Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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    Arbeitslosengeld-II-Empfänger sind bei der Jobsuche nicht in jeder Hinsicht kompromissbereit

    Montag, 7. September 2009

    IAB: Individuelle Strategien bei der Betreuung notwendig

    Graphik zu IAB-Kurzbericht 19/2009Arbeitslosengeld-II-Empfänger sind für einen neuen Arbeitsplatz zu Zugeständnissen bereit, nicht jedoch in jeder Hinsicht. Mehr als zwei Drittel würden einen langen Arbeitsweg, ungünstige Arbeitszeiten, eine Arbeit unter ihrem Qualifikationsniveau oder belastende Arbeitsbedingungen in Kauf nehmen. Weniger kompromissbereit zeigen sie sich beim Thema Umzug: Rund zwei Drittel der Befragten können sich nicht vorstellen, für einen neuen Arbeitsplatz den Wohnort zu wechseln. Die Lohnvorstellungen der Arbeitslosengeld-II-Empfänger liegen durchschnittlich bei 6,29 Euro netto pro Stunde.

    IAB-Kurzbericht 19/2009

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    Sieben Prozent der Betriebe sehen sich durch die Wirtschaftskrise existenziell gefährdet

    Donnerstag, 3. September 2009

    Graphik aus IAB-Kurzbericht 18/2009Laut einer repräsentativen Arbeitgeberbefragung waren 39 Prozent der Betriebe im zweiten Quartal 2009 von der Wirtschaftskrise erfasst. Sieben Prozent fühlten sich sogar existenziell gefährdet. Betroffen sind zwar alle Wirtschaftsbereiche, aber in sehr unterschiedlichem Ausmaß. Bei den privaten, sozialen und öffentlichen Dienstleistungen sahen sich 19 Prozent der Betriebe betroffen, darunter zwei Prozent existenziell gefährdet. Im Bereich Metall waren dagegen siebzig Prozent betroffen – und darunter 20 Prozent existenziell gefährdet.

    IAB-Kurzbericht 18/2009

    Presseinformation



    Betriebe investieren in die Kurzarbeit rund fünf Milliarden Euro

    Montag, 17. August 2009

    Für Kurzarbeit wenden die betroffenen Betriebe in Deutschland 2009 zwischen 4,2 und 6,2 Milliarden Euro auf. Die Arbeitsmarktforscher Hans-Uwe Bach und Eugen Spitznagel betonen: „Die Betriebe zahlen mit – und haben was davon“.

    IAB-Kurzbericht 17/2009

    Presseinformation

    IAB-InfoSpezial: Kurzarbeit


    Rückgang der offenen Stellen konzentriert sich auf Westdeutschland

    Donnerstag, 13. August 2009

    Im zweiten Quartal 2009 gab es in Deutschland 897.000 offene Stellen. Das waren 230.000 weniger als im zweiten Quartal 2008. Während die Zahl der offenen Stellen in Westdeutschland um mehr als 255.000 auf rund 700.000 zurückging, verzeichnete Ostdeutschland sogar einen Anstieg um 25.000 auf 195.000.

    Presseinformation


    Nur jede 25. Frau arbeitet in der ersten Führungsebene

    Montag, 3. August 2009

    Jeder zehnte beschäftigte Mann, aber nur jede 25. Frau arbeitet in der obersten Führungsebene, zeigen die Auswertungen des IAB-Betriebspanels 2008. In der obersten Führungsebene ist nur jede vierte Führungskraft eine Frau, in der zweiten Ebene jede dritte. Damit haben sich die Zahlen seit 2004 kaum verändert. „Nach wie vor stehen Betriebe meist unter einer männlichen Führung“, schreiben die Autoren der Studie. Selbst in frauendominierten Betrieben mit einem durchschnittlichen Frauenanteil von 84 Prozent besetzen Frauen nur 56 Prozent der Führungspositionen.

    IAB-Forschungsbericht 4/2009 

    Presseinformation

    IAB-InfoPool: Frauen in Führungspositionen


    Best Paper Award 2008 der Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung (ZAF) an Bernhard Boockmann, Daniel Gutknecht und Susanne Steffes

    Mittwoch, 29. Juli 2009

    Die Herausgeberinnen und Herausgeber der Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung (ZAF) haben auch in diesem Jahr den Best Paper Award für den besten Artikel des vorangegangenen Jahrgangs vergeben. Der Preis, der mit 1.000 Euro dotiert ist, geht an Bernhard Boockmann, Daniel Gutknecht und Susanne Steffes. Ihr Beitrag trägt den Titel „Die Wirkung des Kündigungsschutzes auf die Stabilität 'junger' Beschäftigungsverhältnisse“ und ist in dem Themenheft zu Flexibilisierungspotenzialen bei heterogenen Arbeitsmärkten (2-3/2008) erschienen.

    In ihrer Untersuchung nutzen die Preisträger die Herabsetzung des Schwellenwertes im deutschen Kündigungsschutzgesetz im Jahr 1999 gleichsam als natürliches Experiment. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich der Kündigungsschutz positiv auf die Beschäftigungsstabilität neu geschaffener Arbeitsverhältnisse auswirkt. Das Herausgebergremium bewertet die Untersuchung als einen originellen und arbeitsmarktpolitisch hochrelevanten Beitrag, der durch sein überzeugendes Forschungsdesign, eine sehr sorgfältige Datenaufbereitung und -analyse und seine klare Sprache besticht.

    Die Wirkung des Kündigungsschutzes auf die Stabilität "junger" Beschäftigungsverhältnisse

    Das IAB und das Herausgebergremium der ZAF gratulieren der Preisträgerin und den Preisträgern herzlich. Wir weisen darauf hin, dass Beiträge, an denen Mitglieder des ZAF-Herausgebergremiums als Koautoren beteiligt waren, a priori von der Bewertung ausgenommen wurden.


    Situation von Älteren auf dem Arbeitsmarkt ist in den letzten Jahren besser geworden

    Mittwoch, 22. Juli 2009

    Graphik aus IAB-Kurzbericht 16/2009„Die Situation von Älteren auf dem Arbeitsmarkt ist immer noch alles andere als rosig, hat sich aber in den letzten Jahren verbessert“, schreiben Andrea Arlt, Martin Dietz und Ulrich Walwei im IAB-Kurzbericht 16/2009. So hat sich die Erwerbstätigenquote der 55- bis 64-Jährigen in Deutschland im Zeitraum von 1998 bis 2008 merklich erhöht. Sie übertrifft nun mit 53,8 Prozent das im Jahr 2000 in Lissabon vereinbarte EU-Ziel von 50 Prozent für 2010. Zudem liegt sie über dem aktuellen Durchschnittswert der damaligen 15 Mitgliedsländer der Europäischen Union. Günstig entwickelt hat sich in Deutschland vor allem die Beschäftigungsquote der 55- bis 59-Jährigen. Große Probleme bestehen aber noch bei der Beschäftigung der über 60-Jährigen und der gering qualifizierten Älteren.

    IAB-Kurzbericht 16/2009 

    Presseinformation


    Preis für die "Best Junior Publication" an Gerhard Krug und Mitautoren

    Dienstag, 14. Juli 2009

    Das 2008 erschienene Papier "Welfare effects of the Euro cash changeover" von Christoph Wunder, Johannes Schwarze, Gerhard Krug (IAB) und Bodo Herzog wurde mit dem Junior Prize of the Society of Friends of the DIW Berlin für die "Best scientific publication in 2007-2008 based on German Socio-Economic Panel Data" ausgezeichnet.

    Informationen zur Publikation


    Berufsvorbereitende Angebote

    Freitag, 3. Juli 2009

    Der Übergang von der Schule in die Berufsausbildung verläuft für viele Jugendliche nicht reibungslos. Die Zahl der Jugendlichen, die zunächst eine Maßnahme der Berufsvorbereitung antreten, ist fast genauso hoch wie die Zahl derer, die einen betrieblichen Ausbildungsplatz gefunden haben. Die Maßnahmen der Berufsvorbereitung führen nicht unmittelbar zu einem qualifizierten Ausbildungsabschluss, sondern vermitteln die erforderlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten für die Bewerbung um einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Das InfoSpezial bietet mit Hinweisen auf Literatur und Forschungsprojekte einen Einblick in die Vielzahl der schulischen und außerschulischen Angebote. Es erschließt empirische Befunde zur Übergangsproblematik und zeigt Möglichkeiten und Grenzen politischer Interventionsstrategien auf.

    IAB-InfoSpezial: Berufsvorbereitende Angebote  


    40 Jahre Arbeitsförderungsgesetz

    Mittwoch, 1. Juli 2009

    Am 1. Juli 1969 trat das Arbeitsförderungsgesetz (AFG) mit dem Ziel in Kraft, „dass ein hoher Beschäftigungsstand erzielt und aufrechterhalten, die Beschäftigtenstruktur ständig verbessert und damit das Wachstum der Wirtschaft gefördert wird“. In der Folgezeit wurde das AFG vielfach novelliert und den veränderten Arbeitsmarktstrukturen und ökonomischen Rahmenbedingungen angepasst. 1998 wurde es durch das Sozialgesetzbuch III abgelöst. Das IAB-InfoSpezial „40 Jahre Arbeitsförderungsgesetz“ bietet mit ausgewählten Literaturhinweisen einen Rückblick auf eine intensive Reformdebatte und die Positionierung der Akteure aus Politik und Wissenschaft bis hin zu den „Gesetzen für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“. Die Debatte um die Hartz-Reformen findet sich im IAB-InfoPool „Hartz-Gesetze“ wieder.

    IAB-InfoSpezial: 40 Jahre Arbeitsförderungsgesetz


    "Green New Deal" - Auf grüner Welle aus der Krise?

    Dienstag, 30. Juni 2009

    Welchen Beitrag leisten Umwelttechnologien zu Wachstum und Beschäftigung? Welche Schritte helfen, damit sie ihre Potenziale entfalten können? Diese Fragen gewinnen vor dem Hintergrund des schweren Konjunktureinbruchs infolge der Finanzmarktkrise neue Aufmerksamkeit. Die Aussichten für den Umweltsektor scheinen günstig; so hat das Bundesumweltministerium die Umsatzprognosen jüngst trotz der Krise deutlich nach oben korrigiert. Im Vorfeld der Bundestagswahl 2009 stehen Konzepte, wie sich die Bewältigung der Konjunkturkrise mit einer ökologischen Modernisierung der Volkswirtschaft verbinden lässt, im Blickfeld der Öffentlichkeit.
    In diesem IAB-InfoSpezial ist eine Quellenauswahl zu den wirtschaftlichen Perspektiven des Umweltsektors zusammengestellt. Neben Analysen und Prognosen zu Wachstums- und Beschäftigungsentwicklung finden sich darunter auch Beiträge, die sich mit den Qualifikationsanforderungen der „ökologischen Branchen“ befassen.

    IAB-InfoSpezial: „Green New Deal“ – Auf grüner Welle aus der Krise?


    Nur wenige Unternehmensgründer in Deutschland

    Montag, 22. Juni 2009

    Die Zahl der Unternehmensgründer ist in Deutschland im internationalen Vergleich sehr niedrig. Nur 2,4 Prozent der 18- bis 64-Jährigen sind gerade dabei, ein Unternehmen zu gründen. Weitere 1,4 Prozent haben sich während der vergangenen dreieinhalb Jahre selbstständig gemacht. Damit belegt Deutschland innerhalb von 18 vergleichbar hochentwickelten Ländern den vorletzten Platz. Ganz vorne liegen die USA, Schlusslicht ist Belgien, geht aus den Daten des Global Entrepreneurship Monitors (GEM) hervor.

    IAB-Kurzbericht 15/2009 

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    IAB-InfoSpezial: Unternehmensgründungen


    Ausgezeichnet: IAB erhält Zertifikat für familienbewusste Personalpolitik

    Freitag, 19. Juni 2009

    Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg baut seine familienbewusste Personalpolitik weiter aus: Das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit wurde jetzt von der berufundfamilie gGmbH mit dem Zertifikat zum Audit „berufundfamilie“ ausgezeichnet. 

    Informationen zur Verleihung


    Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung

    Donnerstag, 18. Juni 2009

    Wer einen Ausbildungsplatz sucht, braucht einen möglichst guten Schulabschluss. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist wiederum ein entscheidender Faktor für die dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Ein wachsender Anteil Jugendlicher scheitert jedoch an den beiden Hürden Schulabschluss und Ausbildungsplatzsuche. Neben leistungsschwächeren Jugendlichen sind vor allem sozial Benachteiligte betroffen. Die Infoplattform präsentiert mit Literaturhinweisen (vielfach mit Volltextzugriff), Hinweisen auf Forschungsprojekte sowie weiteren relevanten Internetquellen wissenschaftliche Befunde und Diskussionen zur Übergangsproblematik an der 1. und 2. Schwelle. Sie stellt politische Förderstrategien zur Verbesserung der Einmündung in Ausbildung und Beschäftigung vor.

    IAB-InfoSpezial: Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung


    Wirkungen der Kurzarbeit-Neuregelungen nicht überschätzen

    Mittwoch, 17. Juni 2009

    Graphik aus IAB-Kurzbericht 14/2009Der IAB-Kurzbericht 14/2009 dämpft die Erwartungen an die Ausweitung der Kurzarbeitergeld-Bezugsdauer auf 24 Monate und die vollständige Übernahme der Sozialabgaben nach sechs Monaten durch die Bundesagentur für Arbeit. Andreas Crimmann und Frank Wießner schreiben, man solle die Wirkungen nicht überschätzen: „Je länger die Krise andauert, desto weniger kann Kurzarbeit die Folgen abfedern.“

    IAB-Kurzbericht 14/2009 

    Presseinformation

    IAB-InfoSpezial: Kurzarbeit


    Frauen fassen immer häufiger in hochqualifizierten Berufen Fuß

    Dienstag, 16. Juni 2009

    Titelbild IAB-Forum 1/2009Seit 1994 ist der Anteil der Frauen in den naturwissenschaftlichen Berufen von 20 auf 30 Prozent gestiegen. In den naturwissenschaftlichen Fächern fassen Frauen also nicht nur im Studium, sondern auch auf dem Arbeitsmarkt zunehmend besser Fuß.

    IAB-Forum 1/2009

    Presseinformation


    Unternehmen halten trotz Krise Personal in bisher nicht gekanntem Ausmaß

    Mittwoch, 10. Juni 2009

    Die Unternehmen nutzen interne Strategien der Anpassung des Personaleinsatzes an die verschlechterte Auftragslage in bisher nicht gekanntem Ausmaß. Statt Personen zu entlassen, wird die Auslastung der Beschäftigten verringert – vor allem durch Kurzarbeit, Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit, Abbau von Überstunden und eine Reduzierung der Guthaben auf den Arbeitszeitkonten. Im Jahresdurchschnitt 2009 wird es daher selbst bei einer Schrumpfung des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um sechs Prozent nur 3,7 Millionen Arbeitslose geben.

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    Flexible Arbeitszeiten und Kurzarbeit bremsen Jobverluste

    Donnerstag, 4. Juni 2009

    Flexible Arbeitszeiten und Kurzarbeit haben die erste Wucht der Wirtschaftskrise am deutschen Arbeitsmarkt abgefangen. Der Stand auf den Arbeitszeitkonten ist im Schnitt um fast 6 Stunden abgeschmolzen. Die Zahl der Kurzarbeiter ist in den ersten Monaten des Jahres sprunghaft angestiegen und belief sich im Monatsdurchschnitt des ersten Quartals 2009 auf 950 000. Bei der Kurzarbeit ist gut ein Drittel der normalen Arbeitszeit ausgefallen. Auf alle Arbeitnehmer umgerechnet waren das im ersten Quartal 3,5 Arbeitsstunden. 

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    Jeden Tag beginnen und enden durchschnittlich 30.000 Arbeitsverhältnisse in Deutschland

    Mittwoch, 27. Mai 2009

    Graphik aus IAB-Kurzbericht 13/2009An jedem Arbeitstag der vergangenen zehn Jahre wurden im Durchschnitt rund 30.000 Arbeitsverhältnisse begonnen und etwa ebenso viele beendet. Die Dynamik auf dem Arbeitsmarkt wird häufig unterschätzt. Auch im Aufschwung werden viele Mitarbeiter entlassen – und in der Krise immer noch Mitarbeiter eingestellt.

    IAB-Kurzbericht 13/2009 

    Presseinformation


    Vier von zehn Alleinerziehenden beziehen Hartz IV

    Montag, 25. Mai 2009

    Rund 650.000 Alleinerziehende sind auf Hartz IV angewiesen. Vier von zehn Alleinerziehenden beziehen die Leistungen der Grundsicherung. Zudem benötigen sie vergleichsweise lange die staatliche Unterstützung: Innerhalb von zweieinhalb Jahren konnten nur die Hälfte der Alleinerziehenden, aber mehr als zwei Drittel der anderen Haushalte den Leistungsbezug beenden.

    IAB-Kurzbericht 12/2009 

    Presseinformation

    IAB-InfoSpezial: Alleinerziehende - Arbeitsmarktintegration statt Hilfebedürftigkeit


    Stellen werden am häufigsten über Netzwerke und Zeitungsinserate besetzt

    Mittwoch, 20. Mai 2009

    Fast ein Drittel aller Neueinstellungen kam im Jahr 2008 über eigene Mitarbeiter und persönliche Kontakte zustande. Bei rund jeder vierten Neueinstellung fanden die Arbeitgeber einen passenden Bewerber durch Zeitungsinserate.

    Presseinformation


    Zahl der offenen Stellen deutlich zurückgegangen

    Montag, 18. Mai 2009

    Die Top-5-Berufe der sofort zu besetzenden offenen StellenIm ersten Quartal 2009 gab es 870.000 offene Stellen. Das sind 221.000 weniger als im Vorquartal IV/2008 und 273.000 weniger als im Vorjahresquartal I/2008. Nach dem noch moderaten Rückgang der Stellenangebote im vierten Quartal 2008 hat die Wirtschaftskrise mit der üblichen Verzögerung von einigen Monaten inzwischen deutliche Spuren auf dem Stellenmarkt hinterlassen. Der Rückgang im ersten Quartal 2009 betraf nahezu ausschließlich Westdeutschland. Die ostdeutsche Wirtschaft ist weniger exportabhängig und daher von der Wirtschaftskrise bislang auch weniger hart betroffen.
    IAB-Kurzbericht 11/2009 

    Ergänzende Zahlen zum ersten Quartal 2009

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    Jeder fünfte Ausbildungsabsolvent wird erst einmal arbeitslos

    Dienstag, 12. Mai 2009

    Neue Ausbildungsverträge und bei der BA gemeldete Bewerber 1995 bis 2008In den letzten 15 Jahren wurde im Schnitt fast jeder fünfte westdeutsche Absolvent nach der Ausbildung zunächst arbeitslos. In Krisenzeiten waren es bis zu 22 Prozent. Gut sechs von zehn westdeutschen Ausbildungsabsolventen wurden von ihren Ausbildungsbetrieben übernommen. Ein knappes Fünftel der Absolventen verließ zwar den Ausbildungsbetrieb, fand jedoch direkt im Anschluss eine andere Stelle.

    IAB-Kurzbericht 10/2009

    Presseinformation


    Fünf Jahre EU-Osterweiterung: Deutschland profitiert langfristig von der Arbeitsmigration

    Mittwoch, 29. April 2009

    Die Zuwanderung aus den acht osteuropäischen Beitrittsländern erhöhte das Bruttoinlandsprodukt in der erweiterten EU seit 2004 um 0,2 Prozent oder 24 Milliarden Euro. Deutschland hatte aufgrund seiner Zuwanderungsbeschränkungen in den ersten fünf Jahren seit der EU-Osterweiterung nur einen geringen Anteil an der Migration. Eine Öffnung der deutschen Arbeitsmärkte für eine Zuwanderung aus den Beitrittsländern würde langfristig positive Effekte haben.

    IAB-Kurzbericht 9/2009

    Presseinformation

    Projektberichte: Labour mobility within the EU in the context of enlargement and the functioning of the transitional arrangements


    Altersteilzeit in heutiger Form nicht über 2009 hinaus verlängern

    Montag, 27. April 2009

    Graphik: Inanspruchnahme der AltersteilzeitDas IAB spricht sich dafür aus, die 2009 auslaufende Förderung der Altersteilzeit in heutiger Form nicht weiter zu verlängern. Das in neun von zehn Fällen genutzte Blockmodell gibt falsche Signale und reduziert den Druck auf die Unternehmen, rechtzeitig Konzepte für ein alternsgerechtes Arbeiten zu entwickeln. „Nicht der vorzeitige Ausstieg aus dem Erwerbsleben, sondern der lange Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit sollte gefördert werden“, betont die Arbeitsmarktforscherin Susanne Wanger im IAB-Kurzbericht 8/2009.

    IAB-Kurzbericht 8/2009

    Presseinformation

    IAB-InfoSpezial: Altersteilzeit


    Bayern ist das Hauptziel der ostdeutschen Zuwanderer

    Mittwoch, 8. April 2009

    Grafik zu Durchschnittliche gewichtete Wanderungssalden der Bundesländer 2000 bis 2006Mehr als ein Viertel aller ostdeutschen Beschäftigten, die in den Westen umziehen, siedeln sich in Bayern an. Damit ist das süddeutsche Bundesland das Hauptziel der ostdeutschen Zuwanderer. Der Zustrom ist stark überproportional, da in Bayern nur rund 20 Prozent der Beschäftigten Westdeutschlands arbeiten. Westdeutsche Beschäftigte, die nach Ostdeutschland ziehen, wählen überdurchschnittlich oft Berlin als Ziel.

    IAB-Kurzbericht 7/2009

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    Konjunkturprogramm

    Montag, 23. März 2009

    Als Reaktion auf die Wirtschaftskrise wurden in Deutschland zwei Konjunkturpakete beschlossen. Sie sollen die wirtschaftliche Lage und den Arbeitsmarkt stabilisieren. Das InfoSpezial "Konjunkturprogramm" bietet Literaturhinweise zu den Möglichkeiten makroökonomischer Stabilisierungspolitik in Deutschland und der EU. Zudem werden durch weiterführende Links Statements aus Wissenschaft und Politik erschlossen.

    IAB-InfoSpezial: Konjunkturprogramm


    Gender Pay Gap - Geschlechtsspezifische Lohnungleichheit in Deutschland

    Freitag, 20. März 2009

    In Deutschland liegt der durchschnittliche Bruttostundenlohn von Frauen 23 Prozent unter dem der Männer. EU-weit sind es lediglich 17 Prozent. Erwerbsunterbrechungen, Konzentration in niedrig bezahlten Berufen, vermehrte Teilzeitarbeit, kaum Aufstieg in Führungspositionen u.ä. führen zu diesen Lohnunterschieden. Die politischen Akteure stimmen darin überein, dass die Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen beseitigt werden muss. Welche Maßnahmen jedoch zur Verwirklichung des Ziels nötig sind, darüber herrscht weit weniger Einigkeit. Das InfoSpezial bietet Informationen zur Empirie geschlechtsspezifischer Lohnungleichheit sowie zu deren Ursachen - und zu den Positionen der politischen Akteure.

    IAB-InfoSpezial: Gender Pay Gap - Geschlechtsspezifische Lohnungleichheit in Deutschland


    Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern in Deutschland seit 15 Jahren kaum geringer geworden

    Donnerstag, 19. März 2009

    Lohnungleichheit zwischen Männern und FrauenBei gleicher Ausbildung, gleichem Alter, gleichem Beruf und im gleichen Betrieb verdienen Frauen zwölf Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Die Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern hat sich gegenüber dem Stand vor 15 Jahren kaum verändert, zeigt eine Studie, die das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) gemeinsam mit der Universität Konstanz durchgeführt hat. Die Analyse legt offen: Unterm Strich beruht die geringere Entlohnung von Frauen weniger auf finanzieller Ungleichbehandlung im Einzelfall, sondern vor allem auf gesellschaftlichen Strukturen, die Frauen seltener als Männer in gut bezahlte Jobs gelangen lassen.

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    3,6 bis 3,7 Millionen Arbeitslose im Jahresdurchschnitt 2009

    Donnerstag, 12. März 2009

    Graphik zu IAB-Kurzbericht 6/2009Im Jahresdurchschnitt 2009 wird es voraussichtlich 3,6 bis 3,7 Millionen Arbeitslose geben, geht aus der im Kurzbericht 6/2009 veröffentlichten IAB-Arbeitsmarktprojektion hervor. Dies wäre ein Anstieg von 330.000 bis 430.000 gegenüber 2008. Dabei unterstellt das IAB eine Schrumpfung des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 2,75 bis 3,5 Prozent.

    IAB-Kurzbericht 6/2009

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    Acht von zehn beziehen Hartz IV bereits länger als ein Jahr

    Montag, 9. März 2009

    Grafik aus IAB-Kurzbericht 5/2009Bei der Einführung von Hartz IV im Januar 2005 waren gut 6 Millionen Personen auf die neue staatliche Hilfe angewiesen. Mehr als 3 Millionen von ihnen bekamen die Unterstützung über drei Jahre durchgehend bis Dezember 2007. Lange Bezugsdauern und wiederholte Bedürftigkeit prägen Hartz IV, zeigt der IAB-Kurzbericht 5/2009. 78 Prozent der Hartz-IV-Empfänger im Dezember 2007 bezogen die staatliche Unterstützung bereits mindestens 12 Monate am Stück.

    IAB-Kurzbericht 5/2009

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    Schul- und Ausbildungsabbrecher

    Donnerstag, 5. März 2009

    Je niedriger die Qualifikation von Erwerbspersonen, desto schwächer ist deren Wettbewerbsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt. Personen ohne Schul- oder Berufsabschluss haben deutlich geringere Chancen auf eine dauerhafte Integration ins Arbeitsleben. Im Rahmen der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung soll daher innerhalb der nächsten fünf Jahre die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss von derzeit acht Prozent und die Zahl der jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss von 17 Prozent halbiert werden. Dieses IAB-InfoSpezial führt Forschungsbefunde zu Ursachen und Folgen von Schulmüdigkeit und Ausbildungslosigkeit zusammen und zeigt Präventionsstrategien und Lösungsansätze auf.

    IAB-InfoSpezial: Schul- und Ausbildungsabbrecher 


    Die deutsche Arbeitslosenstatistik ist seit Hartz IV transparenter als in anderen Ländern

    Mittwoch, 4. März 2009

    Graphik aus IAB-Kurzbericht 4/2009Die deutsche Arbeitslosenstatistik ist seit Hartz IV transparenter als in den meisten anderen Ländern. Diese Transparenz ist ein hohes Gut. „Die Arbeitslosenstatistik sollte offen legen, wie viele Menschen tatsächlich ein Beschäftigungsproblem haben“, betont Regina Konle-Seidl im IAB-Kurzbericht 4/2009. Aus ihrem Kurzbericht geht hervor, dass gerade in den als arbeitsmarktpolitisch erfolgreich geltenden Ländern Dänemark, Großbritannien, den Niederlanden und Schweden die offizielle Arbeitslosigkeit wesentlich enger abgegrenzt wird und die Arbeitslosenzahlen folglich kleiner gerechnet werden als hierzulande.

    IAB-Kurzbericht 4/2009

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    IAB-InfoSpezial: Arbeitslos, erwerbslos, nichterwerbstätig? – Die Messung der Arbeitslosigkeit im internationalen Vergleich 


    Ich-AG und Überbrückungsgeld: Zweifel waren unberechtigt

    Montag, 2. März 2009

    Graphik aus IAB-Kurzbericht 3/2009Die Förderung der Selbstständigkeit aus Arbeitslosigkeit mit den zwei Instrumenten Existenzgründungszuschuss („Ich-AG“) und Überbrückungsgeld war erfolgreich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das IAB gemeinsam mit dem Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) durchgeführt hat. Knapp fünf Jahre nach Gründung sind bis zu zwei Drittel der Geförderten noch selbstständig. Zudem sind rund 20 Prozent der ehemaligen Teilnehmer inzwischen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Nur einem kleinen Teil ist es nicht gelungen, wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu gelangen.

    IAB-Kurzbericht 3/2009

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    IAB-InfoPool: Existenzgründungen aus Arbeitslosigkeit



    50 Prozent weniger offene Stellen im vierten Quartal in den Bereichen Metall, Elektro, Maschinen und Fahrzeuge

    Montag, 23. Februar 2009
    In den Bereichen Metall, Elektro, Maschinen- und Fahrzeugbau gab es im vierten Quartal 2008 fast 50 Prozent weniger offene Stellen als ein Jahr zuvor. In der Gesamtbetrachtung ist der Rückgang der offenen Stellen gegenüber dem vierten Quartal 2007 um 130.000 auf knapp 1,1 Millionen aber noch vergleichsweise moderat verlaufen.

    2008 wurde in Deutschland soviel gearbeitet wie nie zuvor

    Donnerstag, 19. Februar 2009

    Das Arbeitsvolumen in Deutschland hat im Jahr 2008 einen Rekordstand erreicht. Insgesamt wurden 57,75 Milliarden Arbeitsstunden geleistet, 1,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Sog des konjunkturellen Abschwungs wurden die Zuwächse immer kleiner, und im vierten Quartal war ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Die Beschäftigungslage war noch stabil, aber die Arbeitnehmer haben im vierten Quartal 2008 pro Kopf 1,1 Prozent weniger Stunden geleistet als im Vorjahr. Es wurden insbesondere bezahlte Überstunden und Guthaben auf Arbeitszeitkonten abgebaut sowie Kurzarbeit eingeführt.

    Zeitreihen zur Entwicklung der Arbeitszeit

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    Vier Jahre Hartz IV: IAB zeichnet ein „gemischtes Bild mit positiver Tendenz“ der Grundsicherung für Arbeitsuchende

    Mittwoch, 28. Januar 2009

    Cover IAB-Bibliothek 315Vier Jahre sind vergangen, seit im Januar 2005 Arbeitslosen- und Sozialhilfe zur Grundsicherung für Arbeitsuchende zusammengelegt wurden. Eine wissenschaftliche Gesamtbilanz liegt jetzt vor: Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) bietet mit dem Band „Aktivierung, Erwerbstätigkeit und Teilhabe“ eine Zusammenschau der Forschungsergebnisse zu den Wirkungen der Arbeitsmarktreform.

    Presseinformation 

    IAB-Bibliothek Band 315

     

     


    Hartz IV trotz Arbeit: Häufig spielen fehlende Kinderbetreuung oder gesundheitliche Einschränkungen eine Rolle

    Montag, 26. Januar 2009

    Grafik Anteil der Personen ohne berufliche Ausbildung in AufstockerhaushaltenRund 1,35 Millionen Erwerbstätige benötigen trotz Arbeit ergänzend Arbeitslosengeld II. Dabei handelt es sich aber nur selten um Vollzeitbeschäftigte, die ausschließlich aufgrund geringer Stundenlöhne bedürftig sind. Die meisten der sogenannten „Aufstocker“ arbeiten weniger als 35 Stunden pro Woche. Einer Ausweitung der Arbeitszeit stehen häufig gesundheitliche Einschränkungen, eine fehlende Berufsausbildung und mangelnde Kinderbetreuungsmöglichkeiten entgegen. Befragungsergebnisse weisen auf eine in der Regel hohe Arbeitsmotivation der Betroffenen hin.

    IAB-Kurzbericht 2/2009

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    Kurzarbeit

    Freitag, 23. Januar 2009

    Kurzarbeit als Instrument der Anpassung an konjunkturell bedingte Arbeitsausfälle erlebt im Moment eine deutliche Aufwertung. Die Verlängerung der Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld auf 18 Monate, die Entlastung der Arbeitgeber bei den Sozialversicherungsbeiträgen und die finanzielle Förderung der Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der Kurzarbeit sind Teile des Konjunkturprogramms der Bundesregierung. Entlastet Kurzarbeit den Arbeitsmarkt nur rein rechnerisch und kurzfristig von Arbeitslosigkeit oder trägt sie tatsächlich zur längerfristigen Stabilisierung der Beschäftigung bei? Dieses IAB-InfoSpezial bietet einen Überblick zum Forschungsstand und zur aktuellen Diskussion.

    IAB-InfoSpezial: Kurzarbeit 


    Arbeitszeitkonten

    Donnerstag, 22. Januar 2009

    Arbeitszeitkonten sind ein vielfach eingesetztes Flexibilisierungsinstrument, um Produktionsschwankungen und Personalengpässe zu bewältigen. Weniger verbreitet sind bisher Langzeitkonten. Dort angesparte Wertguthaben können Arbeitnehmer später für längerfristige Freistellungen von der Arbeit verwenden - etwa um früher in Rente zu gehen, eine Weiterbildung zu machen, Familienangehörige zu pflegen oder ein "Sabbatical" einzulegen. Doch was passiert mit dem Guthaben bei Insolvenz der Firma oder bei einem Arbeitgeberwechsel? Dieses IAB-InfoSpezial bietet Informationen zum Forschungsstand und zur arbeitsmarktpolitischen Diskussion.

    IAB-InfoSpezial: Arbeitszeitkonten 


    In Deutschland zählen fünf Prozent der Vollzeit-Erwerbstätigen zu den „Working Poor“

    Donnerstag, 15. Januar 2009

    Grafik zu IAB-Kurzbericht 1/2009: Armutsquoten von Erwerbstätigen und Nichterwerbstätigen in den USA und in Deutschland In den Jahren 1999 bis 2005 verdoppelte sich der Anteil der Armutsgefährdeten unter den Vollzeit-Erwerbstätigen von drei auf sechs Prozent. Im Jahr 2006 sank die Quote zwar wieder um einen Prozentpunkt auf fünf Prozent. Durch die Folgen der Finanzkrise ist dieser Rückgang aber wieder gefährdet.

    IAB-Kurzbericht 1/2009

    Presseinformation

    IAB-InfoSpezial: Working Poor - Arm trotz Vollzeitbeschäftigung?



    Berufliche Rehabilitation wird seltener anerkannt

    Montag, 22. Dezember 2008

    Grafik aus IAB-Kurzbericht 25/2008: Anerkennung als Rehabilitand bei der Bundesagentur für ArbeitWährend im Jahr 2002 mehr als 100.000 Personen bei der Bundesagentur für Arbeit als berufliche Rehabilitanden anerkannt wurden, waren es 2007 nur noch rund 68.000. Mit dem Inkrafttreten des Sozialgesetzbuchs II im Zuge der Hartz-IV-Reform hat sich dieser Trend verstärkt. Für Arbeitslosengeld-II-Empfänger wurde der Prozess der Anerkennung komplizierter.

    IAB-Kurzbericht 25/2008

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    Fünf Prozent der Beschäftigten trifft 50 Prozent der Arbeitslosigkeit

    Donnerstag, 18. Dezember 2008

    Verteilung der Arbeitslosigkeit bei westdeutschen Männern und Frauen Die Hälfte des Arbeitslosigkeitsvolumens konzentriert sich auf fünf Prozent der Beschäftigten. Dagegen waren mehr als 60 Prozent der zwischen 1950 und 1954 Geborenen im Alter von 25 bis 50 Jahren nie arbeitslos. Besonders häufig von Arbeitslosigkeit betroffen sind Ausländer und Personen ohne Berufsausbildung.

    IAB-Kurzbericht 24/2008

    Presseinformation

    IAB-InfoSpezial: Steigendes Risiko für alle? Die Verteilung der Arbeitslosigkeit im Erwerbsleben


    Kleine und mittlere Unternehmen können Beschäftigungsrückgänge bei Großbetrieben weniger ausgleichen als früher

    Montag, 15. Dezember 2008

    Beschäftigtenanteile nach Betriebsgröße 2005 in West- und OstdeutschlandAm Beschäftigungsrückgang in den Jahren 2002 bis 2005 waren kleine und mittlere Unternehmen stärker beteiligt als in früheren wirtschaftlichen Schwächephasen. Sie konnten weniger als in den Jahren zuvor Arbeitsplatzverluste in Großunternehmen ausgleichen, zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI).

    IAB-Kurzbericht 23/2008

    Presseinformation

    IAB-InfoSpezial: Beschäftigungsdynamik in kleinen und mittleren Unternehmen


    Labour, Markets and Inequality

    Dienstag, 9. Dezember 2008

    Am 24. und 25. September 2009 findet in der Bundesagentur für Arbeit ein internationaler Workshop zum Thema "Labour, Markets and Inequality" statt, der vom IAB gemeinsam mit dem sozialpolitischen Ausschuss des Vereins für Socialpolitik und den Sektionen Soziale Ungleichheit und Politische Soziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie ausgerichtet wird.

    Call for Papers


    Nur jeder Dritte unter 30 schafft den Ausstieg aus Hartz IV

    Mittwoch, 26. November 2008

    IAB-Kurzbericht 22/2008Rund 40 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 29 Jahren, die im Januar 2005 Arbeitslosengeld II bezogen, waren bis Ende 2006 durchgehend auf diese Leistung angewiesen. Rund 60 Prozent der jungen Arbeitslosengeld-II-Bezieher konnten innerhalb des Beobachtungszeitraums von zwei Jahren ihre Hilfebedürftigkeit überwinden. Doch fast die Hälfte dieser Gruppe hat im selben Zeitraum zumindest vorübergehend erneut Arbeitslosengeld II in Anspruch nehmen müssen. Nur rund ein Drittel der jungen Erwachsenen hat in den zwei Jahren den Ausstieg aus der Hilfebedürftigkeit dauerhaft geschafft.

    IAB-Kurzbericht 22/2008

    Presseinformation




    Der Arbeitsmarkt ist für den Abschwung besser gerüstet als früher

    Dienstag, 25. November 2008

    Der deutsche Arbeitsmarkt hat sich in den Jahren 2006 bis 2008 deutlich erholt. Die Arbeitslosigkeit ist von mehr als fünf Millionen im Januar 2005 auf weniger als drei Millionen im Oktober 2008 gesunken. Doch handelt es sich bei dieser positiven Entwicklung um eine Trendwende oder nur um ein konjunkturelles Strohfeuer? Wird der Arbeitsmarkt den kommenden Abschwung besser verkraften als früher? Eine Bestandsaufnahme und einen Ausblick auf die zukünftigen Entwicklungen bietet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mit dem Handbuch Arbeitsmarkt 2009, das am Dienstag in Berlin vom ehemaligen Bundesarbeitsminister Franz Müntefering, dem IAB-Direktor Joachim Möller und dem IAB-Vizedirektor Ulrich Walwei vorgestellt wurde.

    Presseinformation

    O-Töne


    IAB Handbuch Arbeitsmarkt: Analysen, Daten, Fakten

    Dienstag, 25. November 2008

    Handbuch Arbeitsmarkt 2009Der deutsche Arbeitsmarkt hat sich in den Jahren 2006 bis 2008 deutlich erholt. Die Arbeitslosigkeit ist von mehr als fünf Millionen im Januar 2005 auf weniger als drei Millionen im Oktober 2008 gesunken. Doch handelt es sich bei dieser positiven Entwicklung um eine Trendwende oder nur um ein konjunkturelles Strohfeuer? Wird der Arbeitsmarkt den kommenden Abschwung besser verkraften als früher? Eine Bestandsaufnahme und einen Ausblick auf die zukünftigen Entwicklungen bietet jetzt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung mit dem Handbuch Arbeitsmarkt 2009.

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    Handbuch Arbeitmarkt 2009 (IAB-Bibliothek 314)


    Rund eine Million offene Stellen im dritten Quartal

    Montag, 17. November 2008

    Im dritten Quartal 2008 gab es rund eine Million offene Stellen. Das sind 130.000 weniger als im Vorquartal II/2008 und 250.000 weniger als im Vorjahresquartal III/2007.

    Presseinformation

    Ergebnisse des dritten Quartals 2008 der IAB-Erhebung zum gesamtwirtschaftlichen Stellenangebot



    Fast jede zweite Neueinstellung ist befristet

    Donnerstag, 13. November 2008

    IAB-Forum Ausgabe 1/2008: Spurwechsel43 Prozent der im Jahr 2006 abgeschlossenen Arbeitsverträge waren befristet. Im Jahr 2001 lag der Anteil der Befristungen dagegen erst bei 32 Prozent, berichtet Christian Hohendanner in der soeben erschienenen Ausgabe 1/2008 der Zeitschrift IAB-FORUM.

    IAB-Forum 1/2008

    Presseinformation

    Interview-O-Töne



    Arbeitslose profitieren von mehr Arbeitsvermittlern

    Mittwoch, 29. Oktober 2008

    Arbeitslose haben deutlich mehr Chancen, Arbeit zu finden, wenn sie von Anfang an intensiv betreut werden. Das zeigen die Ergebnisse eines Modellprojekts, in dem getestet wurde, ob ein personell verstärktes Vermittlerteam in den Arbeitsagenturen Arbeitslose schneller und dauerhafter vermitteln kann. Der IAB-Kurzbericht 21/2008 macht deutlich, dass der Nutzen am größten ist, wenn die intensive Betreuung gleich zu Beginn der Arbeitslosigkeit einsetzt.

    IAB-Kurzbericht 21/2008

    Presseinformation


    IAB erwartet schwerere Zeiten für den Arbeitsmarkt

    Freitag, 24. Oktober 2008

    Aufgrund der Finanzkrise geht das IAB von steigenden Arbeitslosenzahlen im Laufe des nächsten Jahres aus. Der Jahresdurchschnitt 2009 wird mit rund 3,3 Millionen Arbeitslosen zwar nur wenig vom Durchschnitt 2008 abweichen. Dies ist aber nur eine Folge der vergleichsweise günstigen Ausgangssituation zum Jahresbeginn 2009: Zu diesem Zeitpunkt wird die Arbeitslosenzahl noch deutlich unter dem Jahresdurchschnitt 2008 liegen. Im Jahresverlauf wird die Zahl der Arbeitslosen dann allerdings spürbar zunehmen.

    IAB-Kurzbericht 20/2008

    Presseinformation

    Interview-O-Töne


    Die meisten ausbildungsberechtigten Betriebe bilden auch aus

    Donnerstag, 23. Oktober 2008

    Fast 80 Prozent der ausbildungsberechtigten Betriebe haben sich im Zeitraum 2001 bis 2007 an der Ausbildung von Jugendlichen beteiligt. Dieser Anteil ist weitaus höher, als aus einer jährlichen Betrachtungsweise hervorgeht. Im Jahr 2007 bildete zum Beispiel nur jeder zweite Betrieb mit Ausbildungsberechtigung auch aus. „Bei der Mehrheit der ausbildungsberechtigten Betriebe geht es somit nicht darum, sie überhaupt zur Ausbildung zu motivieren, sondern vielmehr um eine Verstetigung der Ausbildungsaktivitäten“, schreibt Florian Janik im IAB-Kurzbericht 19/2008.

    IAB-Kurzbericht 19/2008

    Presseinformation


    Studieren lohnt sich in Zukunft noch mehr als bisher

    Mittwoch, 22. Oktober 2008

    Qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten 1975 bis 2005Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) fordert eine neue Bildungsexpansion. „Ein Studium lohnt sich, in Zukunft noch mehr als bisher“, lautet das Fazit des IAB-Kurzberichts 18/2008. Bereits in zehn Jahren ist ein Akademikermangel zu erwarten – nicht zuletzt im technischen Bereich.

    IAB-Kurzbericht 18/2008

    Presseinformation


    Vouchers, contracting-out and performance standards: Market mechanisms in active labor market policy

    Montag, 20. Oktober 2008

    Bei den Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik in Deutschland werden zunehmend marktliche Elemente eingesetzt: Der Zugang zur Förderung beruflicher Weiterbildung wird über Bildungsgutscheine gewährt, für Vermittlungsdienstleistungen können private Dritte in Anspruch genommen werden, und für ältere Personen ist jüngst ein Gutschein für einen Lohnzuschuss eingeführt worden. Tragen diese Marktmechanismen dazu bei, Flexibilität und Wirksamkeit der angebotenen Dienstleistungen zu verbessern? Das IAB-InfoSpezial präsentiert – begleitend zum gleichnamigen Workshop – eine Auswahl an theoretischer und empirischer Literatur.


    Eingebürgerte Migranten sind erfolgreicher am Arbeitsmarkt

    Donnerstag, 16. Oktober 2008

    IAB-Kurzbericht 17/2008Migranten mit deutscher Staatsangehörigkeit erreichen höhere Bildungsabschlüsse und haben mehr beruflichen Erfolg als nicht eingebürgerte Migranten. Aus dem IAB-Kurzbericht 17/2008 von Holger Seibert geht jedoch auch hervor: Selbst bei gleichen Ausbildungsabschlüssen haben Migranten schlechtere Arbeitsmarktchancen als Deutsche – und junge Türken sind besonders benachteiligt.

    IAB-Kurzbericht 17/2008

    Presseinformation



    Erst die Arbeit ... dann die Berliner Affären

    Dienstag, 14. Oktober 2008

    Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit (BA), liest am 24. Oktober um 13 Uhr im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Deutschland liest“ in der IAB/BA-Bibliothek aus dem Roman „Nicht die ganze Wahrheit“ von Dirk Kurbjuweit.

    Presseinformation


    Bringing the Jobless into Work?

    Freitag, 10. Oktober 2008

    Bringing the Jobless into Work?Die traditionelle Arbeitsmarktpolitik und eine überwiegend passive Gewährung von Arbeitslosenunterstützung und Sozialhilfe wurden in den letzten zehn Jahren durch Aktivierungsstrategien abgelöst. Soziale Transferleistungen sind von der Bereitschaft zur Übernahme von Arbeitsplatzangeboten oder der Teilnahme an Maßnahmen der Arbeitsförderung abhängig.

    Das Buch stellt Aktivierungsstrategien in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Dänemark, Schweden, den Niederlanden und der Schweiz dar und kontrastiert diese europäischen Strategien mit der Entwicklung in den USA.

    Herausgeber des soeben erschienenen Buches sind Werner Eichhorst (IZA, Bonn), Otto Kaufmann (MPI für ausländisches Sozialrecht, München) und Regina Konle-Seidl (IAB, Nürnberg).


    Neue Betriebe binden sich nur selten an Tarifverträge

    Mittwoch, 8. Oktober 2008

    Grafik Tarifbindung und Orientierung am Branchentarif 2007Die Tarifbindung sinkt zumindest in Westdeutschland weiter, zeigt der IAB-Kurzbericht 16/2008. Zu den Austritten aus den Arbeitgeberverbänden kommt die geringe Neigung neuer Betriebe, sich an Tarifverträge zu binden.

    IAB-Kurzbericht 16/2008

    Presseinformation


    Damit Äpfel nicht mit Birnen verglichen werden...

    Dienstag, 7. Oktober 2008

    Vergleichstypen der Arbeitsagenturen 2008…hat das IAB eine neue Typisierung regionaler Arbeitsmärkte erstellt. Dahinter steht die Erkenntnis, dass der Erfolg von Arbeitsmarktpolitik in hohem Maß von den Arbeitsmarktverhältnissen vor Ort abhängt – und in den Regionen Deutschlands sind diese Verhältnisse sehr unterschiedlich. Um die Wirksamkeit der Arbeitsmarktpolitik und die Leistungen einzelner Arbeitsagenturen beurteilen zu können, müssen die Arbeitsmarktdisparitäten analysiert und berücksichtigt werden. Dazu werden Arbeitsagenturen, die ähnliche Arbeitsmarktbedingungen aufweisen, zu sogenannten Vergleichstypen zusammenfasst. Agenturen eines Typs können dann zu Steuerungszwecken sinnvoll miteinander verglichen werden.

    IAB-Kurzbericht 15/2008

     

     


    Kosten der Arbeitslosigkeit seit 2004 um 27 Prozent gesunken

    Mittwoch, 24. September 2008

    Gesamtfiskalische Kosten der ArbeitslosigkeitDie gute Konjunktur, aber auch die Arbeitsmarktreformen haben die Kosten der Arbeitslosigkeit für die öffentlichen Haushalte deutlich sinken lassen. Im Jahr 2004 betrugen die gesamtfiskalischen Kosten der Arbeitslosigkeit noch 92 Milliarden Euro. In den Jahren 2005 bis 2007 reduzierten sie sich um rund 25 Milliarden auf 68 Milliarden Euro. Die Zahl der Arbeitslosen ging um rund 21 Prozent zurück. Die Kosten je Arbeitslosen sanken um rund 7 Prozent – unter anderem durch die Hartz-IV-Reform.

    IAB-Kurzbericht 14/2008

    Presseinformation


    IAB erwartet 2009 Stagnation am Arbeitsmarkt

    Donnerstag, 11. September 2008

    Entwicklung der Unterbeschäftigung in DeutschlandIm Jahresdurchschnitt 2009 wird es voraussichtlich 3,16 Millionen Arbeitslose geben. Dies ist ein Rückgang um 100.000 gegenüber 2008. Der Rückgang des Jahresdurchschnitts ist aber nur eine Folge der niedrigeren Arbeitslosenzahl am Jahresbeginn 2009 im Vergleich zum Jahresdurchschnitt 2008. Im Verlauf des Jahres 2009 dürften die monatlichen Beschäftigten- und Arbeitslosenzahlen saisonbereinigt stagnieren. Die Verbesserung am Arbeitsmarkt wird ins Stocken geraten.

    IAB-Kurzbericht 13/2008

    Presseinformation


    Eingliederungszuschüsse für Hartz-IV-Empfänger wirken

    Donnerstag, 4. September 2008

    Zugänge in die Förderung mit Eingliederungsvorschuss (EGZ)Die Beschäftigungschancen von Hartz-IV-Empfängern, die mit Eingliederungszuschüssen gefördert wurden, sind 20 Monate nach Förderbeginn 40 Prozentpunkte höher als die vergleichbarer ungeförderter Arbeitsloser. Wegen möglicher Mitnahme- und Substitutionseffekte bedeutet dies aber noch nicht, dass Eingliederungszuschüsse die Arbeitslosigkeit insgesamt senken. Die Autoren des IAB-Kurzberichts 12/2008 sprechen sich daher für einen gezielten Einsatz des arbeitsmarktpolitischen Instruments aus.

    IAB-Kurzbericht 12/2008

    Presseinformation


    Erhöhung des Hartz-IV-Regelsatzes auf 420 Euro würde jährlich zehn Milliarden Euro kosten

    Dienstag, 2. September 2008

    Den Arbeitslosengeld-II-Regelsatz von derzeit 351 auf 420 Euro monatlich zu erhöhen, würde die öffentlichen Haushalte jährlich gut zehn Milliarden Euro kosten. Die Zahl der Hartz-IV-Empfänger würde dabei um bis zu zwei Millionen steigen.

    IAB-Kurzbericht 11/2008

    Presseinformation


    Flexicurity

    Donnerstag, 28. August 2008

    Flexicurity will flexible Arbeitsmärkte mit sozialer Sicherheit für die Beschäftigten verbinden. Das Konzept, das bereits in den 1990er Jahren in den Niederlanden und in Dänemark entwickelt wurde, nimmt heute einen vorderen Platz auf der Agenda der Europäischen Kommission ein. Anfang 2008 hat sie eine Flexicurity Mission gestartet, die den Mitgliedstaaten hilft, die gemeinsamen Grundsätze der Flexicurity in die nationalen Prozesse zu integrieren. Dieses IAB-InfoSpezial bietet Informationen zum Forschungsstand und zur arbeitsmarktpolitischen Diskussion.

    IAB-InfoSpezial: Flexicurity


    Hamburg liegt bei den Existenzgründungen vorne

    Donnerstag, 14. August 2008

    IAB-Kurzbericht 10/2008Mehr als zehn Prozent der Hamburger zwischen 18 und 64 Jahren planen, innerhalb der nächsten drei Jahre ein Unternehmen zu gründen. Weitere vier Prozent haben sich während der vergangenen dreieinhalb Jahre bereits selbstständig gemacht. In den Regionen Oldenburg, Duisburg oder Dresden ist der Anteil der potenziellen Gründer und der Jungunternehmer nur halb so hoch.

    IAB-Kurzbericht 10/2008

    Presseinformation

    IAB-Discussion Paper 32/2008


    Zahl der offenen Stellen geht leicht zurück

    Montag, 11. August 2008

    Im zweiten Quartal 2008 gab es 1,13 Millionen offene Stellen. Das sind 15.000 weniger als im Vorquartal I/2008 und rund 100.000 weniger als im Vorjahresquartal II/2007. Trotz dieses Rückgangs befindet sich die aktuelle Arbeitskräftenachfrage noch auf einem hohen Niveau.

    Presseinformation

    Tabellarische Übersicht


    Ostdeutsche Auszubildende sind sehr mobil

    Mittwoch, 6. August 2008

    Ostdeutsche Jugendliche nehmen für eine Ausbildung weite Wege in Kauf. Sie pendeln sogar häufiger in die westlichen Bundesländer als die ostdeutschen Beschäftigten insgesamt. Auf diese Weise gleichen die Auszubildenden die regionalen Ungleichheiten auf dem Ausbildungsstellenmarkt in einem hohen Maße aus. Ohne diese Flexibilität wäre die Lage in Ostdeutschland deutlich dramatischer.

    IAB-Kurzbericht 9/2008

    Presseinformation


    Zumutbare Arbeit

    Montag, 4. August 2008

    Lehnen erwerbsfähige Hilfebedürftige eine Tätigkeit ab, obwohl sie "zumutbar" ist, müssen sie mit Sanktionen in Form von Leistungskürzungen oder Sperrzeiten rechnen. Was aber heißt „zumutbar?“ Wie hoch ist die Konzessionsbereitschaft? Was muten sich Arbeitslose zu? Das InfoSpezial informiert mit einer Literaturauswahl, Hinweisen auf Forschungsprojekte und Links zu Internetquellen über die Rechtslage sowie über die Auslegungen des Zumutbarkeitsbegriffs und zeichnet die kontroverse wissenschaftliche und arbeitsmarktpolitische Debatte seit Ende der 70er Jahre nach.

    IAB-InfoSpezial: Zumutbare Arbeit


    Best Paper Award 2007 der Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung

    Montag, 21. Juli 2008

    Die Herausgeberinnen und Herausgeber der Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung (ZAF) haben erstmalig einen Best Paper Award für den besten Beitrag eines Jahrgangs vergeben. Das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro teilen sich Lutz Schneider vom Institut für Wirtschaftsforschung Halle sowie Jürg Schweri und Barbara Müller vom Eidgenössisches Hochschulinstitut für Berufsbildung Zollikofen.

    Best Paper Award 2007


    Leuphana Universität ehrt Prof. Dr. Joachim Möller

    Mittwoch, 16. Juli 2008

    Prof. Dr. Joachim Möller, Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg und Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Regensburg, hat von der Leuphana Universität Lüneburg die Ehrendoktorwürde erhalten. Mit dieser Auszeichnung ehrt die Hochschule Persönlichkeiten, „deren kritische Haltung zu bewundern ist, und denen die Universität sich im Geiste verbunden fühlt: für den Mut, Fragen zu stellen und nach Antworten zu suchen“.

    Zu Möllers zentralen Forschungsgebieten gehören unter anderem Lohnstrukturen und Lohnungleichheiten, internationale Vergleiche und Regionalanalysen. Die Bandbreite seiner aktuellen Forschungsarbeiten reicht von den ökonomischen Effekten der EU-Osterweiterung über die Auswirkungen von Mindestlöhnen bis hin zur wissenschaftlichen Analyse regionaler Cluster. Im Zusammenhang mit seinen wissenschaftlichen Forschungen engagiert sich der 55-Jährige intensiv in der Verbandsarbeit. Mit Joachim Möller werde ein Wissenschaftler ausgezeichnet, „der seine ökonomische Expertise in den Dienst der Gemeinschaft stellt und seine Erkenntnisse über die Wirtschaft dazu nutzt, immer mit Augenmaß Vertrauen zu geben und zur Wachsamkeit aufzurufen“, so die Leuphana Universität.


    Wissenswirtschaft beschäftigt immer mehr Fachkräfte

    Dienstag, 15. Juli 2008

    Im Jahr 2007 entfiel jede dritte Neueinstellung einer Fachkraft mit Berufsausbildung oder Studium auf die forschungsintensiven Industrien und wissensintensiven Dienstleistungen. Der Anteil der sogenannten Wissenswirtschaft an den Stellenbesetzungen im Fachkräftebereich ist damit in den letzten Jahren deutlich gewachsen: Im Jahr 2000 lag ihr Anteil an den neueingestellten Fachkräften erst bei einem Viertel.

    IAB-Forschungsbericht 3/2008

    Presseinformation


    Neuordnung der Jobcenter – Trägerschaftsmodelle in der Diskussion

    Dienstag, 15. Juli 2008

    Die Arbeits- und Sozialminister von Bund und Ländern haben sich in der Frage der Neuordnung der Jobcenter am 14. Juli 2008 auf eine Änderung des Grundgesetzes geeinigt, um weiterhin eine gemeinsame Betreuung der Langzeitarbeitslosen durch die Bundesagentur für Arbeit und die Kommunen zu ermöglichen. Das Bundesverfassungsgericht hatte im Dezember 2007 die im Rahmen der Hartz-IV-Reform beschlossene Zusammenlegung der Aufgabenwahrnehmung in Arbeitsgemeinschaften ("ARGE") für verfassungswidrig erklärt. Der InfoPool bietet Informationen zu den diskutierten Modellen, zum Forschungsstand der Evaluation und zu den Positionen der politischen Akteure.

    IAB-InfoPool: Optionsmodell - ARGE - getrennte Trägerschaft? SGB II-Modelle in der Diskussion.


    Working Poor - Arm trotz Vollzeitbeschäftigung?

    Freitag, 11. Juli 2008

    Neuere Forschungsbefunde zeigen, dass Armut auch unter Vollzeitbeschäftigten zunimmt. Als „Working Poor“ werden Beschäftigte bezeichnet, die trotz bezahlter Arbeit unterhalb der nationalen Armutsgrenze leben. Die „Lohnarmutsgrenze“ liegt laut Europäischer Union bei 60 Prozent des durchschnittlichen Vollzeiterwerbseinkommens eines Landes. Ist diese Entwicklung eine Konsequenz der Globalisierung oder der Reformen der letzten Jahre im Bereich der sozialen Sicherungssysteme und Arbeitsmarktinstitutionen? Das IAB-InfoSpezial bietet Informationen zum Forschungsstand im In- und Ausland.

    IAB-InfoSpezial: Working Poor


    Bundesminister Olaf Scholz besucht das IAB

    Freitag, 4. Juli 2008
    Bundesarbeits- und Sozialminister Olaf Scholz und IAB-Direktor Joachim Möller (von links nach rechts) vor dem Gebäude des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Foto: Thomas RieseBundesarbeits- und Sozialminister Olaf Scholz war am 4. Juli 2008 im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zu Gast. Er ließ sich in Nürnberg von IAB-Direktor Joachim Möller, Vize-Direktor Ulrich Walwei sowie weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Instituts über Forschungsergebnisse zu aktuellen Arbeitsmarkt-Themen informieren. Olaf Scholz, der unter anderem von Staatssekretär Detlef Scheele begleitet wurde, diskutierte mit den Teilnehmern unter verschiedenen Aspekten über (Chancen-)Gleichheit am Arbeitsmarkt.

    Jeder Achte schafft den Sprung aus dem Niedriglohnsektor

    Montag, 9. Juni 2008

    Etwa jeder dritte vollzeitbeschäftigte Geringverdiener von 1998/99 war sechs Jahre später immer noch im Niedriglohnbereich beschäftigt. Nur jedem Achten gelang der Sprung über die Niedriglohnschwelle. Frauen sind besonders gefährdet, im Niedriglohnsektor zu verbleiben.

    IAB-Kurzbericht Nr. 8

    Presseinformation


    Beratung, Betreuung und Vermittlung von Arbeitslosen

    Mittwoch, 4. Juni 2008

    Innenansichten aus dem nicht immer einfachen 'Kerngeschäft' der Bundesagentur und der SGB-II-Träger liefert ein neues Schwerpunktheft der "Zeitschrift für Sozialreform". Die Beiträge in diesem Schwerpunktheft stammen aus laufenden und gerade abgeschlossenen Forschungsprojekten des IAB und seiner Kooperationspartner. Herausgeber sind Wolfgang Ludwig-Mayerhofer (Universität Siegen) und Markus Promberger (IAB).

    Einzelbeiträge unter Mitwirkung von Markus Promberger (Einleitung), Ulrich Wenzel sowie Johanna Dornette und Angela Rauch

    Zeitschrift für Sozialreform: Heft 1/2008

    Bezug: Lucius & Lucius Verlagsgesellschaft 


    Stelleninserate gewinnen wieder an Bedeutung

    Mittwoch, 28. Mai 2008

    Bei rund jeder vierten Neueinstellung finden die Arbeitgeber einen passenden Bewerber durch Zeitungsinserate. Im Jahr 2004, als der Arbeitskräftebedarf gering war, wurde dagegen nur jede fünfte Stelle über diesen Weg besetzt. In Zeiten hoher Arbeitskräftenachfrage beschreiten die Betriebe vermehrt wieder externe Wege bei der Suche nach Personal – auch jene, die mit Kosten verbunden sind.

    Presseinformation

    Tabelle mit den zentralen Ergebnissen


    Zahl der offenen Stellen gesunken

    Montag, 26. Mai 2008

    Puzzle Arbeitskräftebedarf aber immer noch auf hohem Niveau

    Im ersten Quartal 2008 gab es 1,14 Millionen offene Stellen, zeigt die IAB-Erhebung des gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots. Das sind 80.000 weniger als im Vorquartal IV/2007 und 250.000 weniger als im Vorjahresquartal I/2007. Der Arbeitskräftebedarf ist zwar nach wie vor robust, die Betriebe disponieren aber auf mittlere Sicht vorsichtiger. 

    IAB-Kurzbericht Nr. 7

    Presseinformation


    Akademikerarbeitsmarkt

    Donnerstag, 8. Mai 2008

    Studieren macht sich bezahlt. Nicht nur was das Einkommen von Akademikerinnen und Akademikern anbelangt, sondern höhere Bildung schützt in Krisenzeiten auch besser vor Arbeitslosigkeit. Das zeigen Analysen der qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten seit langem. Allerdings sind die Aussichten nicht auf allen akademischen Teilarbeitsmärkten gleich gut. Die Infoplattform dokumentiert Literatur, Forschungsprojekte, einschlägige Institutionen und sonstige relevante Informationsquellen zur Qualifikation und Beschäftigung von Hochschulabsolventinnen und -absolventen insgesamt sowie zu Arbeitsmarktchancen und Beschäftigungsbedingungen für Absolventinnen und Absolventen verschiedener Studienfächer und Fächergruppen.

    IAB-InfoPool: Akademikerarbeitsmarkt


    Wissenschaft trifft Praxis: Fachkräftekonferenz

    Dienstag, 6. Mai 2008

    Fachkräftekonferenz: Blick in den TagungsraumMittelfristig droht Deutschland voraussichtlich eine Akademikerlücke. Zum einen steigt der Bedarf an Arbeitskräften mit Hochschulabschluss: zwischen 2003 und 2020 um geschätzte 30 Prozent. Zum anderen können die jüngeren Alterskohorten die Generation der Babyboomer nur zu einem Bruchteil ersetzen, wenn diese aus dem Arbeitsmarkt ausscheidet. Mit 686.000 Personen ist der Jahrgang 2005 nicht einmal halb so groß wie der Jahrgang 1964 mit fast 1,5 Millionen. Das wirft die Frage auf, ob und wie Deutschland seinen Bedarf an Akademikerinnen und Akademikern, aber auch an anderen Fachkräften künftig decken kann. Um Antworten auf diese Fragen zu finden, führten die Bundesagentur für Arbeit und das IAB am 29. und 30. April 2008 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis zu einem gemeinsamen Workshop in Nürnberg zusammen.



    Altersarmut

    Mittwoch, 23. April 2008

    Die Altersarmut galt lange als überwunden. Rentnerinnen und Rentner sehen sich seit einigen Jahren eher dem Vorwurf der Überversorgung ausgesetzt – vor allem mit Blick auf die Abgabenbelastung der nachrückenden Generationen. In der aktuellen Diskussion rückt aber auch der Einfluss des Arbeitsmarktes auf den künftigen individuellen Rentenanspruch in den Fokus. Zu wenige Beitragsjahre und eine geringe Beitragshöhe könnten die Altersarmut wieder zunehmen lassen. Das InfoSpezial „Altersarmut“ bietet eine Materialsammlung mit Literaturhinweisen und weiterführenden Links zur aktuellen Diskussion.

    IAB-InfoSpezial: Altersarmut


    Rund 40 Prozent der Vollzeitbeschäftigten pendeln

    Mittwoch, 16. April 2008

    Entwicklung der Pendlerbilanz nach räumlicher StrukturDer Anteil der Berufspendler an den sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten wächst. Während im Jahr 1995 erst 31 Prozent der Beschäftigten zum Arbeitsplatz pendelten, waren es zehn Jahre später schon 39 Prozent – bei weiter steigender Tendenz. Zwar ist die absolute Pendlerzahl im gleichen Zeitraum von 7 Millionen auf  6,8 Millionen gesunken. Dies sei aber ausschließlich auf einen generellen Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung im Untersuchungszeitraum zurückzuführen. „Unsere Ergebnisse verdeutlichen, dass Pendeln als flexible Form der Arbeitskräftemobilität zunehmend wichtiger wird“, folgern die Arbeitsmarktforscherinnen Anette Haas und Silke Hamann. 


    IAB-Kurzbericht Nr. 6

    Presseinformation

    IAB-InfoSpezial: Pendler am Arbeitsmarkt


    Neue IAB-Infoplattform „Pendler am Arbeitsmarkt"

    Mittwoch, 16. April 2008

    Der Anteil der Pendler an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten wächst. Während im Jahr 1995 erst 31 Prozent zur Arbeit pendelten, waren es 2005 bereits 39 Prozent – bei weiter steigender Tendenz. Die IAB-InfoSpezial erschließt Informationen zu Pendlerströmen in Ballungsräumen, zwischen Ost- und Westdeutschland und in Grenzregionen.

    IAB-InfoSpezial: Pendler am Arbeitsmarkt


    Mindestlohn bereitet Briten wenig Ärger

    Montag, 7. April 2008
    Bob Elliot, Stephen Machin, Heather Wakefield (Low PayCommission/LPC), Joachim Möller (IAB), Susan Anderson, Hazel Hector, Tim Butcher (LPC) v.l.n.r.Die Britische Botschaft in Berlin veranstaltete am Dienstag, den 1. April 2008 unter dem Thema „Minimum wage: minimum fuss“ ein Symposium zur britischen Mindestlohnpolitik. Vier Vertreter der Low Pay Commission – sie empfiehlt die Höhe des britischen  Mindestlohns – diskutierten mit ihren deutschen Gesprächspartnern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung über die Wirkungsweise des Mindestlohns und seine Folgen für die britische Wirtschaft. Die Diskussion wurde von IAB-Direktor Joachim Möller moderiert. Der Mindestlohn habe die Lohnungleichheit spürbar verringert, insbesondere Frauen und Teilzeitbeschäftigte hätten profitiert, berichteten die Kommissionsmitglieder. Zu der von deutschen Mindestlohngegnern befürchteten Erhöhung der Arbeitslosigkeit habe der Mindestlohn dagegen nicht geführt. Der Mindestlohn sei in Großbritannien allgemein akzeptiert und es gebe keinen Grund, warum die positiven Erfahrungen nicht übertragbar sein sollen.

    Praktika in der Diskussion

    Freitag, 28. März 2008

    Der Berufseinstieg von Ausbildungsabsolventen verläuft nicht selten über Praktika. Sie helfen bei der beruflichen Orientierung, sollten aber reguläre Beschäftigungsverhältnisse nicht ersetzen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales strebt eine Gesetzesinitiative an, durch die der Lernzweck eines Praktikums und der Anspruch auf eine angemessene Vergütung geregelt werden sollen. Das InfoSpezial bietet ausgewählte Literatur- und Projektinformationen zum Forschungsstand, ergänzt um Links auf Stellungnahmen und Initiativen aus Politik und Verbänden.

    IAB-InfoSpezial: Praktika in der Diskussion


    Private Arbeitsvermittlung: Beauftragung Dritter erhöht die Beschäftigungschancen von Hartz-IV-Empfängern kaum

    Mittwoch, 26. März 2008

    Arbeitslosengeld-II-Empfänger, die an private Vermittler überwiesen wurdenDie Beauftragung Dritter mit der Vermittlung erhöht die Arbeitsmarktchancen von Arbeitslosengeld-II-Empfängern kaum. Die Beschäftigungschancen von Hartz-IV-Empfängern, die Anfang 2005 einem privaten Vermittlungsdienstleister zugewiesen wurden, stiegen je nach Teilgruppe gar nicht oder nur in geringem Umfang. Sie sind, verglichen mit Hartz-IV-Empfängern, die bei der öffentlichen Arbeitsvermittlung geblieben sind, im Durchschnitt genauso häufig oder sogar häufiger arbeitslos gemeldet. Nur einzelne, eher schwer vermittelbare Gruppen haben in geringem Umfang von der Überweisung an private Vermittlungsdienstleister profitiert.

    IAB-Kurzbericht Nr. 5

    Presseinformation

    IAB-InfoSpezial: Private Arbeitsvermittlung


    Leichter Rückgang bei den offenen Stellen im vierten Quartal 2007

    Sonntag, 23. März 2008

    Im vierten Quartal 2007 gab es 1,22 Millionen offene Stellen. Sowohl gegenüber dem Vorjahresquartal IV/2006 als auch gegenüber dem Vorquartal III/2007 ist die Arbeitskräftenachfrage leicht zurückgegangen.

    Presseinformation


    Aktivierung ist auch kein Wundermittel

    Dienstag, 11. März 2008

    Grafik zu IAB-Kurzbericht 4/2008Verpflichtende Programme für Langzeitarbeitslose und Sozialhilfeempfänger in Dänemark, Schweden, den Niederlanden und Großbritannien haben nur in geringem Maße dazu geführt, dass Arbeitslose einen Job bekommen. Von 100 ehemaligen Teilnehmern, die eine Beschäftigung aufnahmen, hätten durchschnittlich 90 bis 95 ohnehin Arbeit gefunden. Die Eingliederungseffekte dieser Programme sind damit ähnlich wie bei anderen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen für Arbeitslose, die näher am Arbeitsmarkt sind.  

    IAB-Kurzbericht Nr. 4

    Presseinformation

    IAB-Forschungsbericht Nr. 1

    IAB-InfoSpezial: Aktivierende Arbeitsmarktpolitik im internationalen Vergleich


    Neuer IAB-InfoPool „Gender und Arbeitsmarkt"

    Montag, 10. März 2008

    Der IAB-InfoPool „Gender und Arbeitsmarkt“ bietet wissenschaftliche und politiknahe Veröffentlichungen zu den Themen Erwerbsbeteiligung von Frauen und Müttern, Determinanten der Erwerbsbeteiligung, geschlechtsspezifische Lohnunterschiede sowie Arbeitsmarktpolitik für Frauen.

    IAB-InfoPool: Gender und Arbeitsmarkt


    Bundespräsident Köhler beim IAB: Ist Vollbeschäftigung möglich?

    Montag, 3. März 2008

    IAB-Direktor Joachim Möller begrüßt Bundespräsident Horst Köhler am IAB

    Bundespräsident Horst Köhler besuchte am 3. März 2008 die Zentrale der Bundesagentur für Arbeit und das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Am IAB führte der Bundespräsident Gespräche zur aktuellen Lage und zur zukünftigen Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes.


    Informationen zum Gespräch

    Foto zum Downloaden (916 KB; 1890 x 1299 Pixel)

    Bildergalerie


    Perspektiven der aktiven Arbeitsmarktpolitik

    Mittwoch, 27. Februar 2008

    Ein Spitzengespräch der besonderen Art veranstaltete das IAB am 21. Februar 2008: Die drei Vorstände der Bundesagentur für Arbeit und die Spitzen der BA-Selbstverwaltung trafen auf die renommiertesten deutschsprachigen Forscher im Bereich mikroökonometrischer Arbeitsmarktforschung, um mit ihnen über die Konsequenzen der Forschungsergebnisse zur aktiven Arbeitsmarktpolitik zu diskutieren.

    Informationen zur Veranstaltung


    IAB-Arbeitsmarktprojektion: Arbeitslosigkeit im Jahr 2008 unter 3,5 Millionen

    Mittwoch, 20. Februar 2008

    Grafik zu Entwicklungstendenzen am Arbeitsmarkt in DeutschlandIm Jahresdurchschnitt 2008 wird es voraussichtlich 3,43 Millionen Arbeitslose geben. Dies wäre ein Rückgang um 350.000 gegenüber 2007. Dabei rechnet das IAB mit einem preisbereinigten Wirtschaftswachstum von 1,75 Prozent. Durch die Ölpreisentwicklung und die Turbulenzen an den Finanzmärkten könnte das Wachstum aber möglicherweise bis zu einem halben Prozentpunkt niedriger ausfallen. Selbst dann würde die Arbeitslosigkeit im Jahresdurchschnitt noch knapp unter 3,5 Millionen liegen.

    IAB-Kurzbericht Nr. 3

    Presseinformation


    IAB schreibt Forschungsprojekt aus: Dienstleistungsprozesse am Arbeitsmarkt

    Donnerstag, 14. Februar 2008

    Das IAB vergibt einen Auftrag zur Durchführung eines größeren qualitativen Forschungsprojekts mit dem Titel „Dienstleistungsprozesse am Arbeitsmarkt“. Die konkreten Leistungsprozesse in den beiden Rechtskreisen SGB II und SGB III sind nach wie vor zu wenig erforscht. Daher sollen im Projekt typische Dienstleistungsprozesse beschrieben, die Interaktionen der Beteiligten analysiert und die Bedeutung verschiedener Maßnahmen im Aktivierungsprozess herausgearbeitet werden. Ein Bezugspunkt für das Projekt ist die Konzeptstudie:

    Neue soziale Dienstleistungen nach SGB II

    Das Projekt ist als freihändige Vergabe mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb ausgeschrieben.

    Unterlagen für den Wettbewerb 


    Ein-Euro-Jobs bringen nur einigen bessere Jobchancen

    Montag, 11. Februar 2008

    Grafik zu Wirkungen von Ein-Euro-Jobs20 Monate nach Beginn eines Ein-Euro-Jobs zeigen sich bei einigen Teilnehmergruppen positive Eingliederungswirkungen, bei anderen dagegen nicht. Vor allem bei westdeutschen Frauen wirkt sich die Teilnahme positiv auf die Beschäftigungswahrscheinlichkeit aus. Allerdings trägt der Ein-Euro-Job nicht zur Beendigung der Bedürftigkeit bei. Die Wahrscheinlichkeit, den Hilfebezug zu beenden, ist sogar geringer als bei vergleichbaren Arbeitslosen ohne Ein-Euro-Job.

    IAB-Kurzbericht Nr. 2

    Presseinformation


    Neues IAB-InfoSpezial "Ein-Euro-Jobs - die Arbeitsgelegenheiten des SGB II"

    Montag, 4. Februar 2008

    Die „Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung“ – meist „Ein-Euro-Job“ genannt – ist die am häufigsten genutzte arbeitsmarktpolitische Maßnahme des SGB II. Sie steht für das Prinzip des „Förderns und Forderns“: Einerseits soll sie Bezieher von Arbeitslosengeld II sozial stabilisieren und auch dadurch ihre Beschäftigungsfähigkeit verbessern, andererseits die Arbeitsbereitschaft überprüfen. Das IAB-InfoSpezial bietet einen Überblick zu Zielen, Bewertungen, Nutzung und Wirkungen der Ein-Euro-Jobs.

    IAB-InfoSpezial: Ein-Euro-Jobs 


    Ausländer sind in Deutschland vergleichsweise schlecht qualifiziert

    Dienstag, 22. Januar 2008

    IAB-Kurzbericht Nr. 1/2008

    Migranten sind in den USA, Kanada und Australien sehr viel höher qualifiziert als in Deutschland und Frankreich. Zudem sind sie in den klassischen Einwanderungsländern im Durchschnitt auch deutlich besser ausgebildet als die Bevölkerung ihrer Herkunftsländer. Die Zuwanderer in Deutschland verfügen dagegen sogar über niedrigere Bildungsabschlüsse als ihre Landsleute daheim. Die Arbeitsmarktforscher Herbert Brücker und Sebastian Ringer schlagen vor, die Zuwanderung in Deutschland wie in Kanada, Australien und den USA mit einem Punktesystem zu steuern.

    IAB-Kurzbericht Nr. 1

    Presseinformation  


    Arbeitskräftebedarf bis 2025: Die Grenzen der Beschäftigungsexpansion

    Freitag, 21. Dezember 2007
    Die Zahl der Erwerbstätigen dürfte von 2005 bis 2020 zunächst um gut 1,7 Mio. steigen und in den fünf Jahren danach – demographisch bedingt – um rund 0,5 Mio. sinken. Dies zeigen aktuelle Modellrechnungen des IAB bis zum Jahr 2025.

    Nach dieser Langfristprojektion deuten sich Beschäftigungsgewinne ausschließlich für Westdeutschland an. In Ostdeutschland dürfte sich der Beschäftigungsabbau der letzten 15 Jahre in der nächsten Dekade zumindest nicht fortsetzen.

    IAB-Kurzbericht Nr. 26


    Nur wenige arbeiten bis 65

    Mittwoch, 19. Dezember 2007

    Ende 2004 waren nur rund fünf Prozent aller 64-jährigen Männer sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Bei 64-jährigen Frauen lag die Beschäftigungsquote mit drei Prozent im Westen und  einem Prozent im Osten sogar noch erheblich darunter. Wer die Regelaltersrente erreicht, ist demnach meist gar nicht mehr erwerbstätig. Bereits ab 55 sinken die Beschäftigungsquoten, ab 60 Jahren sogar rapide.

     

    IAB-Kurzbericht Nr. 25

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