Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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    Studieren lohnt sich in Zukunft noch mehr als bisher

    Mittwoch, 22. Oktober 2008

    Qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten 1975 bis 2005Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) fordert eine neue Bildungsexpansion. „Ein Studium lohnt sich, in Zukunft noch mehr als bisher“, lautet das Fazit des IAB-Kurzberichts 18/2008. Bereits in zehn Jahren ist ein Akademikermangel zu erwarten – nicht zuletzt im technischen Bereich.

    IAB-Kurzbericht 18/2008

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    Vouchers, contracting-out and performance standards: Market mechanisms in active labor market policy

    Montag, 20. Oktober 2008

    Bei den Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik in Deutschland werden zunehmend marktliche Elemente eingesetzt: Der Zugang zur Förderung beruflicher Weiterbildung wird über Bildungsgutscheine gewährt, für Vermittlungsdienstleistungen können private Dritte in Anspruch genommen werden, und für ältere Personen ist jüngst ein Gutschein für einen Lohnzuschuss eingeführt worden. Tragen diese Marktmechanismen dazu bei, Flexibilität und Wirksamkeit der angebotenen Dienstleistungen zu verbessern? Das IAB-InfoSpezial präsentiert – begleitend zum gleichnamigen Workshop – eine Auswahl an theoretischer und empirischer Literatur.


    Eingebürgerte Migranten sind erfolgreicher am Arbeitsmarkt

    Donnerstag, 16. Oktober 2008

    IAB-Kurzbericht 17/2008Migranten mit deutscher Staatsangehörigkeit erreichen höhere Bildungsabschlüsse und haben mehr beruflichen Erfolg als nicht eingebürgerte Migranten. Aus dem IAB-Kurzbericht 17/2008 von Holger Seibert geht jedoch auch hervor: Selbst bei gleichen Ausbildungsabschlüssen haben Migranten schlechtere Arbeitsmarktchancen als Deutsche – und junge Türken sind besonders benachteiligt.

    IAB-Kurzbericht 17/2008

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    Erst die Arbeit ... dann die Berliner Affären

    Dienstag, 14. Oktober 2008

    Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit (BA), liest am 24. Oktober um 13 Uhr im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Deutschland liest“ in der IAB/BA-Bibliothek aus dem Roman „Nicht die ganze Wahrheit“ von Dirk Kurbjuweit.

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    Bringing the Jobless into Work?

    Freitag, 10. Oktober 2008

    Bringing the Jobless into Work?Die traditionelle Arbeitsmarktpolitik und eine überwiegend passive Gewährung von Arbeitslosenunterstützung und Sozialhilfe wurden in den letzten zehn Jahren durch Aktivierungsstrategien abgelöst. Soziale Transferleistungen sind von der Bereitschaft zur Übernahme von Arbeitsplatzangeboten oder der Teilnahme an Maßnahmen der Arbeitsförderung abhängig.

    Das Buch stellt Aktivierungsstrategien in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Dänemark, Schweden, den Niederlanden und der Schweiz dar und kontrastiert diese europäischen Strategien mit der Entwicklung in den USA.

    Herausgeber des soeben erschienenen Buches sind Werner Eichhorst (IZA, Bonn), Otto Kaufmann (MPI für ausländisches Sozialrecht, München) und Regina Konle-Seidl (IAB, Nürnberg).


    Neue Betriebe binden sich nur selten an Tarifverträge

    Mittwoch, 8. Oktober 2008

    Grafik Tarifbindung und Orientierung am Branchentarif 2007Die Tarifbindung sinkt zumindest in Westdeutschland weiter, zeigt der IAB-Kurzbericht 16/2008. Zu den Austritten aus den Arbeitgeberverbänden kommt die geringe Neigung neuer Betriebe, sich an Tarifverträge zu binden.

    IAB-Kurzbericht 16/2008

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    Damit Äpfel nicht mit Birnen verglichen werden...

    Dienstag, 7. Oktober 2008

    Vergleichstypen der Arbeitsagenturen 2008…hat das IAB eine neue Typisierung regionaler Arbeitsmärkte erstellt. Dahinter steht die Erkenntnis, dass der Erfolg von Arbeitsmarktpolitik in hohem Maß von den Arbeitsmarktverhältnissen vor Ort abhängt – und in den Regionen Deutschlands sind diese Verhältnisse sehr unterschiedlich. Um die Wirksamkeit der Arbeitsmarktpolitik und die Leistungen einzelner Arbeitsagenturen beurteilen zu können, müssen die Arbeitsmarktdisparitäten analysiert und berücksichtigt werden. Dazu werden Arbeitsagenturen, die ähnliche Arbeitsmarktbedingungen aufweisen, zu sogenannten Vergleichstypen zusammenfasst. Agenturen eines Typs können dann zu Steuerungszwecken sinnvoll miteinander verglichen werden.

    IAB-Kurzbericht 15/2008

     

     


    Kosten der Arbeitslosigkeit seit 2004 um 27 Prozent gesunken

    Mittwoch, 24. September 2008

    Gesamtfiskalische Kosten der ArbeitslosigkeitDie gute Konjunktur, aber auch die Arbeitsmarktreformen haben die Kosten der Arbeitslosigkeit für die öffentlichen Haushalte deutlich sinken lassen. Im Jahr 2004 betrugen die gesamtfiskalischen Kosten der Arbeitslosigkeit noch 92 Milliarden Euro. In den Jahren 2005 bis 2007 reduzierten sie sich um rund 25 Milliarden auf 68 Milliarden Euro. Die Zahl der Arbeitslosen ging um rund 21 Prozent zurück. Die Kosten je Arbeitslosen sanken um rund 7 Prozent – unter anderem durch die Hartz-IV-Reform.

    IAB-Kurzbericht 14/2008

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    IAB erwartet 2009 Stagnation am Arbeitsmarkt

    Donnerstag, 11. September 2008

    Entwicklung der Unterbeschäftigung in DeutschlandIm Jahresdurchschnitt 2009 wird es voraussichtlich 3,16 Millionen Arbeitslose geben. Dies ist ein Rückgang um 100.000 gegenüber 2008. Der Rückgang des Jahresdurchschnitts ist aber nur eine Folge der niedrigeren Arbeitslosenzahl am Jahresbeginn 2009 im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2008. Im Verlauf des Jahres 2009 dürften die monatlichen Beschäftigten- und Arbeitslosenzahlen saisonbereinigt stagnieren. Die Verbesserung am Arbeitsmarkt wird ins Stocken geraten.

    IAB-Kurzbericht 13/2008

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    Eingliederungszuschüsse für Hartz-IV-Empfänger wirken

    Donnerstag, 4. September 2008

    Zugänge in die Förderung mit Eingliederungsvorschuss (EGZ)Die Beschäftigungschancen von Hartz-IV-Empfängern, die mit Eingliederungszuschüssen gefördert wurden, sind 20 Monate nach Förderbeginn 40 Prozentpunkte höher als die vergleichbarer ungeförderter Arbeitsloser. Wegen möglicher Mitnahme- und Substitutionseffekte bedeutet dies aber noch nicht, dass Eingliederungszuschüsse die Arbeitslosigkeit insgesamt senken. Die Autoren des IAB-Kurzberichts 12/2008 sprechen sich daher für einen gezielten Einsatz des arbeitsmarktpolitischen Instruments aus.

    IAB-Kurzbericht 12/2008

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    Erhöhung des Hartz-IV-Regelsatzes auf 420 Euro würde jährlich zehn Milliarden Euro kosten

    Dienstag, 2. September 2008

    Den Arbeitslosengeld-II-Regelsatz von derzeit 351 auf 420 Euro monatlich zu erhöhen, würde die öffentlichen Haushalte jährlich gut zehn Milliarden Euro kosten. Die Zahl der Hartz-IV-Empfänger würde dabei um bis zu zwei Millionen steigen.

    IAB-Kurzbericht 11/2008

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    Flexicurity

    Donnerstag, 28. August 2008

    Flexicurity will flexible Arbeitsmärkte mit sozialer Sicherheit für die Beschäftigten verbinden. Das Konzept, das bereits in den 1990er Jahren in den Niederlanden und in Dänemark entwickelt wurde, nimmt heute einen vorderen Platz auf der Agenda der Europäischen Kommission ein. Anfang 2008 hat sie eine Flexicurity Mission gestartet, die den Mitgliedstaaten hilft, die gemeinsamen Grundsätze der Flexicurity in die nationalen Prozesse zu integrieren. Dieses IAB-InfoSpezial bietet Informationen zum Forschungsstand und zur arbeitsmarktpolitischen Diskussion.

    IAB-InfoSpezial: Flexicurity


    Hamburg liegt bei den Existenzgründungen vorne

    Donnerstag, 14. August 2008

    IAB-Kurzbericht 10/2008Mehr als zehn Prozent der Hamburger zwischen 18 und 64 Jahren planen, innerhalb der nächsten drei Jahre ein Unternehmen zu gründen. Weitere vier Prozent haben sich während der vergangenen dreieinhalb Jahre bereits selbstständig gemacht. In den Regionen Oldenburg, Duisburg oder Dresden ist der Anteil der potenziellen Gründer und der Jungunternehmer nur halb so hoch.

    IAB-Kurzbericht 10/2008

    Presseinformation

    IAB-Discussion Paper 32/2008


    Zahl der offenen Stellen geht leicht zurück

    Montag, 11. August 2008

    Im zweiten Quartal 2008 gab es 1,13 Millionen offene Stellen. Das sind 15.000 weniger als im Vorquartal I/2008 und rund 100.000 weniger als im Vorjahresquartal II/2007. Trotz dieses Rückgangs befindet sich die aktuelle Arbeitskräftenachfrage noch auf einem hohen Niveau.

    Presseinformation

    Tabellarische Übersicht


    Ostdeutsche Auszubildende sind sehr mobil

    Mittwoch, 6. August 2008

    Ostdeutsche Jugendliche nehmen für eine Ausbildung weite Wege in Kauf. Sie pendeln sogar häufiger in die westlichen Bundesländer als die ostdeutschen Beschäftigten insgesamt. Auf diese Weise gleichen die Auszubildenden die regionalen Ungleichheiten auf dem Ausbildungsstellenmarkt in einem hohen Maße aus. Ohne diese Flexibilität wäre die Lage in Ostdeutschland deutlich dramatischer.

    IAB-Kurzbericht 9/2008

    Presseinformation


    Zumutbare Arbeit

    Montag, 4. August 2008

    Lehnen erwerbsfähige Hilfebedürftige eine Tätigkeit ab, obwohl sie "zumutbar" ist, müssen sie mit Sanktionen in Form von Leistungskürzungen oder Sperrzeiten rechnen. Was aber heißt „zumutbar?“ Wie hoch ist die Konzessionsbereitschaft? Was muten sich Arbeitslose zu? Das InfoSpezial informiert mit einer Literaturauswahl, Hinweisen auf Forschungsprojekte und Links zu Internetquellen über die Rechtslage sowie über die Auslegungen des Zumutbarkeitsbegriffs und zeichnet die kontroverse wissenschaftliche und arbeitsmarktpolitische Debatte seit Ende der 70er Jahre nach.

    IAB-InfoSpezial: Zumutbare Arbeit


    Best Paper Award 2007 der Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung

    Montag, 21. Juli 2008

    Die Herausgeberinnen und Herausgeber der Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung (ZAF) haben erstmalig einen Best Paper Award für den besten Beitrag eines Jahrgangs vergeben. Das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro teilen sich Lutz Schneider vom Institut für Wirtschaftsforschung Halle sowie Jürg Schweri und Barbara Müller vom Eidgenössisches Hochschulinstitut für Berufsbildung Zollikofen.

    Best Paper Award 2007


    Leuphana Universität ehrt Prof. Dr. Joachim Möller

    Mittwoch, 16. Juli 2008

    Prof. Dr. Joachim Möller, Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Regensburg, hat von der Leuphana Universität Lüneburg die Ehrendoktorwürde erhalten. Mit dieser Auszeichnung ehrt die Hochschule Persönlichkeiten, „deren kritische Haltung zu bewundern ist, und denen die Universität sich im Geiste verbunden fühlt: für den Mut, Fragen zu stellen und nach Antworten zu suchen“.

    Zu Möllers zentralen Forschungsgebieten gehören unter anderem Lohnstrukturen und Lohnungleichheiten, internationale Vergleiche und Regionalanalysen. Die Bandbreite seiner aktuellen Forschungsarbeiten reicht von den ökonomischen Effekten der EU-Osterweiterung über die Auswirkungen von Mindestlöhnen bis hin zur wissenschaftlichen Analyse regionaler Cluster. Im Zusammenhang mit seinen wissenschaftlichen Forschungen engagiert sich der 55-Jährige intensiv in der Verbandsarbeit. Mit Joachim Möller werde ein Wissenschaftler ausgezeichnet, „der seine ökonomische Expertise in den Dienst der Gemeinschaft stellt und seine Erkenntnisse über die Wirtschaft dazu nutzt, immer mit Augenmaß Vertrauen zu geben und zur Wachsamkeit aufzurufen“, so die Leuphana Universität.


    Wissenswirtschaft beschäftigt immer mehr Fachkräfte

    Dienstag, 15. Juli 2008

    Im Jahr 2007 entfiel jede dritte Neueinstellung einer Fachkraft mit Berufsausbildung oder Studium auf die forschungsintensiven Industrien und wissensintensiven Dienstleistungen. Der Anteil der sogenannten Wissenswirtschaft an den Stellenbesetzungen im Fachkräftebereich ist damit in den letzten Jahren deutlich gewachsen: Im Jahr 2000 lag ihr Anteil an den neueingestellten Fachkräften erst bei einem Viertel.

    IAB-Forschungsbericht 3/2008

    Presseinformation


    Neuordnung der Jobcenter – Trägerschaftsmodelle in der Diskussion

    Dienstag, 15. Juli 2008

    Die Arbeits- und Sozialminister von Bund und Ländern haben sich in der Frage der Neuordnung der Jobcenter am 14. Juli 2008 auf eine Änderung des Grundgesetzes geeinigt, um weiterhin eine gemeinsame Betreuung der Langzeitarbeitslosen durch die Bundesagentur für Arbeit und die Kommunen zu ermöglichen. Das Bundesverfassungsgericht hatte im Dezember 2007 die im Rahmen der Hartz-IV-Reform beschlossene Zusammenlegung der Aufgabenwahrnehmung in Arbeitsgemeinschaften ("ARGE") für verfassungswidrig erklärt. Der InfoPool bietet Informationen zu den diskutierten Modellen, zum Forschungsstand der Evaluation und zu den Positionen der politischen Akteure.

    IAB-InfoPool: Optionsmodell - ARGE - getrennte Trägerschaft? SGB II-Modelle in der Diskussion.


    Working Poor - Arm trotz Vollzeitbeschäftigung?

    Freitag, 11. Juli 2008

    Neuere Forschungsbefunde zeigen, dass Armut auch unter Vollzeitbeschäftigten zunimmt. Als „Working Poor“ werden Beschäftigte bezeichnet, die trotz bezahlter Arbeit unterhalb der nationalen Armutsgrenze leben. Die „Lohnarmutsgrenze“ liegt laut Europäischer Union bei 60 Prozent des durchschnittlichen Vollzeiterwerbseinkommens eines Landes. Ist diese Entwicklung eine Konsequenz der Globalisierung oder der Reformen der letzten Jahre im Bereich der sozialen Sicherungssysteme und Arbeitsmarktinstitutionen? Das IAB-InfoSpezial bietet Informationen zum Forschungsstand im In- und Ausland.

    IAB-InfoSpezial: Working Poor


    Bundesminister Olaf Scholz besucht das IAB

    Freitag, 4. Juli 2008
    Bundesarbeits- und Sozialminister Olaf Scholz und IAB-Direktor Joachim Möller (von links nach rechts) vor dem Gebäude des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Foto: Thomas RieseBundesarbeits- und Sozialminister Olaf Scholz war am 4. Juli 2008 im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zu Gast. Er ließ sich in Nürnberg von IAB-Direktor Joachim Möller, Vize-Direktor Ulrich Walwei sowie weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Instituts über Forschungsergebnisse zu aktuellen Arbeitsmarkt-Themen informieren. Olaf Scholz, der unter anderem von Staatssekretär Detlef Scheele begleitet wurde, diskutierte mit den Teilnehmern unter verschiedenen Aspekten über (Chancen-)Gleichheit am Arbeitsmarkt.

    Jeder Achte schafft den Sprung aus dem Niedriglohnsektor

    Montag, 9. Juni 2008

    Etwa jeder dritte vollzeitbeschäftigte Geringverdiener von 1998/99 war sechs Jahre später immer noch im Niedriglohnbereich beschäftigt. Nur jedem Achten gelang der Sprung über die Niedriglohnschwelle. Frauen sind besonders gefährdet, im Niedriglohnsektor zu verbleiben.

    IAB-Kurzbericht Nr. 8

    Presseinformation


    Beratung, Betreuung und Vermittlung von Arbeitslosen

    Mittwoch, 4. Juni 2008

    Innenansichten aus dem nicht immer einfachen 'Kerngeschäft' der Bundesagentur und der SGB-II-Träger liefert ein neues Schwerpunktheft der "Zeitschrift für Sozialreform". Die Beiträge in diesem Schwerpunktheft stammen aus laufenden und gerade abgeschlossenen Forschungsprojekten des IAB und seiner Kooperationspartner. Herausgeber sind Wolfgang Ludwig-Mayerhofer (Universität Siegen) und Markus Promberger (IAB).

    Einzelbeiträge unter Mitwirkung von Markus Promberger (Einleitung), Ulrich Wenzel sowie Johanna Dornette und Angela Rauch

    Zeitschrift für Sozialreform: Heft 1/2008

    Bezug: Lucius & Lucius Verlagsgesellschaft 


    Stelleninserate gewinnen wieder an Bedeutung

    Mittwoch, 28. Mai 2008

    Bei rund jeder vierten Neueinstellung finden die Arbeitgeber einen passenden Bewerber durch Zeitungsinserate. Im Jahr 2004, als der Arbeitskräftebedarf gering war, wurde dagegen nur jede fünfte Stelle über diesen Weg besetzt. In Zeiten hoher Arbeitskräftenachfrage beschreiten die Betriebe vermehrt wieder externe Wege bei der Suche nach Personal – auch jene, die mit Kosten verbunden sind.

    Presseinformation

    Tabelle mit den zentralen Ergebnissen


    Zahl der offenen Stellen gesunken

    Montag, 26. Mai 2008

    Puzzle Arbeitskräftebedarf aber immer noch auf hohem Niveau

    Im ersten Quartal 2008 gab es 1,14 Millionen offene Stellen, zeigt die IAB-Erhebung des gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots. Das sind 80.000 weniger als im Vorquartal IV/2007 und 250.000 weniger als im Vorjahresquartal I/2007. Der Arbeitskräftebedarf ist zwar nach wie vor robust, die Betriebe disponieren aber auf mittlere Sicht vorsichtiger. 

    IAB-Kurzbericht Nr. 7

    Presseinformation


    Akademikerarbeitsmarkt

    Donnerstag, 8. Mai 2008

    Studieren macht sich bezahlt. Nicht nur was das Einkommen von Akademikerinnen und Akademikern anbelangt, sondern höhere Bildung schützt in Krisenzeiten auch besser vor Arbeitslosigkeit. Das zeigen Analysen der qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten seit langem. Allerdings sind die Aussichten nicht auf allen akademischen Teilarbeitsmärkten gleich gut. Die Infoplattform dokumentiert Literatur, Forschungsprojekte, einschlägige Institutionen und sonstige relevante Informationsquellen zur Qualifikation und Beschäftigung von Hochschulabsolventinnen und -absolventen insgesamt sowie zu Arbeitsmarktchancen und Beschäftigungsbedingungen für Absolventinnen und Absolventen verschiedener Studienfächer und Fächergruppen.

    IAB-InfoPool: Akademikerarbeitsmarkt


    Wissenschaft trifft Praxis: Fachkräftekonferenz

    Dienstag, 6. Mai 2008

    Fachkräftekonferenz: Blick in den TagungsraumMittelfristig droht Deutschland voraussichtlich eine Akademikerlücke. Zum einen steigt der Bedarf an Arbeitskräften mit Hochschulabschluss: zwischen 2003 und 2020 um geschätzte 30 Prozent. Zum anderen können die jüngeren Alterskohorten die Generation der Babyboomer nur zu einem Bruchteil ersetzen, wenn diese aus dem Arbeitsmarkt ausscheidet. Mit 686.000 Personen ist der Jahrgang 2005 nicht einmal halb so groß wie der Jahrgang 1964 mit fast 1,5 Millionen. Das wirft die Frage auf, ob und wie Deutschland seinen Bedarf an Akademikerinnen und Akademikern, aber auch an anderen Fachkräften künftig decken kann. Um Antworten auf diese Fragen zu finden, führten die Bundesagentur für Arbeit und das IAB am 29. und 30. April 2008 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis zu einem gemeinsamen Workshop in Nürnberg zusammen.



    Altersarmut

    Mittwoch, 23. April 2008

    Die Altersarmut galt lange als überwunden. Rentnerinnen und Rentner sehen sich seit einigen Jahren eher dem Vorwurf der Überversorgung ausgesetzt – vor allem mit Blick auf die Abgabenbelastung der nachrückenden Generationen. In der aktuellen Diskussion rückt aber auch der Einfluss des Arbeitsmarktes auf den künftigen individuellen Rentenanspruch in den Fokus. Zu wenige Beitragsjahre und eine geringe Beitragshöhe könnten die Altersarmut wieder zunehmen lassen. Das InfoSpezial „Altersarmut“ bietet eine Materialsammlung mit Literaturhinweisen und weiterführenden Links zur aktuellen Diskussion.

    IAB-InfoSpezial: Altersarmut


    Rund 40 Prozent der Vollzeitbeschäftigten pendeln

    Mittwoch, 16. April 2008

    Entwicklung der Pendlerbilanz nach räumlicher StrukturDer Anteil der Berufspendler an den sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten wächst. Während im Jahr 1995 erst 31 Prozent der Beschäftigten zum Arbeitsplatz pendelten, waren es zehn Jahre später schon 39 Prozent – bei weiter steigender Tendenz. Zwar ist die absolute Pendlerzahl im gleichen Zeitraum von 7 Millionen auf  6,8 Millionen gesunken. Dies sei aber ausschließlich auf einen generellen Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung im Untersuchungszeitraum zurückzuführen. „Unsere Ergebnisse verdeutlichen, dass Pendeln als flexible Form der Arbeitskräftemobilität zunehmend wichtiger wird“, folgern die Arbeitsmarktforscherinnen Anette Haas und Silke Hamann. 


    IAB-Kurzbericht Nr. 6

    Presseinformation

    IAB-InfoSpezial: Pendler am Arbeitsmarkt


    Neue IAB-Infoplattform „Pendler am Arbeitsmarkt"

    Mittwoch, 16. April 2008

    Der Anteil der Pendler an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten wächst. Während im Jahr 1995 erst 31 Prozent zur Arbeit pendelten, waren es 2005 bereits 39 Prozent – bei weiter steigender Tendenz. Die IAB-InfoSpezial erschließt Informationen zu Pendlerströmen in Ballungsräumen, zwischen Ost- und Westdeutschland und in Grenzregionen.

    IAB-InfoSpezial: Pendler am Arbeitsmarkt


    Mindestlohn bereitet Briten wenig Ärger

    Montag, 7. April 2008
    Bob Elliot, Stephen Machin, Heather Wakefield (Low PayCommission/LPC), Joachim Möller (IAB), Susan Anderson, Hazel Hector, Tim Butcher (LPC) v.l.n.r.Die Britische Botschaft in Berlin veranstaltete am Dienstag, den 1. April 2008 unter dem Thema „Minimum wage: minimum fuss“ ein Symposium zur britischen Mindestlohnpolitik. Vier Vertreter der Low Pay Commission – sie empfiehlt die Höhe des britischen  Mindestlohns – diskutierten mit ihren deutschen Gesprächspartnern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung über die Wirkungsweise des Mindestlohns und seine Folgen für die britische Wirtschaft. Die Diskussion wurde von IAB-Direktor Joachim Möller moderiert. Der Mindestlohn habe die Lohnungleichheit spürbar verringert, insbesondere Frauen und Teilzeitbeschäftigte hätten profitiert, berichteten die Kommissionsmitglieder. Zu der von deutschen Mindestlohngegnern befürchteten Erhöhung der Arbeitslosigkeit habe der Mindestlohn dagegen nicht geführt. Der Mindestlohn sei in Großbritannien allgemein akzeptiert und es gebe keinen Grund, warum die positiven Erfahrungen nicht übertragbar sein sollen.

    Praktika in der Diskussion

    Freitag, 28. März 2008

    Der Berufseinstieg von Ausbildungsabsolventen verläuft nicht selten über Praktika. Sie helfen bei der beruflichen Orientierung, sollten aber reguläre Beschäftigungsverhältnisse nicht ersetzen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales strebt eine Gesetzesinitiative an, durch die der Lernzweck eines Praktikums und der Anspruch auf eine angemessene Vergütung geregelt werden sollen. Das InfoSpezial bietet ausgewählte Literatur- und Projektinformationen zum Forschungsstand, ergänzt um Links auf Stellungnahmen und Initiativen aus Politik und Verbänden.

    IAB-InfoSpezial: Praktika in der Diskussion


    Private Arbeitsvermittlung: Beauftragung Dritter erhöht die Beschäftigungschancen von Hartz-IV-Empfängern kaum

    Mittwoch, 26. März 2008

    Arbeitslosengeld-II-Empfänger, die an private Vermittler überwiesen wurdenDie Beauftragung Dritter mit der Vermittlung erhöht die Arbeitsmarktchancen von Arbeitslosengeld-II-Empfängern kaum. Die Beschäftigungschancen von Hartz-IV-Empfängern, die Anfang 2005 einem privaten Vermittlungsdienstleister zugewiesen wurden, stiegen je nach Teilgruppe gar nicht oder nur in geringem Umfang. Sie sind, verglichen mit Hartz-IV-Empfängern, die bei der öffentlichen Arbeitsvermittlung geblieben sind, im Durchschnitt genauso häufig oder sogar häufiger arbeitslos gemeldet. Nur einzelne, eher schwer vermittelbare Gruppen haben in geringem Umfang von der Überweisung an private Vermittlungsdienstleister profitiert.

    IAB-Kurzbericht Nr. 5

    Presseinformation

    IAB-InfoSpezial: Private Arbeitsvermittlung


    Leichter Rückgang bei den offenen Stellen im vierten Quartal 2007

    Sonntag, 23. März 2008

    Im vierten Quartal 2007 gab es 1,22 Millionen offene Stellen. Sowohl gegenüber dem Vorjahresquartal IV/2006 als auch gegenüber dem Vorquartal III/2007 ist die Arbeitskräftenachfrage leicht zurückgegangen.

    Presseinformation


    Aktivierung ist auch kein Wundermittel

    Dienstag, 11. März 2008

    Grafik zu IAB-Kurzbericht 4/2008Verpflichtende Programme für Langzeitarbeitslose und Sozialhilfeempfänger in Dänemark, Schweden, den Niederlanden und Großbritannien haben nur in geringem Maße dazu geführt, dass Arbeitslose einen Job bekommen. Von 100 ehemaligen Teilnehmern, die eine Beschäftigung aufnahmen, hätten durchschnittlich 90 bis 95 ohnehin Arbeit gefunden. Die Eingliederungseffekte dieser Programme sind damit ähnlich wie bei anderen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen für Arbeitslose, die näher am Arbeitsmarkt sind.  

    IAB-Kurzbericht Nr. 4

    Presseinformation

    IAB-Forschungsbericht Nr. 1

    IAB-InfoSpezial: Aktivierende Arbeitsmarktpolitik im internationalen Vergleich


    Neuer IAB-InfoPool „Gender und Arbeitsmarkt"

    Montag, 10. März 2008

    Der IAB-InfoPool „Gender und Arbeitsmarkt“ bietet wissenschaftliche und politiknahe Veröffentlichungen zu den Themen Erwerbsbeteiligung von Frauen und Müttern, Determinanten der Erwerbsbeteiligung, geschlechtsspezifische Lohnunterschiede sowie Arbeitsmarktpolitik für Frauen.

    IAB-InfoPool: Gender und Arbeitsmarkt


    Bundespräsident Köhler beim IAB: Ist Vollbeschäftigung möglich?

    Montag, 3. März 2008

    IAB-Direktor Joachim Möller begrüßt Bundespräsident Horst Köhler am IAB

    Bundespräsident Horst Köhler besuchte am 3. März 2008 die Zentrale der Bundesagentur für Arbeit und das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Am IAB führte der Bundespräsident Gespräche zur aktuellen Lage und zur zukünftigen Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes.


    Informationen zum Gespräch

    Foto zum Downloaden (916 KB; 1890 x 1299 Pixel)

    Bildergalerie


    Perspektiven der aktiven Arbeitsmarktpolitik

    Mittwoch, 27. Februar 2008

    Ein Spitzengespräch der besonderen Art veranstaltete das IAB am 21. Februar 2008: Die drei Vorstände der Bundesagentur für Arbeit und die Spitzen der BA-Selbstverwaltung trafen auf die renommiertesten deutschsprachigen Forscher im Bereich mikroökonometrischer Arbeitsmarktforschung, um mit ihnen über die Konsequenzen der Forschungsergebnisse zur aktiven Arbeitsmarktpolitik zu diskutieren.

    Informationen zur Veranstaltung


    IAB-Arbeitsmarktprojektion: Arbeitslosigkeit im Jahr 2008 unter 3,5 Millionen

    Mittwoch, 20. Februar 2008

    Grafik zu Entwicklungstendenzen am Arbeitsmarkt in DeutschlandIm Jahresdurchschnitt 2008 wird es voraussichtlich 3,43 Millionen Arbeitslose geben. Dies wäre ein Rückgang um 350.000 gegenüber 2007. Dabei rechnet das IAB mit einem preisbereinigten Wirtschaftswachstum von 1,75 Prozent. Durch die Ölpreisentwicklung und die Turbulenzen an den Finanzmärkten könnte das Wachstum aber möglicherweise bis zu einem halben Prozentpunkt niedriger ausfallen. Selbst dann würde die Arbeitslosigkeit im Jahresdurchschnitt noch knapp unter 3,5 Millionen liegen.

    IAB-Kurzbericht Nr. 3

    Presseinformation


    IAB schreibt Forschungsprojekt aus: Dienstleistungsprozesse am Arbeitsmarkt

    Donnerstag, 14. Februar 2008

    Das IAB vergibt einen Auftrag zur Durchführung eines größeren qualitativen Forschungsprojekts mit dem Titel „Dienstleistungsprozesse am Arbeitsmarkt“. Die konkreten Leistungsprozesse in den beiden Rechtskreisen SGB II und SGB III sind nach wie vor zu wenig erforscht. Daher sollen im Projekt typische Dienstleistungsprozesse beschrieben, die Interaktionen der Beteiligten analysiert und die Bedeutung verschiedener Maßnahmen im Aktivierungsprozess herausgearbeitet werden. Ein Bezugspunkt für das Projekt ist die Konzeptstudie:

    Neue soziale Dienstleistungen nach SGB II

    Das Projekt ist als freihändige Vergabe mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb ausgeschrieben.

    Unterlagen für den Wettbewerb 


    Ein-Euro-Jobs bringen nur einigen bessere Jobchancen

    Montag, 11. Februar 2008

    Grafik zu Wirkungen von Ein-Euro-Jobs20 Monate nach Beginn eines Ein-Euro-Jobs zeigen sich bei einigen Teilnehmergruppen positive Eingliederungswirkungen, bei anderen dagegen nicht. Vor allem bei westdeutschen Frauen wirkt sich die Teilnahme positiv auf die Beschäftigungswahrscheinlichkeit aus. Allerdings trägt der Ein-Euro-Job nicht zur Beendigung der Bedürftigkeit bei. Die Wahrscheinlichkeit, den Hilfebezug zu beenden, ist sogar geringer als bei vergleichbaren Arbeitslosen ohne Ein-Euro-Job.

    IAB-Kurzbericht Nr. 2

    Presseinformation


    Neues IAB-InfoSpezial "Ein-Euro-Jobs - die Arbeitsgelegenheiten des SGB II"

    Montag, 4. Februar 2008

    Die „Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung“ – meist „Ein-Euro-Job“ genannt – ist die am häufigsten genutzte arbeitsmarktpolitische Maßnahme des SGB II. Sie steht für das Prinzip des „Förderns und Forderns“: Einerseits soll sie Bezieher von Arbeitslosengeld II sozial stabilisieren und auch dadurch ihre Beschäftigungsfähigkeit verbessern, andererseits die Arbeitsbereitschaft überprüfen. Das IAB-InfoSpezial bietet einen Überblick zu Zielen, Bewertungen, Nutzung und Wirkungen der Ein-Euro-Jobs.

    IAB-InfoSpezial: Ein-Euro-Jobs 


    Ausländer sind in Deutschland vergleichsweise schlecht qualifiziert

    Dienstag, 22. Januar 2008

    IAB-Kurzbericht Nr. 1/2008

    Migranten sind in den USA, Kanada und Australien sehr viel höher qualifiziert als in Deutschland und Frankreich. Zudem sind sie in den klassischen Einwanderungsländern im Durchschnitt auch deutlich besser ausgebildet als die Bevölkerung ihrer Herkunftsländer. Die Zuwanderer in Deutschland verfügen dagegen sogar über niedrigere Bildungsabschlüsse als ihre Landsleute daheim. Die Arbeitsmarktforscher Herbert Brücker und Sebastian Ringer schlagen vor, die Zuwanderung in Deutschland wie in Kanada, Australien und den USA mit einem Punktesystem zu steuern.

    IAB-Kurzbericht Nr. 1

    Presseinformation  


    Arbeitskräftebedarf bis 2025: Die Grenzen der Beschäftigungsexpansion

    Freitag, 21. Dezember 2007
    Die Zahl der Erwerbstätigen dürfte von 2005 bis 2020 zunächst um gut 1,7 Mio. steigen und in den fünf Jahren danach – demographisch bedingt – um rund 0,5 Mio. sinken. Dies zeigen aktuelle Modellrechnungen des IAB bis zum Jahr 2025.

    Nach dieser Langfristprojektion deuten sich Beschäftigungsgewinne ausschließlich für Westdeutschland an. In Ostdeutschland dürfte sich der Beschäftigungsabbau der letzten 15 Jahre in der nächsten Dekade zumindest nicht fortsetzen.

    IAB-Kurzbericht Nr. 26


    Nur wenige arbeiten bis 65

    Mittwoch, 19. Dezember 2007

    Ende 2004 waren nur rund fünf Prozent aller 64-jährigen Männer sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Bei 64-jährigen Frauen lag die Beschäftigungsquote mit drei Prozent im Westen und  einem Prozent im Osten sogar noch erheblich darunter. Wer die Regelaltersrente erreicht, ist demnach meist gar nicht mehr erwerbstätig. Bereits ab 55 sinken die Beschäftigungsquoten, ab 60 Jahren sogar rapide.

     

    IAB-Kurzbericht Nr. 25

    Presseinformation


    Betriebliche Trainingsmaßnahmen bauen Brücken in den Job

    Montag, 17. Dezember 2007

    Betriebliche Trainingsmaßnahmen erhöhen die Beschäftigungswahrscheinlichkeit um 15 Prozentpunkte. Nichtbetriebliche Trainingsmaßnahmen, zum Beispiel durch Bildungsträger, steigern die Chancen für einen neuen Job dagegen nur um etwa drei Prozentpunkte. „Die Integrationswirkungen bei betrieblichen Trainingsmaßnahmen treten sehr rasch auf und sind bei weitem stärker als bei den nichtbetrieblichen“, lautet das Fazit des IAB-Kurzberichts 24/2007.

    17.12.2007

    IAB-Kurzbericht Nr. 24

    Presseinformation


    Die Kritik ist nicht stichhaltig

    Dienstag, 11. Dezember 2007

    IAB-Studie "Mindestlohneffekte des Entsendegesetzes": Marion König und Joachim Möller beziehen Stellung zu den Einwänden von Jochen Kluve und Christoph M. Schmidt.

    IAB-Discussion Paper No. 30

    Stellungnahme


    WeGebAU-Programm: Nur jeder achte Betrieb nutzt die geförderte Weiterbildung

    Montag, 10. Dezember 2007

    Die Instrumente des WeGebAU-Programms, mit denen die berufliche Weiterbildung von älteren und geringqualifizierten Beschäftigten gefördert werden, haben bisher wenig Anklang gefunden. Nur knapp die Hälfte aller Betriebe weiß davon, und nur ein Achtel hat die Förderung für seine Mitarbeiter bis jetzt in Anspruch genommen. Insbesondere kleine Betriebe nutzen das WeGebAU-Programm wenig. Gut die Hälfte der Betriebe, die Erfahrung mit den geförderten Weiterbildungen haben, beurteilen die Ergebnisse jedoch positiv.

    IAB-Kurzbericht Nr. 23

    Presseinformation


    Bürgerarbeit: Kein Beschäftigungswunder in Bad Schmiedeberg

    Mittwoch, 5. Dezember 2007

    Der Modellversuch Bürgerarbeit in Bad Schmiedeberg ist bislang nur bedingt erfolgreich. Zwar ist die Betreuung der Arbeitslosen durchaus intensiviert worden. Allerdings dürfte dies nur zum Teil auf das Konto des Modellversuchs gehen, denn auch in anderen Regionen ist die Betreuungsintensität gestiegen. Zudem zeigen sich beim Vergleich mit anderen Regionen kaum Unterschiede hinsichtlich der Übergänge in reguläre Beschäftigung. Die Ergebnisse legen den Schluss nahe, dass es zumindest in Bad Schmiedeberg weniger an der Aktivierung von Arbeitslosen gemangelt hat, sondern schlicht an Arbeitsplätzen.

    IAB-Forschungsbericht Nr. 14

    Presseinformation 


    Hartz IV trotz Arbeit: häufig nicht von Dauer

    Montag, 3. Dezember 2007

    Rund 1,3 Mio. Personen bezogen im Januar 2007 Hartz-IV-Leistungen, obwohl sie einer Beschäftigung nachgingen. Im Jahresdurchschnitt 2005 lag die Zahl der so genannten Aufstocker noch bei rund 880.000. Bedürftigkeit trotz Erwerbsarbeit ist jedoch häufig nur ein vorübergehender Zustand. Am leichtesten gelingt den Alleinstehenden mit Vollzeitjob der Absprung aus der Hilfebedürftigkeit. Dagegen bleiben geringfügig Beschäftigte und Familien relativ lange im Leistungsbezug.

    IAB-Kurzbericht Nr. 22

    Presseinformation 


    1,25 Millionen offene Stellen im dritten Quartal

    Mittwoch, 14. November 2007

    Im dritten Quartal 2007 lag die Zahl der offenen Stellen bei 1,25 Millionen. Das zeigt eine Betriebsbefragung, mit der das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) regelmäßig das gesamte Stellenangebot erfasst, also auch jene Stellen, die nicht den Arbeitsagenturen gemeldet werden.

    Presseinformation 


    Wissenschaftsrat bewertet das IAB mit "hervorragend"

    Montag, 12. November 2007

    Der Wissenschaftsrat, das wichtigste wissenschaftspolitische Beratungsgremium der Regierung, stellt dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ein sehr gutes Zeugnis aus. „Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass das IAB eine national hervorragende und international sehr anerkannte wissenschaftliche Einrichtung ist, die über das Potential verfügt, auf europäischer Ebene eine führende Rolle zu übernehmen“, heißt es in dem am Montag veröffentlichten Bewertungsbericht.

    Presseinformation


    Neuer IAB-InfoPool "Atypische Beschäftigung"

    Montag, 12. November 2007

    Das Normalarbeitsverhältnis ist noch immer die Regel. Zunehmend gewinnen aber atypische Beschäftigungsformen - wie z. B. befristete oder Teilzeit- und Minijobs - an Bedeutung. Welche Konsequenzen hat das für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Wie wirken sich diese Beschäftigungsverhältnisse auf die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes aus? Der IAB-InfoPool bietet Informationen zum Forschungsstand.

    IAB-InfoPool: Atypische Beschäftigung


    Noch zu wenig betriebliche Maßnahmen für Ältere

    Donnerstag, 11. Oktober 2007

    Sich auf ältere Belegschaften einzustellen, ist die größte Herausforderung für die Betriebe in den nächsten 15 Jahren. Betriebliche Maßnahmen für ältere Beschäftigte sind aber noch eher selten. Ihre Verbreitung hat zwischen 2002 und 2006 sogar leicht abgenommen: Der Anteil der Betriebe mit Maßnahmen für Ältere ist zwischen 2002 und 2006 von 19 auf 17 Prozent zurückgegangen.

    IAB-Kurzbericht Nr. 21

    Presseinformation  

    IABInfoPool: Ältere im Betrieb


    Neuer IAB-InfoPool "Ältere im Betrieb"

    Donnerstag, 11. Oktober 2007

    Die zunehmende Alterung und die abnehmende Zahl der Erwerbspersonen sowie die Anhebung des Rentenalters bleiben nicht ohne Auswirkungen auf die Betriebe. Es ist eine alter(n)ssensible Personalpolitik gefordert, die sich der verändernden Altersstruktur im Betrieb stellt. Der IAB-InfoPool bietet zum Thema Ältere im Betrieb Literaturhinweise, Volltexte, Informationen über Forschungsprojekte und Institutionen und darüber hinaus externe Links. Es werden die Positionen der Politik, der Verbände und Betriebe sowie die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema deutlich.

    IAB-InfoPool: Ältere im Betrieb


    Entwicklung in Ostbayern verlief besser als erwartet

    Mittwoch, 10. Oktober 2007

    Der freie Warenaustausch mit der Tschechischen Republik führte in den 90er Jahren entgegen vieler Befürchtungen nicht zu einem wirtschaftlichen Abstieg der bayerischen Grenzregionen. Auch die Beschäftigungs- und Lohnentwicklung verlief insgesamt besser als erwartet. Gemessen am westdeutschen Durchschnitt kam es bei den Löhnen zeitweise sogar zu einem Aufholprozess.

    IAB-Kurzbericht Nr. 20

    Presseinformation  


    Bewerber aufgrund von Hartz IV zu mehr Kompromissen bereit

    Montag, 1. Oktober 2007
    Ergebnis einer Befragung von 23.500 Betrieben durch das IAB

    Die Hartz-IV-Reform hat dazu geführt, dass Arbeitslose eher bereit sind, Abstriche hinsichtlich der Lohnhöhe, der Arbeitsbedingungen und des Qualifikationsniveaus einer Stelle zu machen. Das geht aus einer repräsentativen Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. An der IAB-Studie beteiligten sich in den Jahren 2005 und 2006 insgesamt rund 23.500 Unternehmen.

    IAB-Kurzbericht Nr. 19

    Presseinformation 


    Langfristig schlechte Arbeitsmarktchancen für Geringqualifizierte

    Mittwoch, 26. September 2007

    Vorschaugrafik zu den qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten von 1975 bis 2005Auch wenn der Konjunkturaufschwung derzeit die Stellensuche erleichtert – der IAB-Kurzbericht 18/2007 konstatiert einen langfristigen Trend zu schlechten Arbeitsmarktchancen für Geringqualifizierte. Im Jahr 2005 lag ihre Arbeitslosenquote mit 26 Prozent zweieinhalbmal so hoch wie bei Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung (10 Prozent) und mehr als sechs Mal höher als bei Akademikern (4 Prozent). Damit hat sich die Schere zwischen den Qualifikationsebenen weiter geöffnet: 1995 lag die Arbeitslosenquote von Personen ohne Berufsabschluss noch bei 22 Prozent.

    IAB-Kurzbericht Nr. 18

    Presseinformation 


    Joachim Möller wird neuer Direktor des IAB

    Donnerstag, 20. September 2007

    Prof. Joachim MöllerDer Regensburger Ökonomieprofessor Joachim Möller wird ab dem 1. Oktober 2007 neuer Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg. Möller, der das IAB als Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats schon seit dem Jahr 2000 aktiv begleitet, wird seine Aufgaben als Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Regensburg in begrenztem Umfang weiter wahrnehmen. Damit werden die engen Kooperationsbeziehungen des Instituts mit der universitären Forschung ausgebaut.

    Presseinformation

    Curriculum Vitae


    Jeder Siebte bezog schon mal Leistungen nach dem SGB II

    Donnerstag, 13. September 2007

    In den Jahren 2005 und 2006 erhielten insgesamt 10,3 Millionen Personen in 6,2 Millionen Bedarfsgemeinschaften zumindest zeitweise Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II). Sieht man von den über 65-Jährigen ab – sie haben definitionsgemäß keinen Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II –, war jeder siebte Einwohner Deutschlands in diesen zwei Jahren mindestens einen Monat auf die staatliche Unterstützung angewiesen. Es sind also erheblich größere Teile der Bevölkerung auf Leistungen der Grundsicherung angewiesen, als aus den Monatsstatistiken erkennbar ist: Im Juli 2007 bezogen nach vorläufigen statistischen Hochrechnungen 7,3 Millionen Personen in 3,7 Millionen Bedarfsgemeinschaften SGB-II-Leistungen.

    IAB-Kurzbericht Nr. 17

    Presseinformation 


    Neuer IABInfoPool "Fachkräftebedarf"

    Montag, 10. September 2007

    Mit dem konjunkturellen Aufschwung nimmt in den Betrieben der Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften zu. Arbeitgeber- wie Arbeitnehmervertreter fordern Erleichterungen beim Zugang ausländischer Fachkräfte zum bundesdeutschen Arbeitsmarkt. Andere fordern ein verstärktes Engagement in der Aus- und Weiterbildung. Wie ist die gegenwärtige Situation auf dem Arbeitsmarkt und welche Strategien versprechen Erfolg, einen Fachkräftemangel abzuschwächen bzw. zu vermeiden? Der InfoPool "Fachkräftebedarf" bietet Literaturhinweise, Volltexte, Informationen über Forschungsprojekte und Institutionen sowie Links zum Thema. Es werden die Positionen der Politik, der Verbände und Betriebe sowie die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema deutlich.

    IAB-InfoPool: Fachkräftebedarf


    Engpässe, aber noch kein allgemeiner Ingenieurmangel

    Dienstag, 4. September 2007

    Trotz Engpässen in einigen Ingenieurberufen kann noch nicht von einem flächendeckenden Ingenieurmangel gesprochen werden. Derzeit suchen rund 24000 Ingenieure eine Beschäftigung. Wer bereits länger arbeitslos ist, hat weiterhin Schwierigkeiten, einen Job zu bekommen. Ältere und Frauen sind hiervon besonders betroffen. So ist immer noch jede zwölfte Ingenieurin arbeitslos.

    IAB-Kurzbericht Nr. 16

    Presseinformation


    Arbeitslos – Gesundheit los – chancenlos?

    Donnerstag, 30. August 2007

    Gesundheitlich eingeschränkte Arbeitnehmer tragen ein höheres Risiko, entlassen zu werden, und sie bleiben überdurchschnittlich lange arbeitslos. Zudem kann Arbeitslosigkeit gesundheitliche Probleme auslösen oder verstärken. Auch die wahrgenommene Unsicherheit des eigenen Arbeitsplatzes hat bereits deutlich negative Auswirkungen auf die Gesundheit. Dieses IAB-InfoSpezial bietet Informationen zum Zusammenhang von Arbeitslosigkeit und Gesundheit.

    IAB-InfoSpezial: Arbeitslos - Gesundheit los - chancenlos?


    IAB-Arbeitsmarktprojektion: Arbeitslosigkeit sinkt 2008 auf 3,4 Millionen

    Mittwoch, 22. August 2007

    Die Arbeitslosenzahl wird im Jahresdurchschnitt 2008 auf rund 3,4 Millionen sinken, so die aktuelle Arbeitsmarktprojektion des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Dies wäre ein Rückgang um 360.000 gegenüber 2007. Dabei rechnet das IAB mit einem preisbereinigten Wirtschaftswachstum von 2,7 Prozent im Jahr 2007 und 2,5 Prozent im Jahr 2008.

    IAB-Kurzbericht Nr. 15

    Presseinformation


    Altersarmut droht vor allem westdeutschen Arbeitslosengeld-II-Empfängerinnen

    Montag, 20. August 2007

    Ältere Arbeitslosengeld-II-Empfängerinnen in Westdeutschland sind besonders vom Risiko späterer Altersarmut betroffen. Sie weisen die mit Abstand kürzesten Beitragszeiten zur Rentenversicherung auf und haben meist auch nur geringe Beiträge eingezahlt. Mehrheitlich dürften sie keine existenzsichernde eigenständige Alterssicherung erreichen und daher im Alter auf das Einkommen des Partners oder ergänzende Sozialhilfe angewiesen sein.

    Dagegen sind derzeit ältere Arbeitslose in Ostdeutschland noch am wenigsten von Altersarmut bedroht. Sie profitieren von den jahrzehntelang stabilen Erwerbsbiographien in der ehemaligen DDR. Bei den nachrückenden ostdeutschen Jahrgängen steigt jedoch die Gefahr, dass die schwierige Arbeitsmarktlage dort größere Lücken in die Alterssicherung reißt.

    IAB-Kurzbericht Nr. 14

    Presseinformation


    Materielle Mitarbeiterbeteiligung: Geringe Verbreitung, aber hohe Intensität

    Donnerstag, 9. August 2007

    Immer wieder wird mit guten Argumenten für eine stärkere Beteiligung der Beschäftigten am Unternehmensgewinn und -kapital plädiert. Bislang spielt Mitarbeiterbeteiligung in deutschen Betrieben aber keine große Rolle. Die Ergebnisse einer umfassenden IAB-Betriebsbefragung liefern Informationen über die Verbreitung und die Intensität von Mitarbeiterbeteiligung in ost- und westdeutschen Betrieben.

    IAB-Kurzbericht Nr. 13


    Arbeitsangebotseffekte und Verteilungswirkungen der Hartz-IV-Reform

    Mittwoch, 8. August 2007

    Die Hartz-IV-Gesetz und die damit verbundene Reform der sozialen Sicherung in Deutschland führte nicht nur zu erwarteten Einkommensverlusten bei Arbeitslosenhilfeempfängern sondern auch zu weit weniger beachteten Ausweitungen von Transfers. Neben ehemaligen Empfängern von Sozialhilfe erhalten auch zahlreiche Neufälle eine Unterstützung. Die Studie bestimmt die Verteilungswirkungen der Reform mit Hilfe eines Mikrosimulationsmodells.

    IAB-Forschungsbericht Nr


    Auswirkung der EU-Erweiterung auf Wachstum und Beschäftigung in Deutschland und ausgewählten EU-Mitgliedsstaaten

    Dienstag, 10. Juli 2007

    Der Abschlussbericht zum Forschungsvorhaben 33/05 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie über die "Auswirkung der EU-Erweiterung auf Wachstum und Beschäftigung in Deutschland und ausgewählten EU-Mitgliedstaaten" liegt jetzt vollständig vor.

    Ein Schwerpunkt der Studie, an der das IAB beteiligt war, ist die Analyse der Migration aus den neuen EU-Mitgliedstaaten. Die Autoren stellen dazu fest, dass Zuwanderung grundsätzlich zu gesamtwirtschaftlichen Gewinnen führen kann, wobei die positiven Effekte mit der Qualifikation der Zuwanderer ansteigen. Mit Blick auf die Ungewissheit über das Migrationspotenzial nach Deutschland und der damit verbundenen Wirkungen auf die heimische Bevölkerung sprechen sie sich für eine schrittweise Öffnung des Arbeitsmarktes (z.B. durch Sicherheitsklauseln oder Quoten) aus. Dabei könnten, etwa nach kanadischem Vorbild, Kriterien wie Qualifikation und Bildungsniveau zugrunde gelegt werden.

    Studie (einschließlich einer deutschen und englischen Zusammenfassung)


    Frauen an der Spitze: "Vielfältige Ungleichheiten"

    Mittwoch, 27. Juni 2007

    Die Arbeitsbedingungen und Lebenslagen männlicher und weiblicher Führungskräfte unterscheiden sich erheblich. Eine umfassende, zugleich sehr kompakte und gut lesbare Bestandsaufnahme bietet der im Campus-Verlag erschienene Band "Frauen an der Spitze" von Corinna Kleinert, Susanne Kohaut, Doris Brader und Julia Lewerenz.

    Presseinformation (mit Cover-Abbildung zum Download) 


    40 Jahre IAB

    Samstag, 16. Juni 2007

    Wissen verändert PerspektivenMitte der sechziger Jahre befürchteten Fachleute, dass die voranschreitende Automatisierung der Produktion große Entlassungswellen und bisher nicht gekannte Brüche in den Erwerbsbiografien mit sich bringen wird. Aufgrund des sich abzeichnenden Strukturwandels gründete die Bundesanstalt für Arbeit im Jahr 1967 das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Am Jubiläumsfest am 16. Juni 2007 nahmen unter anderem Bundesarbeitsminister Franz Müntefering, der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA) Frank-J. Weise, Mitglieder des Verwaltungsrats der BA und zahlreiche hochkarätige Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen teil. 

    Impressionen   Presseinformation


    Tarifbindung nimmt weiter ab

    Donnerstag, 14. Juni 2007

    Die Zahl der tarifgebundenen Betriebe ist in den letzten Jahren erheblich zurückgegangen. Nur noch etwas mehr als die Hälfte der Beschäftigten wird von Flächentarifverträgen erfasst. 

    IAB-Forschungsbericht Nr. 5/2007   Presseinformation


    Stellenbesetzung: Netzwerke unverändert wichtig

    Montag, 4. Juni 2007

    Ein Drittel aller Neueinstellungen kommt über eigene Mitarbeiter und persönliche Kontakte zustande. Die informelle Suche nach Bewerbern hat damit nach wie vor große Bedeutung, zeigt eine Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) aus dem vierten Quartal 2006. Bei fast jeder vierten Neueinstellung der vorangegangen 12 Monate fanden die Arbeitgeber einen passenden Bewerber durch Zeitungsinserate.

    Presseinformation



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