Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Zertifikat "audit berufundfamilie"


Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

New gender disparities at labour market integration? Comparing the transition from school to work of young men and women below tertiary level.

Projektnummer

1034

Projektherkunft

IAB-Projekt

Projektleiterin / Projektleiter

  • Jacob, Marita (Universität Mannheim, Fakultät für Sozialwissenschaften, Lehrstuhl für Soziologie)
  • Kleinert, Corinna

Projektstart

Januar 2008

Projektende

Mai 2011

Kurzbeschreibung

Die vorliegende Forschung befasste sich vorwiegend mit der unausgeglichenen Geschlechterverteilung im dualen System. Aus dieser Perspektive wurden die geringere Beteiligung von Frauen und ihre beruflichen Entscheidungen meist als Nachteil interpretiert. Dies gilt auch für Übergänge in Arbeit aus beruflicher Ausbildung: So wurde angenommen, dass die Beschäftigungschancen, Beschäftigungsstabilität, Löhnen und Karrierechancen in weiblich dominierten Berufen schlechter seien als in männlich dominierten. Diese Annahmen wurden mit wenigen Ausnahmen nur selten empirisch überprüft. Insbesondere wurde der Einfluss des strukturellen Wandels und ökonomischer Entwicklungen zugunsten von Frauen meist nicht berücksichtigt.

In unserem Projekt möchten wir diese Lücken schließen. Erstens konzentrieren wir uns auf junge Menschen mit niedrigen und mittleren Bildungsabschlüssen und damit auf eine Gruppe mit abnehmenden Arbeitsmarktchancen in den letzten 20 Jahren - einer Periode, die durch fortgesetzte Bildungsexpansion und Tertiarisierung gekennzeichnet war. Zweitens berücksichtigen wir nicht nur Lehrlinge im dualen System, sondern weiten unsere Analysen auch auf andere Formen beruflicher Ausbildung aus, vor allem vollschulische Ausbildungsgänge, die für junge Frauen von besonders großer Bedeutung sind, und einjährige Berufsvorbereitungsmaßnahmen, die oft niedrig qualifizierte junge Männer absorbieren. Drittens betrachten wir unterschiedliche Aspekte der Erwerbssituation nach der beruflichen Ausbildung in der früheren Erwerbskarriere, z.B. den Erwerbsstatus, die Dauer der Jobsuche, Überqualifikation und prekäre Erwerbsformen.

In unseren empirischen Analysen zielen wir darauf ab, die Übergänge von Schulabgängern in berufliche Ausbildung und weiter in den Arbeitsmarkt aus der Lebensverlaufsperspektive zu verfolgen. Um dies methodisch umzusetzen, sind Mikrodaten, die Individualinformationen für die Periode von der Schule bis in die Arbeitswelt enthalten, unablässlich. Bis heute gibt es in Deutschland allerdings keinen Datensatz, der diese Anforderungen erfüllt. Daher werden wir unsere Forschungsfragen mit Hilfe unterschiedlicher Datensätze beantworten. Erste, globale Analysen werden auf Basis von SOEP-Daten erstellt. Im zweiten Schritt werden wir detaillierte regionale Datenquellen nutzen.

Projektmethode

Besides descriptive analyses we are going to apply complex statistical models for our analyses of longitudinal data, e.g. logistic regression models, fixed-/random effects models and event history analyses.

We will answer our questions with the help of secondary analyses of different existing data sets. First global analyses will be done on basis of SOEP data. In a second step we will use more detailed regional data sets depending on their availability.

Projektziel

Erstens werden die Chancen junger Frauen und Männer mit niedriger und mittlerer Schulbildung analysiert, in unterschiedliche Ausbildungszweige einzumünden. Zweitens wird die Frage beantwortet, ob sich die Startvorteile junger Frauen (bessere Schulbildung, höhere Chancen, eine Berufsausbildung erfolgreich zu beenden) auch zu Vorteilen beim Erwerbseinstieg führen.

Geldgeber

  • Jacobs Foundation

Beteiligte Institute

  • Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit
  • Universität Mannheim, Fakultät für Sozialwissenschaften, Lehrstuhl für Soziologie

Projektstatus

Abgeschlossen
 

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