Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Vernetzung

Zentraler Bestandteil des GradAB-Programms ist die Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer untereinander, mit dem IAB, der FAU und der externen scientific community, sowie mit politischen Akteuren. Die Promovierenden haben die Möglichkeit, wissenschaftliche Konferenzen und Forschungsaufenthalte im In- und Ausland sowie Praktika bei politischen und gesellschaftlichen Institutionen zu absolvieren.

Vernetzung innerhalb des IAB

Zur Unterstützung des regelmäßigen internen Austausches wird allen Promovierenden ein Arbeitsplatz im IAB zur Verfügung gestellt. Soweit keine andere Vereinbarung besteht, sind die Promovierenden dem Forschungsbereich ihres Mentors/ihrer Mentorin zugeordnet.

Ein wechselseitiger Austausch zwischen den Promovierenden findet in den monatlich stattfindenden GradAB-Colloquien statt. In diesem von den Promovierenden organisierten Forum diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer informell über methodische oder theoretische Probleme, halten Probevorträge und besprechen sonstige Fragen.

Die jährlich stattfindende GradAB-Klausur bietet den Promovierenden Raum für einen intensiven wissenschaftlichen Austausch und trägt zum besseren gegenseitigen Kennenlernen der Promovierenden untereinander bei (Impressionen von der GradAB-Klausur 2017).

Vernetzung mit der scientific community

Um sich mit der scientific community zu vernetzen, wird die Teilnahme der Promovierenden an wissenschaftlichen Konferenzen im In- und Ausland gefördert. Dort können sie ihre Forschungsergebnisse mit externen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern diskutieren und Anregungen aus deren Forschungsarbeiten gewinnen. Hierfür steht den Stipendiatinnen und Stipendiaten ein individuelles Budget zur Verfügung (zur Zeit 1.800 Euro pro Jahr).

Zudem werden Forschungsaufenthalte der Promovierenden an wissenschaftlichen Einrichtungen im In- und Ausland unterstützt, sofern diese in engem fachlichen Zusammenhang mit der Promotion stehen. Für Stipendiatinnen und Stipendiaten wird die Zahlung des Stipendiums während eines Forschungsaufenthaltes fortgesetzt und auf die vereinbarte Förderdauer angerechnet. Auf Antrag kann für Aufenthalte im Ausland eine Aufstockung des Stipendiums gewährt werden.

Das GradAB-Programm unterstützt Forschungsaufenthalte zwischen einer Woche und drei Monaten und vermittelt Kontakte seines weltweiten Netzwerks aus renommierten Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Bisherige Forschungsaufenthalte von Promovierenden erfolgten beispielsweise an der University of California (Berkeley), University of Michigan, Boston University, University of Melbourne, London School of Economics, Tilburg University und am Institute for Social and Economic Research (Essex).

Die Promovierenden organisieren einmal jährlich den Ph.D.-Workshop "Perspectives on Umployment", auf dem Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen aus dem In- und Ausland ihre Arbeiten aus dem Bereich der Arbeitsmarktforschung vorstellen und wertvolle Kontakte zu hochrangigen Keynote Speakers knüpfen können (Ph.D. Workshop 2018).

Vernetzung mit der Arbeitsverwaltung und politischen Akteuren

Das IAB als unabhängiges Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit hat die zentrale Aufgabe der wissenschaftlich fundierten Politikberatung. Zu den zahlreichen Adressaten aus Politik und Praxis zählt insbesondere auch die Arbeitsverwaltung selbst. Das GradAB-Programm bietet die Möglichkeit von Praktika bzw. Hospitationen bei unseren Partnern aus der Arbeitsverwaltung.

Darüber hinaus profitieren GradAB-Promovierende von den Kontakten des IAB zu Ministerien der Bundes- und den Landesregierungen und internationalen Organisationen, in denen programmbegleitende Praktika zwischen einer Woche und drei Monaten vermittelt werden. Bisher absolvierten GradAB-Promovierende beispielsweise Praktika bei der ILO und der OECD.

 

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