Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

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Regionale Arbeitsmärkte

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Die beobachtbaren Disparitäten auf regionalen Arbeitsmärkten sind ausgeprägt und dauerhaft. Zwischen Ost- und Westdeutschland besteht ein großes Gefälle beim Niveau der Arbeitslosigkeit und der Löhne. Aber auch innerhalb der Landesteile finden sich erhebliche Unterschiede. In Westdeutschland gibt es neben Regionen, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht, auch Gebiete, die durch eine tiefe Arbeitsmarktkrise geprägt sind.

Zur Erklärung dieser Disparitäten und zum Verständnis der Entwicklung regionaler Arbeitsmärkte unterhält das IAB den Forschungsbereich "Regionale Arbeitsmärkte" und das "Regionale Forschungsnetz". Durch Analysen auf kleinräumiger Ebene werden gleichzeitig Erkenntnisse erzielt, die für die Erklärung gesamtwirtschaftlicher und gesellschaftlicher Zusammenhänge von Relevanz sind und den wissenschaftlichen Beratungsbedarf der Bundesagentur für Arbeit und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in regionalen Fragen bedienen.

Leitfragen des Forschungsbereiches "Regionale Arbeitsmärkte" sind: Worin bestehen Unterschiede zwischen regionalen Arbeitsmärkten? Wodurch werden diese Unterschiede hervorgerufen und wie entwickeln sie sich? Wie gestalten sich die Wechselbeziehungen zwischen den Regionen und welche Wirkung haben sie? Wie und warum unterscheiden sich die Wirkungen einheitlicher institutioneller Rahmenbedingungen in ihrem regionalen Einfluss und welche Wirkung entfaltet Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik auf regionalen Arbeitsmärkten? Wie ist regionale Mobilität zu erklären und welche räumliche Bedeutung haben Betriebsgründungen?

Die interdisziplinäre theoretische Basis des Forschungsbereichs reicht von klassischen Standorttheorien bis hin zu modernen Ansätzen der neuen Regionalökonomie. Methodisch besonders interessant und anspruchsvoll ist die Verbindung der Arbeitsmarktakteure mit ihrem regionalen sozialen und ökonomischen Umfeld. Dazu werden Methoden der Mehrebenenanalyse und der räumlichen Ökonometrie verwendet.

Ein wichtiges Anliegen des Forschungsbereichs ist, die Zentrale und die Regionaldirektionen bei Benchmarking und Controlling zu beraten. Aus diesem Grund werden die Agentur- und die Jobcenterbezirke regelmäßig zu unterschiedlichen Typen klassifiziert, um die Wirksamkeit der arbeitsmarktpolitischen Instrumente vor dem Hintergrund der großen Heterogenität der Problemlagen angemessen vergleichen zu können.

Das IAB betrieb seit langer Zeit eine Arbeitsgruppe Regionalforschung, die 2004 in einen eigenen Forschungsbereich umgewandelt wurde, da hier ein erhöhter Forschungs- und Beratungsbedarf gesehen wurde. Der Bereich, der seit seiner Gründung von Uwe Blien geleitet wird,  ist mit dem Regionalen Forschungsnetz des IAB programmatisch und über gemeinsame Projekte sowie organisatorisch durch das Regionalbüro eng verzahnt. Weitere Informationen zu Aufbau, Leitbild und Forschungsperspektiven der Regionalforschung des IAB sind dem grundlegenden Forschungsprogramm zu entnehmen: Die regionale Arbeitsmarktforschung des IAB.

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