Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Navigation zu den wichtigsten Bereichen.

Hauptnavigation.


Zertifikat "audit berufundfamilie"


Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Arbeitsmarkteffekte der Produktion von Umwelttechnik und Umweltdienstleistungen

Project Number

525

Head of Project

Project Staff

  • Horbach, Jens (Hochschule Augsburg, Fakultät für Wirtschaft)
  • Janser, Markus
  • von Hauff, Michael (Technische Universität Kaiserslautern, Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik und internationale Wirtschaftsbeziehungen)

Project Start

July 1999

End of Project

June 2010

Abstract

Die Beschäftigungseffekte der Produktion von Umwelttechnik und von Umweltdienstleistungen sind bisher nicht genau genug bekannt, u.a. deshalb, weil es sich hier um einen Querschnittsbereich handelt, der in der amtlichen Statistik nicht adäquat repräsentiert ist. Aus diesem Grund wird angestrebt, den Umfang, die Struktur und die Dynamik der damit verbundenen Beschäftigung so exakt wie möglich zu ermitteln. Theoretische Überlegungen zeigen, daß der Umweltbereich von wesentlich größerer Bedeutung für die gesamtwirtschaftliche Beschäftigung sein könnte, als bisher vorliegende rein quantitative Abschätzungen zeigen. Nach einem hier zugrunde gelegten makroökonomischen Modell hängt Beschäftigungsexpansion generell davon ab, daß rascher technischer Fortschritt auf eine elastische Gütermarktnachfrage trifft. Die meisten Industrien, auf die sich die bundesdeutsche Ökonomie spezialisiert hat, stoßen jedoch auf eine inelastische Nachfrage, die zu einer schrumpfenden Beschäftigung führt. Bei der Suche nach zukunftsträchtigen Bereichen, die auf einen wachsenden Markt agieren und bei denen hierzulande besondere Kompetenz vorhanden ist, bieten sich nicht viele Alternativen. Da hier der Umweltbereich zu nennen ist, verbinden sich mit ihm Beschäftigungshoffnungen, die seine heutige quantitative Bedeutung übersteigen. Das benannte makroökonomische Modell ist an Arbeiten von Appelbaum und Schettkat angelehnt u. regionalökonomisch umsetzbar. Die skizzierten Abläufe gewinnen durch den regionalen Bezug noch an Gewicht, da sich Regionen wesentlich stärker auf einzelne Branchen spezialisieren als Nationen. Nach Möglichkeit soll eine derartige Spezialisierung auf Umwelttechnik ebenfalls untersucht werden. Mit der Fragestellung verbindet sich somit der Anspruch, die Spezialisierung auf Umwelttechnik in der Dynamik, also in der Zeitdimension, und räumlich, d.h. in der regionalen Dimension, zu untersuchen. Ebenfalls notwendig sind Analysen zur Qualität der Beschäftigung, zu ihrer Struktur und zu den Determinanten der Arbeitskräftenachfrage jener Betriebe, die in diesem Bereich tätig sind. Wichtige angestrebte Basiserkenntnisse betreffen die Struktur und die Größe des Umweltsektors im oben definierten, eingeschränkten Sinne, da dazu bis heute keine Ergebnisse vorliegen, die genau genug sind.

 

Infobereich.

Abspann.