Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Inhaltsbereich: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Lohn- und Beschäftigungswirkungen von betrieblichen Reorganisationsprozessen

Projektnummer

741

Projektherkunft

IAB-Projekt

Projektleiterin / Projektleiter

Projektmitarbeiterin / Projektmitarbeiter

  • Falk, Oliver (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie, und Forschung Berlin)
  • Frick, Bernd (Universität Paderborn, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften)
  • Kleinhenz, Gerhard
  • Leber, Ute
  • Möller, Iris
  • Pahnke, André

Projektstart

Juli 2004

Projektende

Dezember 2009

Beteiligte Auftraggeber

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Kurzbeschreibung

Betrieblichen Reorganisationsprozessen wie dem Abbau von Hierarchieebenen, Gruppenarbeit, Job Rotation, Weiterbildung, Anreizentlohnung und flexiblen Arbeitszeiten werden neben Produktivitätseffekten auch Auswirkungen auf die Arbeitsnachfrage zugeschrieben. Die aus diesem Wandel der betrieblichen Organisationsstruktur resultierenden und in ihrer Richtung empirisch zu bestimmenden Lohn- und Beschäftigungseffekte sind für die Erwerbstätigen verschiedener Qualifikationsstufen zu differenzieren. Dabei kann auch die Hypothese eines "skill-bias" des organisatorischen Wandels untersucht werden, die bislang in einem angemessenen theoretischen und empirischen Rahmen nicht zu beantworten war. Dieses Forschungsdefizit ist maßgeblich auf die fehlende Verfügbarkeit von Datensätzen zurückzuführen, die sowohl Angaben zu den genannten betrieblichen Reorganisationsprozessen und die diese durchführenden Betrieben als auch zur Entlohnung und Beschäftigung von Erwerbstätigen unterschiedlicher Qualifikationsgruppen enthalten.
Die mit dem von der DFG im Rahmen des Schwerpunktprogrammes "Flexibilisierungspotenziale bei heterogenen Arbeitsmärkten" finanzierten Projekt "Lohn- und Beschäftigungswirkungen von betrieblichen Reorganisationsprozessen" verfolgte Analyse der Bestimmungsgründe betrieblicher Reorganisationsprozesse und deren Wirkung als Einzelmaßnahmen, aber auch in Ihrem Zusammenwirken auf die Beschäftigung und Entlohnung von Erwerbstätigen mit unterschiedlichen Qualifikationsstufen fußt in ihrem empirischen Teil daher auf einem Datensatz, der Betriebs- und Beschäftigtendaten miteinander verknüpft. Die zu verwendenden Personendaten stammen dabei aus der Beschäftigtenstatistik (Historikdatei) der Bundesagentur für Arbeit, die mit dem IAB-Betriebspanel über den Zeitraum von 1993 bis 2001 verknüpft werden. Das sich daraus ergebende linked-employer-employee-Panel bietet dann eine viel versprechende Basis zur Beantwortung der dem Projekt zu Grunde liegenden Forschungsfragen.

Projektmethode

- deskriptive Statistik
- Methoden der dynamischen Panelanalysen

Projektziel

Die Bestimmungsgründe einzelner betrieblicher Reorganisationsprozesse und deren Wirkung, aber auch ihr Zusammenwirken auf Beschäftigung und Entlohnung von Erwerbstätigen mit unterschiedlichen Qualifikationsmerkmalen werden analysiert. Die Untersuchung fußt in ihrem empirischen Teil auf einem Datensatz, der Betriebs- und Beschäftigtendaten miteinander verknüpft.

Geldgeber

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Beteiligte Institute

  • Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit
  • Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie, und Forschung Berlin
  • Universität Paderborn, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften

Publikationen

Publikationen zum Projekt

Projektstatus

Abgeschlossen
 

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