Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Zertifikat "audit berufundfamilie"


Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Erwerbsbedingte Abgänge aus der Grundsicherung

Projektnummer

1819

Projektherkunft

IAB-Projekt

Projektleiterin / Projektleiter

Projektstart

September 2015

Projektende

Dezember 2016

Kurzbeschreibung

Die Aufnahme bzw. Ausweitung einer Erwerbstätigkeit stellt den bedeutsamsten Weg auf den SGB-II-Leistungsbezug dar. Bisherige Arbeiten am IAB (z. B. Achatz/Trappmann 2011, IAB-Discussion Paper 2/2011) zeigen, dass es eine Vielzahl an Hemmnissen gibt, die den Abgang aus der Grundsicherung in bedarfsdeckende Erwerbstätigkeit erheblich erschweren. Zu diesen Hemmnissen zählen fehlende Schul- und Berufsabschlüsse, gesundheitliche Einschränkungen, schlechte Deutschkenntnisse, ein hohes Alter, die Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen und der Langzeitbezug von Grundsicherungsleistungen. Jedes dieser Hemmnisse allein halbiert die Wahrscheinlichkeit eines Übergangs in bedarfsdeckende Erwerbstätigkeit. Die Arbeiten zeigen auch, dass bei der Mehrheit der Grundsicherungsempfänger gleich mehrere dieser Hemmnisse vorliegen. Diese Analysen beziehen sich allerdings auf Daten aus dem Jahr 2007. Aktuellere Arbeiten zu arbeitsmarktvermittelten Abgängen aus dem SGB II liegen derzeit nicht vor. Daher werden in dem Projekt „Erwerbsbedingte Abgänge aus der Grundsicherung“ die vorliegenden Arbeiten auf Basis der Wellen 6 bis 8 des Panels Arbeitsmarkt und soziale Sicherung aus den Jahren 2012-2014 aktualisiert .

Projektmethode

Regressionsmodelle auf Basis von Panelsurvey-Daten

Projektziel

Identifikation von Hemmnissen beim Übergang aus SGB II in bedarfsdeckende Erwerbstätigkeit

 

Beteiligte Institute

  • Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit

Projektstatus

Abgeschlossen
 

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