie des IAB und des ifo Instituts. Sie schätzt, dass durch Corona das Bruttoeinkommen insgesamt um rund drei Prozent gesunken ist, bei den unteren 10 Prozent der Einkommen sogar um 4,3 Prozent. „Aber die Kombination aus Kurzarbeitergeld sowie niedrigeren Steuern und Abgaben verringert den Rückgang im Durchschnitt auf 1,1 Prozent“, sagt Andreas Peichl, der beim ifo das Zentrum für Makroökonomik und Befragungen leitet. „Die Kurzarbeit funktioniert wie geplant, wie ein Stoßdämpfer am Auto.“ „Ein großer Teil der krisenbedingten Einkommensverluste wird über die Arbeitslosenversicherung ausgeglichen“, sagt IAB-Forschungsgruppenleiterin Kerstin Bruckmeier weiter..

    Presseinformation

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    Zu diesem Thema ist auch ein englisches IAB-Discussion Paper erschienen.


    Weiterbildung während der Corona-Krise: Betriebe setzen verstärkt auf E-Learning

    Mittwoch, 9. Dezember 2020

    Online-Schulung am LaptopAufgrund der Covid-19-Pandemie setzten Betriebe bei Weiterbildungen verstärkt auf E-Learning, berichtet das IAB am Mittwoch in einer Studie. So führten zwei Drittel der Betriebe ihre Weiterbildungen auch virtuell durch, ein knappes Drittel telefonisch oder per Versand von Schulungsunterlagen. 35 Prozent der Betriebe, die E-Learning in der Krise nutzen, setzten dieses während der Krise zum ersten Mal ein, 44 Prozent bauten die vorhandenen Möglichkeiten aus, 20 Prozent behielten das Niveau bei.

    Presseinformation

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    Wissenschaft trifft Praxis: Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Migrantinnen und Migranten

    Dienstag, 8. Dezember 2020

    Afrikanisch aussehende Frau steht mit nachdenklichem Gesicht an die Wand gelehntDie nächste Online Veranstaltung der Serie „Wissenschaft trifft Praxis“ befasst mit den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Migrantinnen und Migranten. Im Rahmen der Veranstaltung sollen Hürden der betrieblichen Weiterbildung , wie z.B. das Verbot von Präsenzveranstaltungen während des Lockdowns, und potentielle Lösungsansätze diskutiert werden.

    Wissenschaft trifft Praxis "Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Migrantinnen und Migranten"


    Arbeitszeit in einem dritten Quartal noch nie so niedrig

    Dienstag, 8. Dezember 2020

    Eine Hand zeigt mit einem Stift auf verschiedene DiagrammeJeder Erwerbstätige arbeitete im dritten Quartal 344,9 Stunden, so wenig wie noch nie in einem dritten Quartal. Die Arbeitszeit pro Erwerbstätigem sank um 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal, stieg saisonbereinigt aber um 5,4 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2020. Das geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hervor.

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    Bernd Fitzenberger: Kurzarbeitergeld ist ein wichtiger Schutzschild für den Arbeitsmarkt

    Montag, 7. Dezember 2020

    Bernd Fitzenberger im InterviewIm Videointerview gibt IAB-Direktor Bernd Fitzenberger seine Einschätzung, wie Deutschland die Covid-19-Krise meistert. Mit Blick auf die demografische Entwicklung warnt Fitzenberger davor, die Verlierer der Krise zu vernachlässigen.

    Das Video finden Sie auf dem YouTube-Kanal des IAB. Zum YouTube-Video


    Deutscher Wirtschaftspreis der Joachim Herz Stiftung für herausragende Forschung zur Ökonomik der Arbeit an Prof. Bernd Fitzenberger, PhD verliehen

    Freitag, 4. Dezember 2020

    Portrait von Prof. Bernd Fitzenberger, PhD2020 wurde der Deutsche Wirtschaftspreis der Joachim Herz Stiftung für herausragende Forschung zur Ökonomik der Arbeit vergeben. Prof. Bernd Fitzenberger, PhD, wurde für das beste Forschungswerk eines etablierten Wissenschaftlers mit 150.000 Euro ausgezeichnet.

    Die Preisverleihung fand unter der Schirmherrschaft von Hamburgs Forschungssenatorin Katharina Fegebank am 03.12.2020 in Hamburg sowie als Hybrid-Veranstaltung mit Live-Stream im Netz statt.

    Weitere Informationen zur Verleihung finden Sie hier.


    Der IAB-Job-Futuromat: Beschäftigungsentwicklung und Fachkräfteengpässe variieren mit dem Substituierbarkeitspotenzial

    Freitag, 4. Dezember 2020

    Die Grafik zeigt den Schriftzug „Job Futuromat 2020“ in weiß vor blauem HintergrundIn welchem Ausmaß könnten heutzutage die in einem Beruf ausgeübten Tätigkeiten von digitalen Technologien erledigt werden? Hierzu gibt das Onlinetool IAB-Job-Futuromat Auskunft. Eine aktuelle Analyse des IAB belegt nun, dass in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial die Beschäftigung im Durchschnitt weniger wächst – und zwar auch dann, wenn eine veränderte Wirtschaftsleistung in den Sektoren und damit verbundene Anpassungen der Arbeitsnachfrage berücksichtigt werden. Allerdings gibt es durchaus einzelne Berufe, in denen die Beschäftigung trotz eines hohen Substituierbarkeitspotenzials wächst und aktuell sogar Fachkräfteengpässe bestehen.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum


    European Labour Market Barometer: Leicht gedämpfte Aussichten durch zweite Corona-Welle

    Donnerstag, 3. Dezember 2020

    Das European Labour Market Barometer zeigt einen Ausblick für die europäische Arbeitsmarktentwicklung in den nächsten 3 Monaten. Im November 2020 steht Komponente A (Arbeitslosigkeit) bei 99,1 Punkten; Komponente B (Beschäftigung) steht bei 98,0 Punkten; das European Labour Market Barometer als Mittelwert beider Komponenten steht bei 98,5 Punkten. Werte über 100 signalisieren einen positiven Ausblick, Werte unter 100 einen negativen.Das European Labour Market Barometer steht im November bei 98,5 Punkten. Der Frühindikator des Europäischen Netzwerks der öffentlichen Arbeitsverwaltungen und des IAB deutet damit auf eine moderat negative Entwicklung des europäischen Arbeitsmarkts in den nächsten Monaten hin.

    Presseinformation

    Das „European Labour Market Barometer“ wird monatlich aktualisiert und auf der folgenden IAB-Internetseite veröffentlicht: https://www.iab.de/en/daten/european-labour-market-barometer.aspx.


    Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen

    Donnerstag, 3. Dezember 2020
    Junge Frau im Rollstuhl sitzt mit Kolleginnen und Kollegen am Tisch.Am 3. Dezember findet jährlich der internationale Tag der Menschen mit Behinderungen statt. Er wurde 1992 erstmals von den Vereinten Nationen mit dem Ziel ausgerufen, weltweit für die Belange von Menschen mit Behinderungen zu sensibilisieren. Auch das IAB hat sich als Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit dieses Ziel zu eigen gemacht. Die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen zu fördern, ist uns daher nicht nur ein wissenschaftliches, sondern auch ein personalpolitisches Anliegen. Nähere Informationen finden Sie hier: Inklusion am IAB

    Zuwanderungsmonitor November 2020

    Dienstag, 1. Dezember 2020

    Tafel mit Integration, Flüchtlingskrise, Asyl, ErstaufnahmeDie ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im Oktober 2020 gegenüber dem Vormonat um rund 31.000 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im September 2020 bei 15,5 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,3 Prozentpunkte gestiegen. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung betrug im September 52,6 Prozent und hat sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,1 Prozentpunkte verringert.

    Zuwanderungsmonitor November 2020


    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage – November 2020

    Dienstag, 1. Dezember 2020

    GrafikNach einem Monat Lockdown-Light zeigt sich, dass die Wirtschaft zwar nicht so gravierend einbricht wie im Frühjahr, aber dennoch: Jede Woche im Lockdown lässt das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal um drei Zehntel schrumpfen. Der Arbeitsmarkt blieb davon bislang unberührt. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung stieg im November, während die Arbeitslosigkeit sank.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum

    Weitere Artikel zur Serie Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt


    Inklusion ins Erwerbsleben: Niemand darf wegen einer Behinderung benachteiligt werden

    Freitag, 27. November 2020

    Zwei Hände halten sich schötzend um einen Kreis bunter HolzspielfigurenDie Inklusion von Menschen mit Behinderungen in das Erwerbsleben schreitet voran. Aber oft bestimmen noch Vorurteile und mangelhaftes Wissen über Behinderungen das Denken vieler Menschen. Es geht darum, Vorurteile auszuräumen und für ein Verständnis von Behinderung zu sensibilisieren, das nicht von Defiziten ausgeht, sondern von unausgeschöpften Potenzialen.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum


    Wissenschaft trifft Praxis: Kurzarbeit und Weiterbildung

    Donnerstag, 26. November 2020

    Bücher und Tablet auf einem Schreibtisch, an dem eine junge Frau sitztDie nächste Online Veranstaltung der Serie „Wissenschaft trifft Praxis“ befasst mit den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Weiterbildung. Im Rahmen der Veranstaltung sollen Hürden der betrieblichen Weiterbildung , wie z.B. das Verbot von Präsenzveranstaltungen während des Lockdowns, und potentielle Lösungsansätze diskutiert werden.

    Wissenschaft trifft Praxis "Kurzarbeit und Weiterbildung"


    IAB-Arbeitsmarktbarometer: Aussichten verbessern sich trotz des Lockdowns

    Donnerstag, 26. November 2020

    Das IAB-Arbeitsmarktbarometer zeigt den Arbeitsmarktausblick für die nächsten 3 Monate. Im November 2020 steht Komponente A (Arbeitslosigkeit) bei 102,1 Punkten; Komponente B (Beschäftigung) steht bei 99,0 Punkten; das IAB-Arbeitsmarktbarometer als Mittelwert beider Komponenten steht bei 100,5 Punkten. Werte über 100 signalisieren einen positiven Ausblick, Werte unter 100 einen negativen.Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im November um 0,4 Punkte auf 100,5 Punkte gestiegen. Damit verbleibt der Frühindikator im leicht positiven Bereich.

    Presseinformation

    Arbeitsmarktbarometer


    Die Westbalkanregelung bleibt auch in der Corona-Krise für viele Betriebe wichtig

    Mittwoch, 25. November 2020

    Hand trägt Koffer mit serbischer Flagge Vor der Covid-19-Pandemie wurde die sogenannte Westbalkanregelung insbesondere von Betrieben im Baugewerbe und in der Gastronomie stark nachgefragt, um deren Bedarf an Arbeitskräften mit Beschäftigten aus den Ländern des westlichen Balkans zu decken. Doch auch in der Corona-Krise hat die Regelung aus Sicht der betroffenen Arbeitgeber nicht an Relevanz verloren. Dies zeigen aktuelle Interviews des IAB.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum

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    Viele Betriebe kennen das Programm „Ausbildungsplätze sichern“ noch nicht

    Dienstag, 24. November 2020

    Eine Auszubildende bedient eine SägeDas IAB hat Betriebe nach dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ befragt. Demnach geben 51 Prozent der Betriebe, für die das Programm grundsätzlich infrage kommt, an, dieses auch zu kennen. Von den Betrieben, die das Programm kennen, kann ein Viertel nicht einschätzen, ob sie förderberechtigt wären.

    Presseinformation

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum.


    Wahrnehmung der Jobcenter-Betreuung: Zwei Drittel der Befragten schätzen ihr Verhältnis zum Jobcenter eher positiv ein

    Donnerstag, 19. November 2020

    Zwei Frauen und ein Mädchen sitzen an einem Tisch und schauen in eine BroschuereDas IAB hat untersucht, wie Arbeitslosengeld-II-Empfängerinnen und –Empfänger ihre Erfahrungen mit dem Jobcenter bewerten. Mehr als zwei Drittel aller Befragten schätzen ihr Verhältnis zum Jobcenter als eher positiv ein. Allerdings glaubt nur ein knappes Drittel, dass die Jobcenter-Betreuung ihnen hilft, beruflich neue Perspektiven zu finden.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 23/2020


    Konkurrenz um Auszubildende und Fachkräfte – wie reagieren die Betriebe?

    Mittwoch, 18. November 2020

    Ein Mann sitzt am Schreibtisch, guckt auf seinen Bildschirm wo andere Menschen zu sehen sind; er nimmt an einer Online Konferenz teilZahlreiche Ausbildungsstellen bleiben unbesetzt und in vielen Bereichen haben es die Betriebe schwer, Fachkräfte zu finden. Kaum verwunderlich, dass es in manchen Branchen und Berufsfeldern einen harten Konkurrenzkampf um die Beschäftigten gibt. Diese Konkurrenzlagen nahmen Forschende auf einer gemeinsamen Fachtagung des IAB und des Bundesinstituts für Berufsbildung in den Blick und präsentierten dazu ihre Forschungserkenntnisse.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum


    Wie lange die Betriebe den derzeitigen Lockdown durchhalten können

    Dienstag, 17. November 2020

    Gabelstapler vor leeren RegalenIm November 2020 befindet sich Deutschland in einem erneuten Lockdown, der zwar schwächer ausfällt als der vom Frühjahr, aber zugleich viele Betriebe trifft, deren finanzielle Reserven zusehends schwinden. Wie lange die Betriebe den derzeitigen Lockdown durchhalten können, bis sie in ihrer Existenz bedroht sind, sehen Sie in der „Grafik Aktuell“, die heute im IAB-Forum, dem Online-Magazin des IAB erschienen ist.

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    Neueste Ergebnisse aus der IAB-Betriebsbefragung zur Covid-19-Krise

    Dienstag, 17. November 2020

    Blau gefärbte Szenerie an der Börse mit dem Schriftzug „COVID-19“Wie stark sind die deutschen Betriebe seit Beginn der Corona-Krise über die Zeit von selbiger betroffen? Wie lange reichen ihre Liquiditätsreserven noch? Wie hoch ist der Anteil der Betriebe, die in den letzten drei Wochen Beschäftigte entlassen bzw. eingestellt haben? Und wie hoch ist der Prozentsatz an Betrieben, die im August, im September und im Oktober Kurzarbeit genutzt haben? Aufschluss über diese Fragen bieten Daten aus der 5. Welle der IAB-Studie „Betriebe in der Covid-19-Krise“ – differenziert nach Branchen und Betriebsgröße.

    Die entsprechende Publikation, Ergebnisse aus Welle 5 der Studie „Betriebe in der Covid-19-Krise“, ist heute unter „Aktuelle Daten und Indikatoren“ erschienen.


    Ergebnisse aus dem dritten Quartal der Sonderfragen zur IAB-Stellenerhebung vor dem Hintergrund der Corona-Krise

    Donnerstag, 12. November 2020
    Das Foto zeigt eine verlassene BürolandschaftSeit dem 1. April werden im Rahmen der IAB-Stellenerhebung zusätzlich Sonderfragen zu Erfahrungen mit der Corona-Pandemie gestellt. Jetzt liegen die Ergebnisse aus dem dritten Quartal vor.

     

    Sonderfragen vor dem Hintergrund der Corona-Krise 

    IAB-Stellenerhebung


    Beschäftigte mit Fluchthistorie kommen in der Corona-Krise unterschiedlich gut zurecht

    Mittwoch, 11. November 2020

    Kollegin zeigt Mitarbeiter mit Migrationshintergrund etwas auf dem PC.Die Corona-Krise hat das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in Deutschland stark beeinträchtigt. Dies betrifft auch Geflüchtete, deren Weg in Arbeitsmarkt und Gesellschaft erst am Anfang steht. Macht die Krise erreichte Fortschritte der Arbeitsmarktintegration wieder zunichte? Aus einer Befragung während des ersten Lockdowns ergibt sich ein sehr differenziertes Bild.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum

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    Arbeitsuche bei Langzeitarbeitslosigkeit: Hilfe durch das soziale Netzwerk bei Alltagsproblemen erhöht die Beschäftigungschancen

    Dienstag, 10. November 2020

    Mehrere Personen sitzen an einem runden Tisch und halten Puzzleteile in den Händen.Können Familie, Freunde und Bekannte bei der Bewältigung von Alltagsproblemen wie Geldknappheit oder familiären Konflikten helfen, steigen die Beschäftigungschancen von Langzeitarbeitslosen. Dies zeigt die am Dienstag veröffentlichte Studie. Die Forscher untersuchen darin, welche sozialen Beziehungen bei der Arbeitsaufnahme von Langzeitarbeitslosen hilfreich sind.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 22/2020


    Das IAB ist wissenschaftlicher Partner im Schulwettbewerb YES!

    Freitag, 6. November 2020

    Das Bild zeigt das Logo des Schulwettbewerbs YES! - Young Economic SummitUnter dem Motto „your future - your ideas“ erarbeiten Schülerinnen und Schüler der Stufen 10-12 Lösungen für lokale und globale ökonomische, ökologische sowie auch gesellschaftliche Herausforderungen. Forscherinnen und Forscher des IAB werden mit Schülerinnen und Schülern die Herausforderungen rund um den Arbeitsmarkt diskutieren und die Schulteams bei der Entwicklung eigener evidenzbasierter Lösungen begleiten. Das YES! ist ein gemeinsames Projekt der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft und der Joachim Herz Stiftung unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

    IAB-Themen 2021

    Interessierte Schulen können sich bis zum 13. Dezember 2020 hier anmelden: https://www.young-economic-summit.org/mitmachen/


    Neueste Ergebnisse aus der IAB-Betriebsbefragung zur Covid-19-Krise

    Freitag, 6. November 2020

    Blau gefärbte Szenerie an der Börse mit dem Schriftzug „COVID-19“Wie stark sind die deutschen Betriebe aktuell von der Corona-Krise betroffen? Wie lange reichen ihre Liquiditätsreserven noch? Wie hoch ist der Anteil der Betriebe, die in den letzten drei Wochen Beschäftigte entlassen bzw. eingestellt haben? Und wie hoch ist der Prozentsatz an Betrieben, die Kurzarbeit genutzt haben? Wie stark sind Betriebe vom Nachfragerückgang und von erhöhten Kosten durch Hygieneauflagen betroffen? Aufschluss über diese Fragen bieten Daten aus der 4. Welle der IAB-Studie „Betriebe in der Covid-19-Krise“ – differenziert nach Branchen und Betriebsgröße.

    Die entsprechende Publikation, Ergebnisse aus Welle 4 der Studie „Betriebe in der Covid-19-Krise“, ist heute unter „Aktuelle Daten und Indikatoren“ erschienen.


    Im Oktober war weiterhin ein Drittel der Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe und im Gastgewerbe in Kurzarbeit

    Freitag, 6. November 2020

    Frau dreht das Schild an der Ladentür von „geöffnet“ auf „geschlossen“.Mit der Befragung „Betriebe in der Covid-19-Krise“ erforscht das IAB laufend die Lage der Betriebe während der Corona-Krise, darunter die aktuelle Entwicklung der Kurzarbeit. Den Befragungsergebnissen zufolge setzte jeder fünfte Betrieb im Oktober 2020 Kurzarbeit ein.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum

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    Silke Anger in den Erweiterten Vorstand des Vereins für Socialpolitik gewählt

    Donnerstag, 5. November 2020

    Portrait von Prof. Dr. Silke AngerSilke Anger, Leiterin des Forschungsbereichs „Bildung, Qualifizierung und Erwerbsverläufe“ und Professorin für Bildungsökonomik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, wurde in den Erweiterten Vorstand des Vereins für Socialpolitik (VfS) gewählt. Der VfS ist der Dachverband deutschsprachiger Ökonominnen und Ökonomen. Als Mitglied des Erweiterten Vorstands wird sie in der Amtsperiode 2021 bis 2024 den Vorsitzenden in der Vereinsarbeit unterstützen. Der Erweiterte Vorstand beschließt über alle wesentlichen Fragen des VfS.

    Weitere Informationen zum VfS


    Betriebliche Ausbildung trotz Erschwernissen in der Covid-19-Krise robuster als erwartet

    Donnerstag, 5. November 2020

    Auszubildender arbeitet an einer Bohrmaschine.Die Covid-19-Pandemie hat weitreichende Konsequenzen für die Wirtschaft und stellt die Betriebe auch vor Herausforderungen bei der Ausbildung. So erschweren Kurzarbeit, Homeoffice und Betriebsschließungen die Betreuung von Auszubildenden und das Lernen im Betrieb. Zudem besteht die Gefahr, dass Betriebe angesichts unsicherer Geschäftserwartungen und finanzieller Engpässe ihr Angebot an Ausbildungsstellen zurückfahren oder weniger Ausbildungsabsolventen als geplant übernehmen. Wie eine Betriebsbefragung des IAB zeigt, wirkt sich die Krise zwar durchaus auf die betriebliche Ausbildung aus. Die negativen Effekte sind bislang jedoch weniger gravierend als teilweise erwartet.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum

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    Neuer Band der IAB-Bibliothek informiert über Grundlagen, Daten und Studien zu Bevölkerungsvorausberechnungen

    Mittwoch, 4. November 2020

    Buchtitel der IAB-Bibliothek 372Die Alterung der Bevölkerung in Deutschland bedroht die sozialen Sicherungssysteme, führt zu Fachkräfteengpässen und zu verdorrten Landschaften – all das sind wissenschaftsbasierte Vorhersagen. Doch inwieweit kann man diesen Prognosen vertrauen? Der neue Sammelband „Zur Relevanz von Bevölkerungsvorausberechnungen für Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Regionalpolitik“ zeigt auf, wie wichtig eine differenzierte Betrachtung ist und liefert einige überraschende Befunde.

    Mehr Informationen: „Zur Relevanz von Bevölkerungsvorausberechnungen für Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Regionalpolitik“ (IAB-Bibliothek 372)

    Im IAB-Webshop bestellen.


    Aktuelle Daten und Indikatoren: Entgelte von Pflegekräften

    Mittwoch, 4. November 2020

    Eine Pflegerin betreut eine alte FrauDer Pflegebranche fehlen akut Fachkräfte. In der aktuellen Corona-Krise könnte sich die Lage noch einmal deutlich verschärfen. Als eine mögliche Ursache werden zu niedrige Gehälter angeführt. Die Löhne der Pflegekräfte stellen für die Pflegeeinrichtungen einen wesentlichen Kostenfaktor dar. Sie sind aufgrund der ausgehandelten Pflegesätze außerdem weniger flexibel als in anderen Wirtschaftsbereichen. Zugleich ist der Lohn als Instrument zur Motivation und längerfristigen Mitarbeiterbindung wie auch im Rahmen des weiter steigenden Fachkräftebedarfs von erheblicher Bedeutung. Dennoch unterscheiden sich die Löhne in der Pflege nach wie vor erheblich zwischen den Pflegeberufen, den Bundesändern und den verschiedenen Pflegeeinrichtungen. Zudem ist ein unbereinigter Gender Pay Gap zugunsten der Männer zu beobachten.

    Zum Download des Berichts


    Ergebnisse der IAB-Stellenerhebung für das dritte Quartal 2020: Zahl der offenen Stellen steigt im dritten Quartal um knapp 5 Prozent

    Dienstag, 3. November 2020

    Hände halten verschiedene Arbeitsgeräte in die HöheIm dritten Quartal 2020 gab es bundesweit 934.000 offene Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Gegenüber dem Vorjahresniveau vom dritten Quartal 2019 sank die Zahl der offenen Stellen damit um 426.000. Das entspricht einem Rückgang von rund 31 Prozent. Gegenüber dem zweiten Quartal 2020 stieg die Zahl der offenen Stellen jedoch um 41.000, also knapp 5 Prozent, an. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des IAB.
    Presseinformation

    IAB-Stellenerhebung

    Lesen Sie dazu auch den Beitrag im Onlinemagazin IAB-Forum.


    Mindestlohn senkt Solo-Selbstständigkeit

    Montag, 2. November 2020

    Jemand schreibt mit Kreide das Wort Mindestlohn auf eine TafelEine gemeinsame Studie des ZEW Mannheim und des IAB, die im Auftrag der Mindestlohnkommission erstellt wurde, zeigt:  Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass Arbeitgeber ihre Beschäftigten in großem Ausmaß zur Selbstständigkeit zwingen, um den Mindestlohn zu umgehen. Die Solo-Selbstständigkeit ist in Folge der Einführung des Mindestlohns im Branchenvergleich in den Jahren 2015 und 2016 um 7,4 Prozent zurückgegangen.

    Pressemitteilung des ZEW

    Studie "Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf die Solo-Selbstständigkeit"


    European Labour Market Barometer holt auf

    Montag, 2. November 2020

    Das European Labour Market Barometer zeigt einen Ausblick für die europäische Arbeitsmarktentwicklung in den nächsten 3 Monaten. Im Oktober 2020 steht Komponente A (Arbeitslosigkeit) bei 100,3 Punkten; Komponente B (Beschäftigung) steht bei 98,2 Punkten; das European Labour Market Barometer als Mittelwert beider Komponenten steht bei 99,2 Punkten. Werte über 100 signalisieren einen positiven Ausblick, Werte unter 100 einen negativen.Das European Labour Market Barometer konnte im Oktober noch einmal zulegen. Der Frühindikator des Europäischen Netzwerks der öffentlichen Arbeitsverwaltungen und des IAB für den europäischen Arbeitsmarkt stieg um 0,5 Punkte auf 99,2 Punkte. Damit liegt er noch immer im negativen Bereich, hat aber mittlerweile einen erheblichen Teil des drastischen Rückgangs aus dem April ausgeglichen.

    Presseinformation

    Das „European Labour Market Barometer“ wird monatlich aktualisiert und auf der folgenden IAB-Internetseite veröffentlicht: https://www.iab.de/en/daten/european-labour-market-barometer.aspx.


    Keynote-Video “Protecting jobs and incomes in the pandemic crisis” von Professor Lázló Andor, ehemaliger EU-Kommissar

    Montag, 2. November 2020

    Lázlo Andor,  Professor an der Corvinus-Universität Budapest und ehemaliger EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und IntegrationDas Video zeigt die Keynote “Protecting jobs and incomes in the pandemic crisis” von Lázlo Andor, Professor an der Corvinus-Universität Budapest und ehemaliger EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration. Im Vortrag betont Andor, wie anders die Europäische Union auf die Covid-19-Krise im Vergleich zur Krise 2008/09 reagierte. Er fordert eine Weiterentwicklung des wirtschaftspolitischen Instrumentariums, die Einführung einer Arbeitslosen-Rückversicherung sowie Gesetze zum Schutz von jungen oder prekär Beschäftigten auf europäischer Ebene. Andor sprach am 9. September 2020 auf der IAB-Konferenz “Labour Market Transitions: Challenges for Public Policies and Research” in Nürnberg.

    Das Video der Keynote ist hier verfügbar: Youtube-Kanal des IAB


    Keynote-Video “Youth Guarantee Programme” von Dennis Radtke, Abgeordneter des Europäischen Parlaments

    Montag, 2. November 2020

    Dennis Radtke,  Abgeordneter im EU ParlamentDas Video zeigt die Keynote “Youth Guarantee Programme” von Dennis Radtke, Abgeordneter im Europäischen Parlament. Im Vortrag umreißt Radtke das Problem der Jugendarbeitslosigkeit in Europa und die Folgen der Covid-19-Pandemie für junge Arbeitsuchende. Er skizziert die Erfolge des “Youth Guarantee Programmes” und plädiert für eine modifizierte Neuauflage. Radtke sprach am 8. September 2020 auf der IAB-Konferenz “Labour Market Transitions: Challenges for Public Policies and Research” in Nürnberg.

    Das Video der Keynote ist hier verfügbar: Youtube-Kanal des IAB


    New Work, Neue oder alte Normalität? – Mobile Arbeitswelt in der öffentlichen Verwaltung

    Donnerstag, 29. Oktober 2020

    Mann sitzt am Laptop und tippt etwas, er hat eine Tasse Kaffee auf dem Tisch stehen Das Europäische Institut für öffentliche Verwaltung lädt für den 9. November 2020 zu einer Online-Veranstaltung ein, um die Arbeitswelt der Zukunft aus der Sicht von Wissenschaft und Praxis zu beleuchten.

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    Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage – Oktober 2020

    Donnerstag, 29. Oktober 2020

    GrafikZwar erholte sich die deutsche Wirtschaft im dritten Quartal 2020 deutlich. Doch angesichts steigender Corona-Infektionszahlen haben etliche europäische Länder wieder weitreichende Eindämmungsmaßnahmen beschlossen. Diese Entwicklung und insbesondere die Maßnahmen in Deutschland im November werden voraussichtlich zu einer Schrumpfung des deutschen Bruttoinlandsprodukts im vierten Quartal führen.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum

    Weitere Artikel zur Serie Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt


    Zuwanderungsmonitor Oktober 2020

    Donnerstag, 29. Oktober 2020

    Tafel mit Integration, Flüchtlingskrise, Asyl, ErstaufnahmeDie ausländische Bevölkerung in Deutschland ist nach Angaben des Ausländerzentralregisters im September 2020 gegenüber dem Vormonat um rund 27.000 Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote der ausländischen Bevölkerung lag im August 2020 bei 16,0 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,4 Prozentpunkte gestiegen. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung betrug im August 52,1 Prozent und hat sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,2 Prozentpunkte verringert.

    Zuwanderungsmonitor Oktober 2020


    Einbeziehung schwer zu erreichender junger Menschen in die Grundsicherung – eine Erfolgsgeschichte?

    Donnerstag, 29. Oktober 2020

    Bis vor wenigen Jahren rutschten schwer erreichbare Jugendliche leicht durch die Maschen der Grundsicherung für Arbeitsuchende. Mit der in § 16h SGB II geschaffenen Möglichkeit einer aufsuchenden Sozialarbeit wurde ein vielversprechender Schritt unternommen, um dies zu ändern. Dies zeigen erste Befunde aus einer IAB-Studie.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum.


    IAB-Datenbasis zu Corona-Eindämmungsmaßnahmen

    Mittwoch, 28. Oktober 2020

    Junge Menschen sitzen unter Berücksichtigung der Corona Regeln im ParkWelche Corona-Eindämmungsmaßnahmen wo und wann eingeführt wurden, hat das IAB in einer tagesgenauen und laufend aktualisierten Datenbasis zusammengestellt. Diese ist nach Bundesländern und teils nach Kreisen aufgeschlüsselt. Die Daten sind für Forscherinnen und Forscher frei verfügbar. Hier finden Sie die aktuelle Fassung:

    IAB-Datenbasis zu Corona-Eindämmungsmaßnahmen

    Betrieblicher Arbeitsschutz in der Corona-Krise

    Mittwoch, 28. Oktober 2020

    Ein Friseur mit Mund-Nasen-Schutz zieht Schutzhandschuhe anDie Corona-Krise geht für viele Betriebe mit organisatorischen und wirtschaftlichen Herausforderungen einher. Zudem bestehen neue Anforderungen an den betrieblichen Arbeitsschutz. Die Ergebnisse einer von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin und dem IAB beauftragten Betriebsbefragung zeigen die hohe Bedeutung des Arbeits- und Infektionsschutzes während der Covid-19-Pandemie. So ist zum Beispiel in 98 Prozent der Betriebe mit spezifischen Arbeitsschutzregelungen die Geschäftsführung an deren Entwicklung und Umsetzung beteiligt. Die Betriebe setzen außerdem eine Vielzahl der empfohlenen Arbeitsschutzmaßnahmen aus der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel um.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum.

    Weitere Artikel zur Serie Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt


    IAB-Arbeitsmarktbarometer bleibt stabil

    Dienstag, 27. Oktober 2020

    Das IAB-Arbeitsmarktbarometer zeigt den Arbeitsmarktausblick für die nächsten 3 Monate. Im Oktober 2020 steht Komponente A (Arbeitslosigkeit) bei 102,4 Punkten; Komponente B (Beschäftigung) steht bei 98,1 Punkten; das IAB-Arbeitsmarktbarometer als Mittelwert beider Komponenten steht bei 100,2 Punkten. Werte über 100 signalisieren einen positiven Ausblick, Werte unter 100 einen negativen.Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im Oktober um 0,1 Punkte auf 100,2 Punkte gestiegen. Nach den deutlichen Anstiegen aus den vergangenen Monaten hat sich der Frühindikator damit auf dem erreichten Niveau behauptet.

    Presseinformation

    Arbeitsmarktbarometer


    Sonderheft nimmt Berufe und Ungleichheit in den Fokus

    Mittwoch, 21. Oktober 2020

    Welche sozialen Mechanismen verleihen den Berufen ihre ungleichheitsrelevante Wirkung? Dieser Frage gehen die Beiträge des aktuellen Sonderhefts „Berufe und sozialer Ungleichheit“ der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie auf den Grund. Die insgesamt 19 wissenschaftlichen Beiträge sind nach fünf Themenblöcken geordnet, die sich mit Fragen von Berufswahl und beruflichen Karrieren, mit dem Zusammenhang von Berufen und Geschlechterungleichheit, mit der Bedeutung von Berufen im Kontext der Debatten um Migration und Zuwanderung sowie mit dem Thema Berufe im Zeitalter der Digitalisierung und Globalisierung befassen.

    Das Sonderheft wurde von Prof. Dr. Christian Ebner vom Institut für Soziologie der Technischen Universität Braunschweig, Dr. Andreas Haupt vom Institut für Soziologie am Karlsruher Institut für Technologie und Dr. Britta Matthes, Leiterin der Forschungsgruppe „Berufliche Arbeitsmärkte“ am IAB, herausgegeben und ist im Verlag Springer erschienen. Weitere Informationen zu der Publikation finden Sie auf der  Webseite des Verlags Springer.


    Neues europäisches Arbeitsmarktbarometer zeigt: Aussichten am Arbeitsmarkt stabilisieren sich

    Dienstag, 20. Oktober 2020

    Das European Labour Market Barometer zeigt einen Ausblick für die europäische Arbeitsmarktentwicklung in den nächsten 3 Monaten. Im September 2020 steht Komponente A (Arbeitslosigkeit) bei 99,5 Punkten; Komponente B (Beschäftigung) steht bei 98,0 Punkten; das European Labour Market Barometer als Mittelwert beider Komponenten steht bei 98,7 Punkten. Werte über 100 signalisieren einen positiven Ausblick, Werte unter 100 einen negativen.Ein am Dienstag erstmals veröffentlichtes Europäisches Arbeitsmarktbarometer zeigt: Die Aussichten am Arbeitsmarkt stabilisieren sich in vielen europäischen Ländern. Das European Labour Market Barometer lag im September bei 98,7 Punkten. Gegenüber dem Vormonat ist es damit um 0,8 Punkte gestiegen. Nach dem tiefen Absturz des Arbeitsmarktindikators im April um 6,9 auf 93,5 Punkte wurde mittlerweile ein erheblicher Teil des Rückgangs wieder ausgeglichen. „Die Lage auf dem Arbeitsmarkt in Europa stabilisiert sich, aber die Krise ist noch nicht überstanden“, erklärt Enzo Weber, der das europäische Projekt initiiert hat.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 21/2020

    Das „European Labour Market Barometer“ wird monatlich aktualisiert und auf der folgenden IAB-Internetseite veröffentlicht: https://www.iab.de/en/daten/european-labour-market-barometer.aspx.


    Good jobs, bad jobs, no jobs at all – was bringt die Arbeitswelt der Zukunft?

    Montag, 19. Oktober 2020

    Blick auf das Podium der Nürnberger Gespräche 2/2020

    Digitalisierung, ökologische Transformation, Globalisierung und jetzt auch noch Corona – der deutsche Arbeitsmarkt steht vor mehreren Herausforderungen zugleich. Was bedeutet dies aber für die Beschäftigten? Wer verliert seinen Job, welche Qualifikationen sind in Zukunft gefragt und wo entstehen neue Jobs? Über diese Fragen diskutierten unsere Gäste bei den Nürnberger Gesprächen.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum

    Das Video zur Veranstaltung finden Sie auf dem Youtube-Kanal des IAB.


    Neue Infoplattform: Die Arbeitsmarktsituation von LGBTQI-Personen

    Donnerstag, 15. Oktober 2020

    Eine Hand mit verschiedenen ScreenshotsIn den vergangenen zwei Jahrzehnten hat die gesellschaftliche Akzeptanz von LGBTQI-Personen (lesbian, gay, bisexual, trans, queer, inter) deutlich zugenommen. Auch die rechtliche Gleichstellung am Arbeitsmarkt wurde durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (2006) gestärkt. Dennoch erfahren LGBTQI-Personen im Arbeitsleben Diskriminierung sowie Nachteile bei Einkommen und Bildungsrendite.
    In dieser Infoplattform finden Sie eine Zusammenstellung wissenschaftlicher Publikationen zur Arbeitsmarktsituation von LGBTQI-Personen in Deutschland und im Ausland.

    IAB-Infoplattform: Die Arbeitsmarktsituation von LGBTQI-Personen


    Bernd Fitzenberger über aktuelle und künftige Herausforderungen für die Arbeitsmarktpolitik und seinen Start als IAB-Direktor

    Dienstag, 13. Oktober 2020

    So dürfte sich Bernd Fitzenberger das erste Jahr seiner Amtszeit kaum vorgestellt haben. Die Covid-19-Pandemie und ihre Folgen stellen das IAB in doppelter Hinsicht vor Herausforderungen, die in der Geschichte des Instituts ihresgleichen suchen – für Forschung und Beratung ebenso wie für den Arbeits­alltag im Institut. Im Interview zieht der IAB-Direktor eine erste Zwischenbilanz und wagt einen Blick in die Zukunft.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum


    IAB-Forscherin Elke Jahn in Bayerischen Ethikrat berufen

    Montag, 12. Oktober 2020

    Das Foto zeigt die Forscherin am IAB Prof. Dr. Elke JahnElke Jahn, Professorin für Arbeitsmarktforschung an der Universität Bayreuth und am IAB im Forschungsbereich „Arbeitsförderung und Erwerbstätigkeit“ tätig, ist zum 1. Oktober dieses Jahres in den neu gegründeten Bayerischen Ethikrat berufen worden. Das Gremium soll Ministerpräsident Dr. Markus Söder und die gesamte bayerische Staatsregierung in entscheidenden Zukunftsfragen der Gesellschaft beraten.

    Zum Artikel gelangen Sie hier.

    Weitere Informationen zum Bayerischen Ethikrat: Bericht aus der Kabinettssitzung vom 1. Oktober 2020


    Laura Pohlan erhält Forschungspreis für ihre Dissertation

    Freitag, 9. Oktober 2020

    Das Foto zeigt die Forscherin am IAB Dr. Laura PohlanDas Roman Herzog Institut in München hat am Mittwoch, den 07. Oktober 2020, auf einer Online-Preisverleihung den Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft 2020 an drei junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen. IAB-Forscherin Dr. Laura Pohlan wurde für ihre Dissertation „Essays on Unemployment, Job Search Behavior and Policy Interventions“ an der Universität Mannheim ausgezeichnet.

    Zum Artikel gelangen Sie hier.

    Weitere Informationen zum Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft finden Sie hier: www.romanherzoginstitut.de/forschungspreis.html.


    In den ostdeutschen Flächenländern könnte die Zahl der Arbeitslosen 2021 niedriger liegen als vor Corona

    Freitag, 9. Oktober 2020

    Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus einer Deutschlandkarte mit darüberliegenden Ziffern neben einer StraßenszenerieBis auf eine Ausnahme wird die Arbeitslosenquote im Jahr 2021 in allen Bundesländern zurückgehen. Die Spanne reicht dabei von einem leichten Anstieg der Arbeitslosenquote in Bayern (+0,1 Prozentpunkte) bis zu einer Verringerung um einen Prozentpunkt in Bremen und Sachsen-Anhalt. In allen ostdeutschen Flächenländern wird der IAB-Prognose zufolge 2021 die Zahl der Arbeitslosen sogar geringer sein als vor der Corona-Krise.

    Presseinformation

    IAB-Kurzbericht 20/2020

    Lesen Sie hierzu auch die aktuellen Regionalen Arbeitsmarktprognosen (deutsch oder englisch).


    Steigert sinnstiftende Arbeit die Bereitschaft zum Lohnverzicht?

    Donnerstag, 8. Oktober 2020

    Auf einer goldenen Kippwaage balancieren jeweils ein goldenes Herz auf der linken und ein goldenes Dollarzeichen auf der rechten SeiteDass die meisten Menschen ihre Arbeit auch als sinnstiftend erleben möchten, ist wenig überraschend. Doch welchen Stellenwert hat dieser Wunsch im Vergleich zu anderen Kriterien wie Gehalt oder Arbeitsplatzsicherheit? Sind Menschen bereit, für mehr Sinnhaftigkeit auf einen Teil ihres Gehalts zu verzichten? Und unterscheiden sich Arbeitslose und Beschäftigte in dieser Hinsicht? Zu guter Letzt: Sind Menschen, die einer sinnstiftenden Arbeit nachgehen, produktiver?

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum


    Neueste Ergebnisse aus der IAB-Betriebsbefragung zur Covid-19-Krise

    Donnerstag, 8. Oktober 2020

    Blau gefärbte Szenerie an der Börse mit dem Schriftzug „COVID-19“Wie stark sind die deutschen Betriebe aktuell noch von der Corona-Krise betroffen? Wie lange reichen ihre Liquiditätsreserven noch? Wie hoch ist der Anteil der Betriebe, die in den letzten drei Wochen Beschäftigte entlassen bzw. eingestellt haben? Und wie hoch ist der Prozentsatz an Betrieben, die Kurzarbeit genutzt haben? Aufschluss über diese Fragen bieten Daten aus der 3. Welle der IAB-Studie „Betriebe in der Covid-19-Krise“ – differenziert nach Branchen und Betriebsgröße.

    Die entsprechende Publikation, Ergebnisse aus Welle 3 der Studie „Betriebe in der Covid-19-Krise“, ist heute unter „Aktuelle Daten und Indikatoren“ erschienen.


    Keynote-Video „The effects of changes in business taxation on firms, workers and local labour markets“ von Professor Christian Dustmann

    Mittwoch, 7. Oktober 2020

    Das Bild zeigt Professor Dr. Christian Dustmann, Ph. D., Professor für Ökonomie am University College London und Direktor des Centre for Research and Analysis of Migration (CReAM), bei einem Keynote-Vortrag.Das Video zeigt die Keynote „The effects of changes in business taxation on firms, workers and local labour markets“ von Professor Dr. Christian Dustmann, Ph. D., Professor für Ökonomie am University College London und Direktor des Centre for Research and Analysis of Migration (CReAM). Im Vortrag zeigt Dustmann am Beispiel Deutschlands, wie sich verändernde Gewerbesteuern auf den Arbeitsmarkt, auf Unternehmen sowie auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auswirken. Dustmann hielt seine Keynote am 7. September 2020 auf der IAB-Konferenz „Labour Market Transitions: Challenges for Public Policies and Research“ in Nürnberg.

    Das Video der Keynote ist hier verfügbar: https://youtu.be/XyZhIySqRdI.


    IAB-Prognose 2020/2021: Arbeitsmarkt auf schwierigem Erholungskurs

    Mittwoch, 7. Oktober 2020

    Eine Lupe liegt auf einem Papier, auf dem Säulendiagramme abgebildet sindDie Konjunktur befindet sich nach dem Einbruch in der Corona-Krise wieder auf Erholungskurs. Für das Jahr 2020 erwartet das IAB in seiner aktuellen Prognose eine Schrumpfung des realen Bruttoinlandsprodukts von 5,2 Prozent. Im Jahr 2021 könnte die Wirtschaftsleistung wieder um 3,2 Prozent zulegen. Die Zahl der Arbeitslosen steigt im Jahresdurchschnitt 2020 um 440.000, die Erwerbstätigkeit fällt um 400.000 Personen. Im Zuge der einsetzenden wirtschaftlichen Erholung verbessert sich aber auch die Arbeitsmarktentwicklung wieder. Für das Jahr 2021 geht das IAB von einem Anstieg der Erwerbstätigkeit um 130.000 und einem Rückgang der Arbeitslosigkeit um 100.000 Personen aus. Die wichtigsten Befunde der Prognose, deren Langfassung im IAB-Kurzbericht 19/2020 publiziert wurde, werden im Beitrag im IAB-Forum zusammengefasst.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum

    Weitere Artikel zur Serie Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt

    Lesen Sie hierzu auch den IAB-Kurzbericht 19/2020


    Nürnberger Gespräche am 12.10.2020 auch im Livestream: Good jobs, bad jobs, no jobs at all? Was bringt die Arbeitswelt der Zukunft?

    Mittwoch, 7. Oktober 2020

    Das Foto zeigt eine Menschenmenge anlässlich der Nürnberger GeprächeEine Teilnahme vor Ort ist leider nicht mehr möglich, da das zulässige Maximum von 100 Anmeldungen bereits nach sehr kurzer Zeit ausgeschöpft war. Sie haben aber die Möglichkeit, sich die Veranstaltung via Livestream anzuschauen und unseren Podiumsgästen mittels Chatfunktion auch Fragen zu stellen. Alternativ können Sie die Veranstaltung auch im Nachgang auf dem YouTube-Kanal des IAB ansehen.

    Nähere Informationen zum Programm sowie den Link zum Livestream finden Sie hier: Nürnberger Gespräche 2/2020: Good jobs, bad jobs, no jobs at all? Was bringt die Arbeitswelt der Zukunft?


    Wie wirkt sich die Corona-Krise auf die Betriebe aus? Aktuelle Ergebnisse aus einer Sonderauswertung für die IAB-Stellenerhebung

    Dienstag, 6. Oktober 2020

    Das Foto zeigt eine verlassene BürolandschaftAuch wenn sich die Wirtschaft langsam wieder erholt, kämpfen viele Betriebe noch immer mit den Folgen des Lockdowns. Dabei stellen sich viele Fragen: Wie stark und in welcher Hinsicht sind die Betriebe von der Corona-Krise betroffen? Wie hat sich beispielsweise das Geschäftsvolumen in einzelnen Branchen verändert? Gibt es Schwierigkeiten mit Lieferanten? Und welche Betriebe haben wie viele Beschäftigte entlassen? Antworten zu diesen und weiteren Fragen erhebt das IAB seit dem 1. April im Rahmen einer Sonderauswertung für die IAB-Stellenerhebung. Die wichtigsten Antworten haben wir in Form von Infografiken für Sie zusammengestellt.

    Zur IAB-Website: Sonderfragen vor dem Hintergrund der Corona-Krise


    Keynote-Video „Life course trajectories in times of COVID-19. A first assessment“ von Professor Jutta Allmendinger ist jetzt online

    Montag, 5. Oktober 2020

    Das Bild zeigt Dr. h. c. Jutta Allmendinger, Ph. D., Präsidentin des Wissenschaftszentrums für Sozialforschung (WZB), bei einem Keynote-Vortrag.Das Video zeigt die Keynote „Life course trajectories in times of COVID-19. A first assessment“ von Professor Dr. h. c. Jutta Allmendinger, Ph. D., Präsidentin des Wissenschaftszentrums für Sozialforschung (WZB). Im Vortrag erläutert Allmendinger neue analytische Entwicklungen der Lebensverlaufsforschung, die ungleichen Lebensbedingungen- und herausforderungen von Menschen in Zeiten von Covid-19 und gibt Empfehlungen für Politik und Forschung. Allmendinger hielt ihre Keynote am 8. September 2020 auf der IAB-Konferenz „Labour Market Transitions: Challenges for Public Policies and Research“ in Nürnberg.

    Das Video der Keynote ist hier verfügbar: https://youtu.be/MrzFyiBMwUU.


    Folgen der Corona-Krise für die sozialen Sicherungssysteme im Ländervergleich

    Freitag, 2. Oktober 2020

    Das Bild zeigt eine Landkarte der Europäischen Union, über der ein Modell eines Corona-Virus schwebt.Ähnlich wie in Deutschland hat die Corona-Krise auch in anderen Ländern Lücken in der sozialen Absicherung bestimmter Beschäftigtengruppen offenbart. Um diese in der Krise besser zu schützen, wurde eine Reihe von Sozialleistungen länderübergreifend ausgeweitet. Gleichwohl besteht auch über die Krise hinaus Handlungsbedarf. So bedarf es etwa in Deutschland vor allem einer grundlegenden Reform der Minijobs und einer besseren Absicherung von Solo-Selbstständigen.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum

    Weitere Artikel zur Serie Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt


    Bernd Fitzenberger zum Professor an der FAU Erlangen-Nürnberg ernannt

    Freitag, 2. Oktober 2020

    Das Foto zeigt IAB-Direktor Bernd Fitzenberger mit dem Logo der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) anlässlich seiner Ernennung zum Professor für Quantitative Arbeitsökonomik der FAU, © Foto: FAU/Joachim HorneggerSeit Oktober dieses Jahres ist Bernd Fitzenberger Professor für Quantitative Arbeitsökonomik an der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg. Der IAB-Direktor war zuvor von April 2015 bis September 2020 Professor für Ökonometrie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zu Fitzenbergers zentralen inhaltlichen Forschungsgebieten gehört die Arbeitsökonomik, darunter die Arbeitsmarktpolitik und die Berufliche Bildung. Die Ökonometrie, die als Teilgebiet der Ökonomie mit mathematisch-statistischen Verfahren arbeitet, beispielsweise die Arbeit mit empirischen Daten und die Durchführung kausaler Wirkungsanalysen, bildet den methodischen Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit. Mit der Besetzung dieses Lehrstuhls wird erneut die enge Vernetzung des IAB mit der universitären Forschung deutlich.

    © Foto: FAU/Joachim Hornegger


    Buchbeitrag von IAB-Direktor Bernd Fitzenberger über den Arbeitsmarkt nach der Covid-19-Pandemie

    Freitag, 2. Oktober 2020

    Das Bild zeigt einen Ausschnitt des Buchcovers des Sammelbandes „Jenseits von Corona“Welche langfristigen Auswirkungen könnte die Corona-Krise auf unterschiedliche Wirtschaftsbranchen haben? Wie wirkt sich die Krise auf Gesundheitsschutz und Arbeitsorganisation in den Betrieben aus? Welcher Anpassungsbedarf ergibt sich für Beschäftigte und Betriebe aus dem durch die Corona-Krise ausgelösten Digitalisierungsschub? Wie lassen sich die Folgen der Krise für den Ausbildungsmarkt abfedern? Verschärft die Krise die Geschlechterunterschiede am Arbeitsmarkt? Und was bedeutet die Krise perspektivisch für die deutsche Exportwirtschaft und die Migration von Fachkräften nach Deutschland? Diese und weitere Fragen diskutiert IAB-Direktor Prof. Bernd Fitzenberger, PhD, in dem jüngst erschienenen Sammelband „Jenseits von Corona. Unsere Welt nach der Pandemie – Perspektiven aus der Wissenschaft“.

    Nähere Informationen zu diesem von Prof. Dr. Dr. h.c. Bernd Kortmann und Prof. Dr. Günther G. Schulze vom Freiburg Institute for Advanced Studies herausgegebenen Band samt Bestellmöglichkeit finden Sie hier.


    30 Jahre Wiedervereinigung: Mütter aus dem Westen lassen sich von ostdeutschen Kolleginnen stärker beeinflussen als andersherum

    Freitag, 2. Oktober 2020

    Auch Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung nehmen in Ostdeutschland aufgewachsene Mütter nach der Geburt eines Kindes schneller wieder eine Arbeit auf und arbeiten dann auch mehr Stunden als in Westdeutschland aufgewachsene Mütter. Das zeigt ein Vergleich des Erwerbsverhaltens von ost- und westdeutschen Müttern auf beiden Seiten der ehemaligen innerdeutschen Grenze innerhalb derselben Pendelregion. Die Studie von Uta Schönberg, Anna Raute und Barbara Boelmann macht zudem deutlich: Westdeutsche Mütter lassen sich stärker von einem ostdeutschen Umfeld beeinflussen als andersherum.

    Presseinformation

    IAB-Discussion Paper 30/2020


    Neueste Ergebnisse aus der IAB-Betriebsbefragung zur Covid-19-Krise

    Donnerstag, 1. Oktober 2020

    Blau gefärbte Szenerie an der Börse mit dem Schriftzug „COVID-19“Wie stark sind die deutschen Betriebe aktuell noch von der Corona-Krise betroffen? Wie lange reichen ihre Liquiditätsreserven noch? Wie hoch ist der Anteil der Betriebe, die in den letzten drei Wochen Beschäftigte entlassen bzw. eingestellt haben? Wie viele Betriebe leiden aktuell unter einem Rückgang der Nachfrage? Und wie hoch ist der Prozentsatz an Betrieben, der mit erhöhten Kosten aufgrund von Hygiene-Auflagen zu kämpfen hat? Aufschluss über diese Fragen bieten Daten aus der 2. Welle der IAB-Studie „Betriebe in der Covid-19-Krise“ – differenziert nach Branchen und Betriebsgröße.

    Die entsprechende Publikation, Ergebnisse aus Welle 2 der Studie „Betriebe in der Covid-19-Krise“, ist heute unter „Aktuelle Daten und Indikatoren“ erschienen.


    Berufsorientierung durch Schulen und Arbeitsagenturen ist für Jugendliche mit Migrationshintergrund besonders wichtig

    Mittwoch, 30. September 2020

    Das Bild zeigt zwei Jugendliche bei einer Berufsorientierung durch eine BeraterinDie Corona-Krise hat auch die Jobperspektiven für Jugendliche eingetrübt, insbesondere auf dem Ausbildungsmarkt. Dem Rückgang der Bewerberzahlen um gut 40.000 Bewerbungen im Vergleich zum Vorjahr stehen weit über 40.000 weniger gemeldete Ausbildungsstellen gegenüber. Umso wichtiger ist es, das Portfolio an berufsorientierenden Angeboten noch besser auf den Informationsbedarf und auf das Nutzungsverhalten dieser Zielgruppe auszurichten. Aufschlussreich sind in diesem Zusammenhang Daten aus dem Nationalen Bildungspanel, die bereits vor der Krise erhoben wurden. Sie zeigen, dass verschiedene Gruppen von Schülern die vorhandenen Informationskanäle unterschiedlich intensiv nutzen und bewerten.

    Den vollständigen Beitrag finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum



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