Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Arbeitsmarktspiegel: Entwicklungen nach Einführung des Mindestlohns

Hintergrund:

Das Projekt „Arbeitsmarktspiegel“ wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Auftrag gegeben. Die ersten beiden Forschungsberichte zum Arbeitsmarktspiegel erschienen im Januar und Oktober 2016. Seit Februar 2017 sind die Ergebnisse der dritten Ausgabe des Arbeitsmarktspiegels verfügbar. Es sind noch weitere Forschungsberichte geplant, der nächste wird im Sommer 2017 erscheinen.

In Vorbereitung des Projektes wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales eine Studie erstellt, die die Umsetzbarkeit der geplanten Analysen prüft und Auswertungen vorbereitet. Die Ergebnisse dieser Machbarkeitsstudie zur Erstellung eines „Arbeitsmarktmonitors Mindestlohn“ (Arbeitstitel für den jetzigen Arbeitsmarktspiegel) sind im Forschungsbericht 3/2016 veröffentlicht und beschreiben die Vorarbeiten und methodischen Konzeptionen für den Arbeitsmarktspiegel.

Thematik und Ergebnisse:

Der IAB-Forschungsbericht 2/2017 „Arbeitsmarktspiegel: Entwicklungen nach Einführung des Mindestlohns (Ausgabe 3)“ beschreibt anhand aktueller Daten bis einschließlich Juni 2016 wichtige Entwicklungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt vor dem Hintergrund der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland. Die Gesamtbeschäftigung weist anderthalb Jahre nach Einführung des gesetzlichen Mindestlohns weiter eine positive Entwicklung auf. Die Zahl der geringfügig entlohnten Beschäftigten sinkt zur Mindestlohneinführung deutlich und ist im weiteren Verlauf von 2015 weiter rückläufig. Zum Jahresende 2015 hin stabilisiert sich die Anzahl auf einem im Vorjahresvergleich niedrigeren Niveau. Für Beschäftigungen, die nach Mindestlohneinführung von geringfügig in sozialversicherungspflichtig umgewandelt wurden, zeigt die vorliegende dritte Ausgabe des Arbeitsmarktspiegels, dass diese auch nach einem Jahr mehrheitlich fortbestehen. Für beschäftigte SGB-II-Leistungsbeziehende, deren Zahl insgesamt weiter sinkt, werden in der dritten Ausgabe des Arbeitsmarktspiegels Übergänge in Beschäftigung im Detail untersucht. Darüber hinaus werden unterschiedliche Trends in Ost- und Westdeutschland näher beleuchtet.

Die dritte Ausgabe des Arbeitsmarktspiegels stellt eine aktualisierte und inhaltlich modifizierte Version dar.

Datentool

Neben den veröffentlichten Forschungsberichten steht ein webbasiertes Datentool zur Verfügung. Dieses enthält das volle Spektrum des Datenmaterials des IAB-Forschungsberichts 2/2017 „Arbeitsmarktspiegel: Entwicklungen nach Einführung des Mindestlohns (Ausgabe 3)“.Hier können weitere Merkmale und Untergruppen ausgewählt werden. Graphiken und Diagramme werden automatisch erzeugt. Unter folgendem Link können Sie direkt auf das Datentool zugreifen:

Datentool (Stand 02.01.2017)

Ergänzende Dokumente:

 

Infobereich.

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