Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Betriebe, Qualifizierung und Berufe

Forschungsperspektive

Qualifizierung, Beruf und Betriebe sind auf dem deutschen Arbeitsmarkt eng miteinander verflochten. Ihr funktionierendes Zusammenspiel ist eine wesentliche Determinante der individuellen Einkommens- und Beschäftigungschancen und des betrieblichen Erfolgs.

Individuen erwerben ihre Kompetenzen nicht nur durch schulische, berufliche und universitäre Bildung, sondern auch durch die im Laufe des Arbeitslebens erworbenen Qualifikationen. Den Betrieben kommt dabei durch ihre Doppelrolle als Nachfrager nach Arbeitskräften mit unterschiedlichen Qualifikationen sowie als Anbieter von Aus- und Weiterbildung eine besondere Bedeutung zu.

Im Zuge des technologischen Fortschritts, des demografischen Wandels und der Globalisierung vollzieht sich sowohl für Individuen als auch für Betriebe ein Wandel der Arbeits- und Berufswelt, der mit neuen Qualifikationsanforderungen einhergeht. In dieser sich schnell verändernden Arbeitswelt gewinnt neben der Erstausbildung der Prozess des lebenslangen Lernens und Qualifizierens zunehmend an Bedeutung.

Vor diesem Hintergrund befasst sich der Schwerpunkt „Betriebe, Qualifizierung und Berufe“ mit den Bestimmungsgrößen der betrieblichen Nachfrage nach Arbeitskräften, den Zusammenhängen von Bildung, Qualifizierung und Arbeitsmarktchancen sowie der beruflichen Strukturierung des Arbeitsmarktes. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Digitalisierung und ihre Folgen für die betriebliche Arbeitsorganisation, für Berufe und deren Tätigkeitsmuster und für die Anforderungen an die Kompetenzen der Beschäftigten.

Zentrales Forschungsinstrument auf der Betriebsseite ist das IAB-Betriebspanel, eine jährlich durchgeführte Befragung von rund 16 Tausend Betrieben zu verschiedenen Themen der betrieblichen Geschäfts- und Personalpolitik, Mitbestimmung und Beschäftigungsentwicklung, das durch die Verknüpfung mit Individualdaten bereichert wird. Ein neuer Datensatz ist die IAB-ZEW-Betriebsbefragung zum Themenkomplex Arbeitswelt 4.0., die mit Beschäftigtendaten kombiniert wird, um Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage gemeinsam zu betrachten.

Auf der Personenebene werden neben Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit auch Befragungsdaten herangezogen. So ist im Schwerpunkt die Erwachsenenetappe des Nationalen Bildungspanels (NEPS) angesiedelt, eine groß angelegte, repräsentative Panelstudie mit jährlichen Erhebungen zu Lebens- und Erwerbsverläufen, Bildungsprozessen im Erwachsenenalter und lebenslangem Lernen.

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