Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

     

    Neuer IAB-InfoPool „Gender und Arbeitsmarkt"

    Montag, 10. März 2008

    Der IAB-InfoPool „Gender und Arbeitsmarkt“ bietet wissenschaftliche und politiknahe Veröffentlichungen zu den Themen Erwerbsbeteiligung von Frauen und Müttern, Determinanten der Erwerbsbeteiligung, geschlechtsspezifische Lohnunterschiede sowie Arbeitsmarktpolitik für Frauen.

    IAB-InfoPool: Gender und Arbeitsmarkt


    Bundespräsident Köhler beim IAB: Ist Vollbeschäftigung möglich?

    Montag, 3. März 2008

    IAB-Direktor Joachim Möller begrüßt Bundespräsident Horst Köhler am IAB

    Bundespräsident Horst Köhler besuchte am 3. März 2008 die Zentrale der Bundesagentur für Arbeit und das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Am IAB führte der Bundespräsident Gespräche zur aktuellen Lage und zur zukünftigen Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes.


    Informationen zum Gespräch

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    Bildergalerie


    Perspektiven der aktiven Arbeitsmarktpolitik

    Mittwoch, 27. Februar 2008

    Ein Spitzengespräch der besonderen Art veranstaltete das IAB am 21. Februar 2008: Die drei Vorstände der Bundesagentur für Arbeit und die Spitzen der BA-Selbstverwaltung trafen auf die renommiertesten deutschsprachigen Forscher im Bereich mikroökonometrischer Arbeitsmarktforschung, um mit ihnen über die Konsequenzen der Forschungsergebnisse zur aktiven Arbeitsmarktpolitik zu diskutieren.

    Informationen zur Veranstaltung


    IAB-Arbeitsmarktprojektion: Arbeitslosigkeit im Jahr 2008 unter 3,5 Millionen

    Mittwoch, 20. Februar 2008

    Grafik zu Entwicklungstendenzen am Arbeitsmarkt in DeutschlandIm Jahresdurchschnitt 2008 wird es voraussichtlich 3,43 Millionen Arbeitslose geben. Dies wäre ein Rückgang um 350.000 gegenüber 2007. Dabei rechnet das IAB mit einem preisbereinigten Wirtschaftswachstum von 1,75 Prozent. Durch die Ölpreisentwicklung und die Turbulenzen an den Finanzmärkten könnte das Wachstum aber möglicherweise bis zu einem halben Prozentpunkt niedriger ausfallen. Selbst dann würde die Arbeitslosigkeit im Jahresdurchschnitt noch knapp unter 3,5 Millionen liegen.

    IAB-Kurzbericht Nr. 3

    Presseinformation


    IAB schreibt Forschungsprojekt aus: Dienstleistungsprozesse am Arbeitsmarkt

    Donnerstag, 14. Februar 2008

    Das IAB vergibt einen Auftrag zur Durchführung eines größeren qualitativen Forschungsprojekts mit dem Titel „Dienstleistungsprozesse am Arbeitsmarkt“. Die konkreten Leistungsprozesse in den beiden Rechtskreisen SGB II und SGB III sind nach wie vor zu wenig erforscht. Daher sollen im Projekt typische Dienstleistungsprozesse beschrieben, die Interaktionen der Beteiligten analysiert und die Bedeutung verschiedener Maßnahmen im Aktivierungsprozess herausgearbeitet werden. Ein Bezugspunkt für das Projekt ist die Konzeptstudie:

    Neue soziale Dienstleistungen nach SGB II

    Das Projekt ist als freihändige Vergabe mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb ausgeschrieben.

    Unterlagen für den Wettbewerb 


    Ein-Euro-Jobs bringen nur einigen bessere Jobchancen

    Montag, 11. Februar 2008

    Grafik zu Wirkungen von Ein-Euro-Jobs20 Monate nach Beginn eines Ein-Euro-Jobs zeigen sich bei einigen Teilnehmergruppen positive Eingliederungswirkungen, bei anderen dagegen nicht. Vor allem bei westdeutschen Frauen wirkt sich die Teilnahme positiv auf die Beschäftigungswahrscheinlichkeit aus. Allerdings trägt der Ein-Euro-Job nicht zur Beendigung der Bedürftigkeit bei. Die Wahrscheinlichkeit, den Hilfebezug zu beenden, ist sogar geringer als bei vergleichbaren Arbeitslosen ohne Ein-Euro-Job.

    IAB-Kurzbericht Nr. 2

    Presseinformation


    Neues IAB-InfoSpezial "Ein-Euro-Jobs - die Arbeitsgelegenheiten des SGB II"

    Montag, 4. Februar 2008

    Die „Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung“ – meist „Ein-Euro-Job“ genannt – ist die am häufigsten genutzte arbeitsmarktpolitische Maßnahme des SGB II. Sie steht für das Prinzip des „Förderns und Forderns“: Einerseits soll sie Bezieher von Arbeitslosengeld II sozial stabilisieren und auch dadurch ihre Beschäftigungsfähigkeit verbessern, andererseits die Arbeitsbereitschaft überprüfen. Das IAB-InfoSpezial bietet einen Überblick zu Zielen, Bewertungen, Nutzung und Wirkungen der Ein-Euro-Jobs.

    IAB-InfoSpezial: Ein-Euro-Jobs 


    Ausländer sind in Deutschland vergleichsweise schlecht qualifiziert

    Dienstag, 22. Januar 2008

    IAB-Kurzbericht Nr. 1/2008

    Migranten sind in den USA, Kanada und Australien sehr viel höher qualifiziert als in Deutschland und Frankreich. Zudem sind sie in den klassischen Einwanderungsländern im Durchschnitt auch deutlich besser ausgebildet als die Bevölkerung ihrer Herkunftsländer. Die Zuwanderer in Deutschland verfügen dagegen sogar über niedrigere Bildungsabschlüsse als ihre Landsleute daheim. Die Arbeitsmarktforscher Herbert Brücker und Sebastian Ringer schlagen vor, die Zuwanderung in Deutschland wie in Kanada, Australien und den USA mit einem Punktesystem zu steuern.

    IAB-Kurzbericht Nr. 1

    Presseinformation  


    Arbeitskräftebedarf bis 2025: Die Grenzen der Beschäftigungsexpansion

    Freitag, 21. Dezember 2007
    Die Zahl der Erwerbstätigen dürfte von 2005 bis 2020 zunächst um gut 1,7 Mio. steigen und in den fünf Jahren danach – demographisch bedingt – um rund 0,5 Mio. sinken. Dies zeigen aktuelle Modellrechnungen des IAB bis zum Jahr 2025.

    Nach dieser Langfristprojektion deuten sich Beschäftigungsgewinne ausschließlich für Westdeutschland an. In Ostdeutschland dürfte sich der Beschäftigungsabbau der letzten 15 Jahre in der nächsten Dekade zumindest nicht fortsetzen.

    IAB-Kurzbericht Nr. 26


    Nur wenige arbeiten bis 65

    Mittwoch, 19. Dezember 2007

    Ende 2004 waren nur rund fünf Prozent aller 64-jährigen Männer sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Bei 64-jährigen Frauen lag die Beschäftigungsquote mit drei Prozent im Westen und  einem Prozent im Osten sogar noch erheblich darunter. Wer die Regelaltersrente erreicht, ist demnach meist gar nicht mehr erwerbstätig. Bereits ab 55 sinken die Beschäftigungsquoten, ab 60 Jahren sogar rapide.

     

    IAB-Kurzbericht Nr. 25

    Presseinformation


    Betriebliche Trainingsmaßnahmen bauen Brücken in den Job

    Montag, 17. Dezember 2007

    Betriebliche Trainingsmaßnahmen erhöhen die Beschäftigungswahrscheinlichkeit um 15 Prozentpunkte. Nichtbetriebliche Trainingsmaßnahmen, zum Beispiel durch Bildungsträger, steigern die Chancen für einen neuen Job dagegen nur um etwa drei Prozentpunkte. „Die Integrationswirkungen bei betrieblichen Trainingsmaßnahmen treten sehr rasch auf und sind bei weitem stärker als bei den nichtbetrieblichen“, lautet das Fazit des IAB-Kurzberichts 24/2007.

    17.12.2007

    IAB-Kurzbericht Nr. 24

    Presseinformation


    Die Kritik ist nicht stichhaltig

    Dienstag, 11. Dezember 2007

    IAB-Studie "Mindestlohneffekte des Entsendegesetzes": Marion König und Joachim Möller beziehen Stellung zu den Einwänden von Jochen Kluve und Christoph M. Schmidt.

    IAB-Discussion Paper No. 30

    Stellungnahme


    WeGebAU-Programm: Nur jeder achte Betrieb nutzt die geförderte Weiterbildung

    Montag, 10. Dezember 2007

    Die Instrumente des WeGebAU-Programms, mit denen die berufliche Weiterbildung von älteren und geringqualifizierten Beschäftigten gefördert werden, haben bisher wenig Anklang gefunden. Nur knapp die Hälfte aller Betriebe weiß davon, und nur ein Achtel hat die Förderung für seine Mitarbeiter bis jetzt in Anspruch genommen. Insbesondere kleine Betriebe nutzen das WeGebAU-Programm wenig. Gut die Hälfte der Betriebe, die Erfahrung mit den geförderten Weiterbildungen haben, beurteilen die Ergebnisse jedoch positiv.

    IAB-Kurzbericht Nr. 23

    Presseinformation


    Bürgerarbeit: Kein Beschäftigungswunder in Bad Schmiedeberg

    Mittwoch, 5. Dezember 2007

    Der Modellversuch Bürgerarbeit in Bad Schmiedeberg ist bislang nur bedingt erfolgreich. Zwar ist die Betreuung der Arbeitslosen durchaus intensiviert worden. Allerdings dürfte dies nur zum Teil auf das Konto des Modellversuchs gehen, denn auch in anderen Regionen ist die Betreuungsintensität gestiegen. Zudem zeigen sich beim Vergleich mit anderen Regionen kaum Unterschiede hinsichtlich der Übergänge in reguläre Beschäftigung. Die Ergebnisse legen den Schluss nahe, dass es zumindest in Bad Schmiedeberg weniger an der Aktivierung von Arbeitslosen gemangelt hat, sondern schlicht an Arbeitsplätzen.

    IAB-Forschungsbericht Nr. 14

    Presseinformation 


    Hartz IV trotz Arbeit: häufig nicht von Dauer

    Montag, 3. Dezember 2007

    Rund 1,3 Mio. Personen bezogen im Januar 2007 Hartz-IV-Leistungen, obwohl sie einer Beschäftigung nachgingen. Im Jahresdurchschnitt 2005 lag die Zahl der so genannten Aufstocker noch bei rund 880.000. Bedürftigkeit trotz Erwerbsarbeit ist jedoch häufig nur ein vorübergehender Zustand. Am leichtesten gelingt den Alleinstehenden mit Vollzeitjob der Absprung aus der Hilfebedürftigkeit. Dagegen bleiben geringfügig Beschäftigte und Familien relativ lange im Leistungsbezug.

    IAB-Kurzbericht Nr. 22

    Presseinformation 


    1,25 Millionen offene Stellen im dritten Quartal

    Mittwoch, 14. November 2007

    Im dritten Quartal 2007 lag die Zahl der offenen Stellen bei 1,25 Millionen. Das zeigt eine Betriebsbefragung, mit der das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) regelmäßig das gesamte Stellenangebot erfasst, also auch jene Stellen, die nicht den Arbeitsagenturen gemeldet werden.

    Presseinformation 


    Wissenschaftsrat bewertet das IAB mit "hervorragend"

    Montag, 12. November 2007

    Der Wissenschaftsrat, das wichtigste wissenschaftspolitische Beratungsgremium der Regierung, stellt dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ein sehr gutes Zeugnis aus. „Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass das IAB eine national hervorragende und international sehr anerkannte wissenschaftliche Einrichtung ist, die über das Potential verfügt, auf europäischer Ebene eine führende Rolle zu übernehmen“, heißt es in dem am Montag veröffentlichten Bewertungsbericht.

    Presseinformation


    Neuer IAB-InfoPool "Atypische Beschäftigung"

    Montag, 12. November 2007

    Das Normalarbeitsverhältnis ist noch immer die Regel. Zunehmend gewinnen aber atypische Beschäftigungsformen - wie z. B. befristete oder Teilzeit- und Minijobs - an Bedeutung. Welche Konsequenzen hat das für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Wie wirken sich diese Beschäftigungsverhältnisse auf die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes aus? Der IAB-InfoPool bietet Informationen zum Forschungsstand.

    IAB-InfoPool: Atypische Beschäftigung


    Noch zu wenig betriebliche Maßnahmen für Ältere

    Donnerstag, 11. Oktober 2007

    Sich auf ältere Belegschaften einzustellen, ist die größte Herausforderung für die Betriebe in den nächsten 15 Jahren. Betriebliche Maßnahmen für ältere Beschäftigte sind aber noch eher selten. Ihre Verbreitung hat zwischen 2002 und 2006 sogar leicht abgenommen: Der Anteil der Betriebe mit Maßnahmen für Ältere ist zwischen 2002 und 2006 von 19 auf 17 Prozent zurückgegangen.

    IAB-Kurzbericht Nr. 21

    Presseinformation  

    IABInfoPool: Ältere im Betrieb


    Neuer IAB-InfoPool "Ältere im Betrieb"

    Donnerstag, 11. Oktober 2007

    Die zunehmende Alterung und die abnehmende Zahl der Erwerbspersonen sowie die Anhebung des Rentenalters bleiben nicht ohne Auswirkungen auf die Betriebe. Es ist eine alter(n)ssensible Personalpolitik gefordert, die sich der verändernden Altersstruktur im Betrieb stellt. Der IAB-InfoPool bietet zum Thema Ältere im Betrieb Literaturhinweise, Volltexte, Informationen über Forschungsprojekte und Institutionen und darüber hinaus externe Links. Es werden die Positionen der Politik, der Verbände und Betriebe sowie die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema deutlich.

    IAB-InfoPool: Ältere im Betrieb


    Entwicklung in Ostbayern verlief besser als erwartet

    Mittwoch, 10. Oktober 2007

    Der freie Warenaustausch mit der Tschechischen Republik führte in den 90er Jahren entgegen vieler Befürchtungen nicht zu einem wirtschaftlichen Abstieg der bayerischen Grenzregionen. Auch die Beschäftigungs- und Lohnentwicklung verlief insgesamt besser als erwartet. Gemessen am westdeutschen Durchschnitt kam es bei den Löhnen zeitweise sogar zu einem Aufholprozess.

    IAB-Kurzbericht Nr. 20

    Presseinformation  


    Bewerber aufgrund von Hartz IV zu mehr Kompromissen bereit

    Montag, 1. Oktober 2007
    Ergebnis einer Befragung von 23.500 Betrieben durch das IAB

    Die Hartz-IV-Reform hat dazu geführt, dass Arbeitslose eher bereit sind, Abstriche hinsichtlich der Lohnhöhe, der Arbeitsbedingungen und des Qualifikationsniveaus einer Stelle zu machen. Das geht aus einer repräsentativen Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. An der IAB-Studie beteiligten sich in den Jahren 2005 und 2006 insgesamt rund 23.500 Unternehmen.

    IAB-Kurzbericht Nr. 19

    Presseinformation 


    Langfristig schlechte Arbeitsmarktchancen für Geringqualifizierte

    Mittwoch, 26. September 2007

    Vorschaugrafik zu den qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten von 1975 bis 2005Auch wenn der Konjunkturaufschwung derzeit die Stellensuche erleichtert – der IAB-Kurzbericht 18/2007 konstatiert einen langfristigen Trend zu schlechten Arbeitsmarktchancen für Geringqualifizierte. Im Jahr 2005 lag ihre Arbeitslosenquote mit 26 Prozent zweieinhalbmal so hoch wie bei Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung (10 Prozent) und mehr als sechs Mal höher als bei Akademikern (4 Prozent). Damit hat sich die Schere zwischen den Qualifikationsebenen weiter geöffnet: 1995 lag die Arbeitslosenquote von Personen ohne Berufsabschluss noch bei 22 Prozent.

    IAB-Kurzbericht Nr. 18

    Presseinformation 


    Joachim Möller wird neuer Direktor des IAB

    Donnerstag, 20. September 2007

    Prof. Joachim MöllerDer Regensburger Ökonomieprofessor Joachim Möller wird ab dem 1. Oktober 2007 neuer Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg. Möller, der das IAB als Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats schon seit dem Jahr 2000 aktiv begleitet, wird seine Aufgaben als Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Regensburg in begrenztem Umfang weiter wahrnehmen. Damit werden die engen Kooperationsbeziehungen des Instituts mit der universitären Forschung ausgebaut.

    Presseinformation

    Curriculum Vitae


    Jeder Siebte bezog schon mal Leistungen nach dem SGB II

    Donnerstag, 13. September 2007

    In den Jahren 2005 und 2006 erhielten insgesamt 10,3 Millionen Personen in 6,2 Millionen Bedarfsgemeinschaften zumindest zeitweise Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II). Sieht man von den über 65-Jährigen ab – sie haben definitionsgemäß keinen Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II –, war jeder siebte Einwohner Deutschlands in diesen zwei Jahren mindestens einen Monat auf die staatliche Unterstützung angewiesen. Es sind also erheblich größere Teile der Bevölkerung auf Leistungen der Grundsicherung angewiesen, als aus den Monatsstatistiken erkennbar ist: Im Juli 2007 bezogen nach vorläufigen statistischen Hochrechnungen 7,3 Millionen Personen in 3,7 Millionen Bedarfsgemeinschaften SGB-II-Leistungen.

    IAB-Kurzbericht Nr. 17

    Presseinformation 


    Neuer IABInfoPool "Fachkräftebedarf"

    Montag, 10. September 2007

    Mit dem konjunkturellen Aufschwung nimmt in den Betrieben der Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften zu. Arbeitgeber- wie Arbeitnehmervertreter fordern Erleichterungen beim Zugang ausländischer Fachkräfte zum bundesdeutschen Arbeitsmarkt. Andere fordern ein verstärktes Engagement in der Aus- und Weiterbildung. Wie ist die gegenwärtige Situation auf dem Arbeitsmarkt und welche Strategien versprechen Erfolg, einen Fachkräftemangel abzuschwächen bzw. zu vermeiden? Der InfoPool "Fachkräftebedarf" bietet Literaturhinweise, Volltexte, Informationen über Forschungsprojekte und Institutionen sowie Links zum Thema. Es werden die Positionen der Politik, der Verbände und Betriebe sowie die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema deutlich.

    IAB-InfoPool: Fachkräftebedarf


    Engpässe, aber noch kein allgemeiner Ingenieurmangel

    Dienstag, 4. September 2007

    Trotz Engpässen in einigen Ingenieurberufen kann noch nicht von einem flächendeckenden Ingenieurmangel gesprochen werden. Derzeit suchen rund 24000 Ingenieure eine Beschäftigung. Wer bereits länger arbeitslos ist, hat weiterhin Schwierigkeiten, einen Job zu bekommen. Ältere und Frauen sind hiervon besonders betroffen. So ist immer noch jede zwölfte Ingenieurin arbeitslos.

    IAB-Kurzbericht Nr. 16

    Presseinformation


    Arbeitslos – Gesundheit los – chancenlos?

    Donnerstag, 30. August 2007

    Gesundheitlich eingeschränkte Arbeitnehmer tragen ein höheres Risiko, entlassen zu werden, und sie bleiben überdurchschnittlich lange arbeitslos. Zudem kann Arbeitslosigkeit gesundheitliche Probleme auslösen oder verstärken. Auch die wahrgenommene Unsicherheit des eigenen Arbeitsplatzes hat bereits deutlich negative Auswirkungen auf die Gesundheit. Dieses IAB-InfoSpezial bietet Informationen zum Zusammenhang von Arbeitslosigkeit und Gesundheit.

    IAB-InfoSpezial: Arbeitslos - Gesundheit los - chancenlos?


    IAB-Arbeitsmarktprojektion: Arbeitslosigkeit sinkt 2008 auf 3,4 Millionen

    Mittwoch, 22. August 2007

    Die Arbeitslosenzahl wird im Jahresdurchschnitt 2008 auf rund 3,4 Millionen sinken, so die aktuelle Arbeitsmarktprojektion des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Dies wäre ein Rückgang um 360.000 gegenüber 2007. Dabei rechnet das IAB mit einem preisbereinigten Wirtschaftswachstum von 2,7 Prozent im Jahr 2007 und 2,5 Prozent im Jahr 2008.

    IAB-Kurzbericht Nr. 15

    Presseinformation


    Altersarmut droht vor allem westdeutschen Arbeitslosengeld-II-Empfängerinnen

    Montag, 20. August 2007

    Ältere Arbeitslosengeld-II-Empfängerinnen in Westdeutschland sind besonders vom Risiko späterer Altersarmut betroffen. Sie weisen die mit Abstand kürzesten Beitragszeiten zur Rentenversicherung auf und haben meist auch nur geringe Beiträge eingezahlt. Mehrheitlich dürften sie keine existenzsichernde eigenständige Alterssicherung erreichen und daher im Alter auf das Einkommen des Partners oder ergänzende Sozialhilfe angewiesen sein.

    Dagegen sind derzeit ältere Arbeitslose in Ostdeutschland noch am wenigsten von Altersarmut bedroht. Sie profitieren von den jahrzehntelang stabilen Erwerbsbiographien in der ehemaligen DDR. Bei den nachrückenden ostdeutschen Jahrgängen steigt jedoch die Gefahr, dass die schwierige Arbeitsmarktlage dort größere Lücken in die Alterssicherung reißt.

    IAB-Kurzbericht Nr. 14

    Presseinformation


    Materielle Mitarbeiterbeteiligung: Geringe Verbreitung, aber hohe Intensität

    Donnerstag, 9. August 2007

    Immer wieder wird mit guten Argumenten für eine stärkere Beteiligung der Beschäftigten am Unternehmensgewinn und -kapital plädiert. Bislang spielt Mitarbeiterbeteiligung in deutschen Betrieben aber keine große Rolle. Die Ergebnisse einer umfassenden IAB-Betriebsbefragung liefern Informationen über die Verbreitung und die Intensität von Mitarbeiterbeteiligung in ost- und westdeutschen Betrieben.

    IAB-Kurzbericht Nr. 13


    Arbeitsangebotseffekte und Verteilungswirkungen der Hartz-IV-Reform

    Mittwoch, 8. August 2007

    Die Hartz-IV-Gesetz und die damit verbundene Reform der sozialen Sicherung in Deutschland führte nicht nur zu erwarteten Einkommensverlusten bei Arbeitslosenhilfeempfängern sondern auch zu weit weniger beachteten Ausweitungen von Transfers. Neben ehemaligen Empfängern von Sozialhilfe erhalten auch zahlreiche Neufälle eine Unterstützung. Die Studie bestimmt die Verteilungswirkungen der Reform mit Hilfe eines Mikrosimulationsmodells.

    IAB-Forschungsbericht Nr


    Auswirkung der EU-Erweiterung auf Wachstum und Beschäftigung in Deutschland und ausgewählten EU-Mitgliedsstaaten

    Dienstag, 10. Juli 2007

    Der Abschlussbericht zum Forschungsvorhaben 33/05 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie über die "Auswirkung der EU-Erweiterung auf Wachstum und Beschäftigung in Deutschland und ausgewählten EU-Mitgliedstaaten" liegt jetzt vollständig vor.

    Ein Schwerpunkt der Studie, an der das IAB beteiligt war, ist die Analyse der Migration aus den neuen EU-Mitgliedstaaten. Die Autoren stellen dazu fest, dass Zuwanderung grundsätzlich zu gesamtwirtschaftlichen Gewinnen führen kann, wobei die positiven Effekte mit der Qualifikation der Zuwanderer ansteigen. Mit Blick auf die Ungewissheit über das Migrationspotenzial nach Deutschland und der damit verbundenen Wirkungen auf die heimische Bevölkerung sprechen sie sich für eine schrittweise Öffnung des Arbeitsmarktes (z.B. durch Sicherheitsklauseln oder Quoten) aus. Dabei könnten, etwa nach kanadischem Vorbild, Kriterien wie Qualifikation und Bildungsniveau zugrunde gelegt werden.

    Studie (einschließlich einer deutschen und englischen Zusammenfassung)


    Frauen an der Spitze: "Vielfältige Ungleichheiten"

    Mittwoch, 27. Juni 2007

    Die Arbeitsbedingungen und Lebenslagen männlicher und weiblicher Führungskräfte unterscheiden sich erheblich. Eine umfassende, zugleich sehr kompakte und gut lesbare Bestandsaufnahme bietet der im Campus-Verlag erschienene Band "Frauen an der Spitze" von Corinna Kleinert, Susanne Kohaut, Doris Brader und Julia Lewerenz.

    Presseinformation (mit Cover-Abbildung zum Download) 


    40 Jahre IAB

    Samstag, 16. Juni 2007

    Wissen verändert PerspektivenMitte der sechziger Jahre befürchteten Fachleute, dass die voranschreitende Automatisierung der Produktion große Entlassungswellen und bisher nicht gekannte Brüche in den Erwerbsbiografien mit sich bringen wird. Aufgrund des sich abzeichnenden Strukturwandels gründete die Bundesanstalt für Arbeit im Jahr 1967 das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Am Jubiläumsfest am 16. Juni 2007 nahmen unter anderem Bundesarbeitsminister Franz Müntefering, der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA) Frank-J. Weise, Mitglieder des Verwaltungsrats der BA und zahlreiche hochkarätige Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen teil. 

    Impressionen   Presseinformation


    Tarifbindung nimmt weiter ab

    Donnerstag, 14. Juni 2007

    Die Zahl der tarifgebundenen Betriebe ist in den letzten Jahren erheblich zurückgegangen. Nur noch etwas mehr als die Hälfte der Beschäftigten wird von Flächentarifverträgen erfasst. 

    IAB-Forschungsbericht Nr. 5/2007   Presseinformation


    Stellenbesetzung: Netzwerke unverändert wichtig

    Montag, 4. Juni 2007

    Ein Drittel aller Neueinstellungen kommt über eigene Mitarbeiter und persönliche Kontakte zustande. Die informelle Suche nach Bewerbern hat damit nach wie vor große Bedeutung, zeigt eine Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) aus dem vierten Quartal 2006. Bei fast jeder vierten Neueinstellung der vorangegangen 12 Monate fanden die Arbeitgeber einen passenden Bewerber durch Zeitungsinserate.

    Presseinformation



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