Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Stille Reserve und verdeckte Arbeitslosigkeit: Auf der Zuschauertribüne

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Kurzbeschreibung

Die Arbeitslosenzahlen der Bundesagentur für Arbeit weisen nur einen Teil der Unterbeschäftigung aus. Unter Berücksichtigung der sogenannten 'verdeckten Arbeitslosigkeit' bzw. der 'Stillen Reserve' liegt die gesamte Unterbeschäftigung in der Bundesrepublik Deutschland um etwa 36 Prozent höher als die offizielle Arbeitslosenzahl. Der Beitrag beschäftigt sich mit den Menschen, 'die nur still zuschauen, weil sie keinen Platz für sich sehen' und unternimmt den Versuch aus der Gesamtheit von offizieller Arbeitslosenstatistik, verdeckter Arbeitslosigkeit und Stiller Reserve die Gesamtzahl der in Deutschland fehlenden Arbeitsplätze zu ermitteln. Nach einer Diskussion der sozial- und arbeitsmarktpolitischen Aspekte kommt der Beitrag zu dem Schluss, dass die Stille Reserve ins Bild vom Arbeitsmarkt gehört. Arbeitsmarktpolitik kann nur dann richtig reagieren, wenn alle Bewegungen und Bestände am Arbeitsmarkt angemessen erfasst werden. Auch in die längerfristige Prognose des Arbeitskräfteangebots muss nach Ansicht der Autoren die Stille Reserve einbezogen werden. Dieser Aspekt gewinnt in Zeiten eines drohenden Fachkräftemangels zunehmend an Bedeutung, da anderenfalls die Gesamtzahl des potenziellen Arbeitskräfteangebots unterschätzt würde. (IAB)

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Bibliografische Daten

Fuchs, Johann; Weber, Brigitte (2008): Stille Reserve und verdeckte Arbeitslosigkeit: Auf der Zuschauertribüne. In: IAB-Forum, Nr. 2, S. 14-19.
 

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